Bezirksvertretung

BV Elberfeld: Antrag zum Luisenviertel

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Lärm ist für die Bewohner des Luisenviertels ein großes Thema. 

WUPPERTAL Mehr Rücksichtnahme ist ein großes Thema.

Das Thema „Zusammenleben im Luisenviertel“ hat noch einmal die Bezirksvertretung (BV) Elberfeld in ihrer September-Sitzung beschäftigt. Unter anderem ging es um die gut besuchte Bürgerveranstaltung vor den Sommerferien. Im Ergebnis hat die BV einen gemeinsamen Antrag formuliert.

Unter anderem, so heißt es darin, soll die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt auf gesetzliche Regeln im Luisenviertel hinweisen. „Ein besonderes Augenmerk ist hierbei auf den verkehrsberuhigten Bereich des Viertels zu richten. Aber auch die Regeln in Fahrradstraßen müssen stärker im Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer und -teilnehmerinnen verankert werden.“ Auch die Belastungen der Anwohner durch Lärm sollten in den Fokus gerückt werden.

Uni und Gastronomiebetriebe könnten Konzept entwickeln

Unter anderem regt die BV an, dass die Bergische Universität die Gastronomiebetriebe im Viertel, die IG Luisenstraße und Wuppertal Marketing dabei unterstützt, ein Kommunikationskonzept zu entwickeln. Dieses soll die Gäste des Viertels darauf hinweisen, dass Lärm in den Abend- und Nachtstunden eine unerträgliche Belastung für die Anwohner bedeutet. Hintergrund ist, dass Anwohner regelmäßig darüber klagten, dass die Besucher des Viertels sich zu später Stunde überhaupt keine Gedanken machten, dass dort auch Menschen leben und nicht nur gefeiert wird.

„Da uns bewusst ist, dass Appelle allein nicht ausreichen, werden Verwaltung und Polizei zudem gebeten, wieder vermehrt Kontrollen im Luisenviertel (zum Beispiel Untergrünewalder Straße/Ecke Luisenstraße) durchzuführen“, fordert die BV. Da der Deweerthsche Garten als eine der Lärmquellen identifiziert worden sei, „halten wir auch hier Kontrollgänge für unverzichtbar.“

Zudem wird die Verwaltung gebeten, darauf zu achten, das Verkehrszeichen auch in Zukunft gut sichtbar für alle Verkehrsteilnehmer bindend sind. Auch der Eigenbetrieb Straßenreinigung Wuppertal (ESW) wird im Antrag angesprochen. Er soll prüfen, ob nicht mehr und eventuell größere Müllgefäße sowie Hundekotbeutelspender aufgestellt werden können. Dies war ebenfalls eine Forderung aus der Bürgerveranstaltung. est

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