WSW mit Bombe bedroht

Das Urteil wurde nun gesprochen. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa
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Das Urteil wurde nun gesprochen. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa

Wuppertal –kati– Zu zwei Bewährungsstrafen von einmal 15 und einmal 19 Monaten hat das Wuppertaler Amtsgericht einen Mann (32) verurteilt, der den Wuppertaler Stadtwerken mit einer Bombe gedroht hat, damit er seine Zahlungsrückstände nicht begleichen muss. Laut Anklage hatte der Mann seit Januar 2018 bei Stromrechnungen für seine Geschäfts- und seine Privatadresse Rückstände von 7000 Euro gegenüber den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) angesammelt. Im WSW-Kundencenter soll er dann gedroht haben: Wenn die WSW seinen Stromanschluss sperren, werde er mit einer Bombe zur Zentrale der Stadtwerke fahren. Daraufhin wurde die Sperrung zunächst gestoppt. Zudem soll er in seinem Schmuckgeschäft Schmuck angenommen, aber nicht bezahlt haben. Das Gericht verurteilte ihn zum einen wegen gewerbsmäßigen Betrugs unter Einbeziehung einer weiteren Geldstrafe zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 15 Monaten und zum anderen wegen gewerbsmäßigen Betruges und versuchter Nötigung zu 19 Monaten Haft. Beide Strafen sind zur Bewährung ausgesetzt mit der Auflage, die entstandenen Schäden wieder gutzumachen.

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