Düsseldorf legt Regeln für E-Scooter vor

Entwurf enthält unter anderem mehr Parkverbotszonen.

Düsseldorf. Als eine der ersten Städte in NRW hat Düsseldorf den Entwurf einer „Sondernutzungserlaubnis“ für E-Scooter vorgelegt. Darin werden den Betreibern zahlreiche Vorgaben gemacht: darunter Parkverbote in Parks, Fußgängerzonen und auf den Rheinbrücken sowie eine Zwölf-Stunden-Frist für die Reaktion bei Verstößen. In den kommenden Tagen sollen die Regeln beschlossen werden.

Zu den Parkverbotszonen sollen Parks, Fußgängerzonen, Naturschutzgebiete, Spielplätze, Rheinbrücken, Friedhöfe und weite Teile der Altstadt gehören. E-Scooter müssen auf Bürgersteigen so geparkt werden, dass noch zwei Meter Platz bleibt. Zu Litfaßsäulen müssen fünf Meter Platz bleiben. Illegal abgestellte oder kaputte E-Scooter müssen binnen zwölf Stunden eingesammelt werden. Die Verleiher dürfen nur fünf Tretroller an jedem Abstellplatz lassen.

Neben E-Scooter-Anbietern sollen ab 1. Januar auch Verleiher von Elektrorollern und Fahrrädern an die Sondernutzungserlaubnis gebunden werden. Bisher noch umsonst, werden dann für jeden Elektroroller 20 Euro Jahresgebühr fällig. Leihfahrräder sollen fünf Euro Gebühr kosten. Für Carsharing-Autos fallen monatlich 50 Euro pro Fahrzeug an.

Seit dem Start der Elektro-Tretroller im Juni hatte es in Düsseldorf immer wieder Probleme gegeben. Die Deutsche Bahn hat am Hauptbahnhof in dieser Woche eine gesonderte Parkfläche für E-Scooter gekennzeichnet. nel/dpa

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Neue Anlage für Bodenrecycling
Neue Anlage für Bodenrecycling
Holiday on Ice kommt im Januar nach Düsseldorf
Holiday on Ice kommt im Januar nach Düsseldorf
Wuppertal: Schwebebahn fährt nach Weichenstörung wieder
Wuppertal: Schwebebahn fährt nach Weichenstörung wieder
Humanarzt untersucht einen Affen
Humanarzt untersucht einen Affen

Kommentare

Das könnte Sie auch interessieren