Landeshauptstadt

Düsseldorfer Museen öffnen ihre Pforten

Auch das Aquazoo Löbbecke Museum öffnet wieder. Foto: Stadt Düsseldorf / Uwe Schaffmeister
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Auch das Aquazoo Löbbecke Museum öffnet wieder.

Kunst-, Kultur- und Tierfans können wieder live vor Ort

Von Stephan Eppinger

Düsseldorf. Endlich dürfen die Museen in der Landeshauptstadt Düsseldorf wieder ihre Türen für Besucher öffnen. Seit November mussten die Kultureinrichtungen coronabedingt geschlossen bleiben. Mit der neuen Coronaschutzverordnung des Landes ist nun eine eingeschränkte Öffnung möglich. Laut der Verordnung ist ein Besuch nur nach „vorheriger Terminbuchung und bei sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit“ zulässig. Darüber hinaus schreibt das Land NRW auch eine Besucheranzahl pro Quadratmeter vor. Ab sofort dürfen die folgenden Häuser wieder ihre Pforten für Besucher öffnen:

Das Aquazoo Löbbecke Museum, Kaiserswerther Straße 380, läutet mit der Sonderausstellung „Muscheln, Schnecken, Pillendosen“ das Jubiläumsjahr zu Theodor Löbbecke ein. Der Apotheker, Molluskensammler und Museumsgründer, dessen 200. Geburtstag auf den 4. März 2021 fiel, ist ebenso Thema der Ausstellung wie das Sammeln von Muscheln und Schnecken in der heutigen Zeit. Der gesamte Ausstellungsbereich ist, ebenso wie auch die Dauerausstellung „Meer und Mensch“, für die Gäste zugänglich.

Im Film verbinden sich Mythos und Magie, Spaß und Spannung, Illusion und Idole, Träume und Tricks, Kult und Kultur. Im Filmmuseum Düsseldorf kann die ganze Welt des Films entdeckt werden. An neu geschaffenen interaktiven Stationen können Besucher – unter Einhaltung Hygieneregeln – den Filmschnitt ausprobieren, Trickfilme herstellen, in einem Cabrio Triumph die Rückprojektion nachempfinden oder sich selbst als Slapstick-Akteur inszenieren.

Das Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, öffnet mit der Sonderausstellung „‘Paris, die schöne Zauberstadt…‘ Fotografien von André Kertész und Texte von Heinrich Heine“. Die Schau ist zum ersten Mal für die Öffentlichkeit zu sehen und wird bis zum 22. August gezeigt. Darüber hinaus ist auch die Dauerausstellung „Romantik und Revolution“ geöffnet.

Das Hetjens-Museum, Schulstraße 4, empfängt seine Besucher mit zwei besonderen Ausstellungen: Die Porzellanschau „Schweizer Schoki, Weißes Gold – Süßes und Zerbrechliches vom Zürichsee“ ist mit der Wiedereröffnung endlich erstmals für das Publikum zugänglich. In der Ausstellung „Göttliche Welten – Glaubensbilder aus 4000 Jahren“ wird ein Blick hinter die religiöse Symbolik und deren Bedeutung geworfen (verlängert bis 1. August). Darüber hinaus wird ein frühlingshaft inszenierter „Tisch des Monats“ mit dem Titel „Wie aus dem Ei gepellt!“ auf das Osterfest einstimmen.

Die Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstraße 29, öffnet mit der Sonderausstellung „Die Kommissare. Kriminalpolizei an Rhein und Ruhr 1920-1950“. Die Schau feiert Premiere und ist ab dem 10. März zum ersten Mal für die Öffentlichkeit zu sehen. Darüber hinaus ist auch die Dauerausstellung „Düsseldorfer Kinder und Jugendliche in der NS-Zeit“ geöffnet.

Im Schifffahrt-Museum auf dem Burgplatz lassen sich wieder spannende Geschichten rund um den Rhein und die Schifffahrt entdecken. Junge Besucherinnen und Besucher können die interaktive Ausstellung mithilfe eines Rallyeheftes erkunden und erhalten zum Abschluss ihr kleines „Schifferpatent“.

Das Stadtmuseum Düsseldorf, Berger Allee 2, öffnet mit der Sonderausstellung „Bert Gerresheim. Geschichten“, die noch bis zum 25. Juli zu sehen ist. Darüber hinaus sind auch die Sammlungspräsentation zur Stadtgeschichte sowie die aktuellen Ausstellungsprojekte „Chris Reinecke. Partizipation von ich und wir. Leben und Wohnen und Arbeiten in der Stadt. Düsseldorf 1967-1971“ (bis zum 28. März), „Architekturpreis Düsseldorf 2020“ (bis zum 11. April), „Soroptimist International Düsseldorf. Isolde Strauß, Fotografie - Ulrike Arnold, Malerei“ (bis zum 25. April), „Unsere Straßen - unsere Künstler“ (bis zum 29. April) und „Düsseldorf und Düsseldorfer*innen. Johannes Galert, Sergej Lepke – Pressefotografie“(bis zum 29. April) zu sehen.

Im Hofgärtnerhaus, Jägerhofstraße 1, lädt das Theatermuseum zu seiner verlängerten Sonderausstellung „Fünfzig. Vom Düsseldorfer Schauspielhaus zum D’haus“ ein. Die Ausstellung, die nur noch bis 2. Mai zu sehen sein wird, erzählt die wechselvolle Entstehungsgeschichte des Gebäudes und lässt anhand von Shakespeares „Sommernachtstraum“ Inszenierungen und Darstellerinnen und Darsteller der vergangenen fünf Jahrzehnte Revue passieren. Aufgrund derzeit noch laufenden Baumaßnahmen im Goethe-Museum kann das Haus aktuell noch nicht für Besucherinnen und Besucher geöffnet werden. Eine Öffnung des Instituts ist für April geplant.

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