Busbahnhof wird umgebaut

Arbeiten am Friedrich-Ebert-Platz

Von Sven Schlickowey

Remscheid Der Umbau des Friedrich-Ebert-Platzes erweist sich als „komplexes Projekt“. Das berichtete der zuständige städtische Sachbearbeiter Tobias Mader. So habe sich inzwischen zum Beispiel gezeigt, dass im Zuge der Arbeiten die Elberfelder Straße aufgegraben werden muss. Grund dafür sei der Fußgängertunnel, der derzeit vom Busbahnhof zum Ämterhaus führt und durch Ampeln ersetzt werden soll, erklärte Mader. Ursprünglich sei geplant gewesen, den Tunnel schlicht zu verfüllen. Weil aber an der Straße über der Unterführung über die Jahre „strukturellen Schäden“ entstanden seien, habe man sich nun entschieden, ihn ganz zurückzubauen.

„Allerdings laufen in dem Bereich wichtige Versorgungsleitungen“, deswegen sei hier mit äußerster Vorsicht zu arbeiten. Vor allem die Lichtwellenleitertrasse, die sich quasi unter der Grenze zwischen Friedrich-Ebert-Platz und Elberfelder Straße befindet, sei äußerst empfindlich, außerdem gebe es für sie keine Ausweichmöglichkeit.

Abweichend von der ersten Planung sollen nun auf beiden Seiten der Elberfelder Straße Laternen aufgestellt werden. Statt wie ursprünglich geplant zwölf Meter hohe Masten nur auf der nördlichen Straßenseite gibt es nun acht Meter hohe auf beiden. Auch die Entwässerung des großen Dachs sei noch einmal angepasst worden, so Mader weiter. Zudem seien zwei geplante Warteinseln durch eine größere ersetzt worden, um die Einfahrt zum Busbahnhof zu verbessern.

Die Wartehäuschen, die unter dem großen Dach vor allem als Windschutz dienen sollen, sind eigens entworfen worden. Die Vergabe der Aufgaben soll bis Ende nächsten Jahres erfolgen. Eine Fertigstellung ist dann für 2025 geplant.

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