Bürgerinitiative „Rettet den Stadtpark“ macht ihrem Zorn Luft

Die Bürgerinitiative will die „große, zusammenhängende Grünfläche des Stadtparks“ unbedingt erhalten. Foto: Christian Beier

BÜRGERINITIATIVE In einem offenen Brief wird harsche Kritik an neuen Plänen für die City laut.

Leichlingen. Die Bürgerinitiative „Rettet den Stadtpark“ macht ihrem Zorn Luft: „Wir brauchen keine megalithischen Gebäude, um die Gewinne von Investoren zu maximieren“, steht in einem offenen Brief.

Eine Woche, nachdem die neuen Pläne zur Innenstadtbebauung hinter verschlossenen Türen und im kleinen Kreis vorgestellt wurden (ST berichtete), übt die Gruppe harsche Kritik – auch mit Blick darauf, dass die neuen Ideen über die Presse und nicht in persönlichen Gesprächen transportiert worden seien.

Direkt an Bürgermeister Ernst Müller adressiert heißt es: „Der virtuelle Baukörper in Ihrer Ideenlandschaft ist so unvorstellbar groß, dass er sich kaum harmonisch im Stadtkern von Leichlingen real vorstellen lässt.“ Es bestehe auch kein Bedarf, die Neukirchener Straße abzusenken, „ganz zu schweigen von den Kosten der Kanalverlegung und dem Mitspracherecht des Landes.“ Auch müsse die große, zusammenhängende Grünfläche des Stadtparks unbedingt erhalten werden. „Fangen wir doch einfach ganz neu an.“ Das ist das Fazit der entrüsteten Initiative.

Nach den Vorstellungen des Verwaltungschefs sollen die Pläne am 12. Dezember in einer nicht-öffentlichen Sondersitzung des Rates diskutiert werden. „Zur Schaffung von Transparenz bei den Entscheidungen des Rates und zur Beschleunigung des Verfahrens“, beantragt die CDU-Fraktion indes, „dass die aktuellen Ideen des Investors öffentlich vorgetragen werden sollen“. Kernpunkte der Planung sind neben der zum Teil tiefergelegten Neukirchener Straße ein Einkaufszentrum, das sich ab dem ersten Stock über die Neukirchener Straße erstreckt, und 500  neue Parkplätze. Insgesamt sollen über 10 000 Quadratmeter Handelsfläche entstehen. KS

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