Größte Kirmes am Rhein

Das bietet die Düsseldorfer Rhein-Kirmes 2019

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In vier Wochen startet die „Größte Kirmes am Rhein“ auf den Düsseldorfer Rheinwiesen in Oberkassel.

DÜSSELDORF In vier Wochen startet die „Größte Kirmes am Rhein“ auf den Düsseldorfer Rheinwiesen in Oberkassel. Es gibt einige Neuheiten – aber eine traditionsreiche Attraktion verschwindet auch.

In vier Wochen beginnt die große Kirmes am Oberkasseler Rheinufer, schon nächst Woche startet der Aufbau für die gut 300 Schaustellergeschäfte. Am Freitag stellten Schützenchef Lothar Inden und „Kirmes-Architekt“ Thomas König das Programm mit allen Neuheiten und dem Altbewährten für die 118. Auflage der Kirmes vor.

Ganz große Sensationen sind nicht angekündigt für die zehn Kirmestage vom 12. bis 21. Juli, am bemerkenswertesten ist insofern ein Abschied: Das „Französische Dorf“ wird es diesmal nicht geben, die Betreiber um Oscar Bruch jr. sagten nach vielen Jahren am Rhein aus wirtschaftlichen Gründen ab.

Hier die wichtigsten Fakten zum Rummel auf den Rheinwiesen:

NEUE FAHRGESCHÄFTE: Am spektakulärsten dürfte die Premiere der „Geister-Fabrik“ sein, eine Kombination aus Achter- und Geisterbahn und mit ihren fünf Etagen angeblich die größte mobile Geisterbahn der Welt. Kinder dürfen sich auf die Rückkehr der Familien-Achterbah „Willy der Wurm“ freuen, die zuletzt vor drei Jahren auf der Kirmes stand und jetzt runderneuert worden ist.

Als halbwegs magenfreundlich angekündigt wird der „Voodoo Jumper“, ein 2017 ausgezeichnetes, rasantes Karussell, das freilich ohne Überschläge auskommt. Ähnliches gilt für den „Ghost Rider“, bei dem die Gondeln auf vier Armen und in gegenläufigen Kreiseln rotieren.

Wiederum mehr was für Kinder und Familien sind „Die Bootsfahrt“, ein Wasser-Spaß-Karussell, und die aus Hamburg importierte „Ballon-Fahrt“ in neun Meter Höh.

NEUE GASTRONOMIE: Anstelle des Französischen Dorfes soll es nun„Bauers Weingarten“ mit seiner Weinmühle und Tropfen aus der Pfalz und aus Rheinhessen richten. Zu essen gibt es dort vor allem „handgeplättete“ Wiener Schnitzel.

Pastafreunde sind bei „Al Dente“ richtig, wo alle Gerichte frisch vor den Augen der Gäste zubereitet werden.

BIERZELTE: Wie gehabt laden die Alt-Brauereien Frankenheim, Schlösser, Schlüssel, Schumacher und Uerige in ihre Zelte ein. Alle bieten neben Bier auch reichlich Musikprogramm mit verschiedensten Live Acts. Das Füchschen-Partyzelt fehlt auch in diesem Jahr, Peter Königs Alt wird dafür aber wenigstens wieder im offiziellen Schützen-Festzelt gezapft.

PREISE: Während sich die Brauereien laut König noch nicht abschließend zu den Preisen für ein Glas Alt geäußert haben, sollen die Preise für Fahrgeschäfte und Spiele auf dem Vorjahresniveau bleiben. Generell verweisen die Kirmes-Macher darauf, dass es zunächst mal „Eintritt frei“, heißt, im Gegensatz zur großen Konkurrenz der Freizeit-Parks. Heißt: Bei der Rhein-Kirmes kann man auch „nur gucken“. 

SICHERHEIT: Polizei verspricht, wieder mit etwa 100 Beamten auf dem Kirmesplatz präsent zu sein, damit das Volksfest so friedlich wie in den letzten Jahren bleibt.

RAHMENPROGRAMM: Das Feuerwerk steigt wie immer am zweiten Freitag (19.7.) ab 22.30 Uhr. Und natürlich ist neben der Kirmes auch Schützenfest: Der Festzug zieht am Samstag, 13.7., ab 15.30 Uhr vom Schloß Jägerhof zum Rathaus, wo die Inventur stattfindet; Traditionell am ersten Sonntag (14.7.) startet dann um 15 Uhr der historische Festzug von der Cecilienallee durch die Altstadt über Kö und Reitallee zum Jägerhof.

ANFAHRT: Der größte Nervenkitzel für die Veranstalter ist noch die Frage, ob der neue Hochbahnsteig Luegallee rechtzeitig fertig wird. Die Rheinbahn hat es am Freitag noch einmal fest versprochen. Zudem gibt sie wieder Zusatzfahrten an allen Tagen, ganz besonders aber an den beiden Frei- und Samstagen. Da es in Oberkassel keine „legalen“ Parkplätze gibt, sollten die Besucher mit der Bahn, zu Fuß oder mit dem Rad kommen. 

Parken kann man an der Messe (P2), von dort fahren wieder Busse zum Festplatz (Parkplatz und Bustransfer kosten zusammen 13 Euro).

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