Bergische Uni: Längere Sommer

BERGISCHE UNIVERSITÄT Atmosphäre im Visier.

Vor 30 Jahren, am 23. Juli 1980, startete Grips (Ground-based Infrared P-Branch Spectrometer), das Gerät der Atmosphärenforscher der Bergischen Universität zur Messung der Temperatur in der Hochatmosphäre. Seitdem ist die weltweit längste und dichteste Messreihe ihrer Art entstanden.

Erstaunlichstes Ergebnis nach 30 Jahren Dauermessung: In diesem Zeitraum ist der Sommer über Wuppertal um etwa drei Wochen länger geworden. Und: In der oberen Atmosphäre hat eine auffällige Veränderung der Zirkulation stattgefunden.

Der Betrieb erfordert die ganze Disziplin der beteiligten Physiker, denn es wird an sieben Tagen in der Woche gemessen, inklusive aller Sonn- und Feiertage.

Ein Ende der Messreihe ist nicht in Sicht. Denn auch heute noch entspricht das Wuppertaler Gerät dem „Stand der Technik“.

An den Grips-Langzeitmessungen waren ganze Generationen von Physikstudenten, Diplomanden und Doktoranden beteiligt. Im Laufe der Jahre sind fünf Diplomarbeiten, zwei Doktorarbeiten und fast 40 Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften entstanden. red

http://atmos.physik.uni-wuppertal.de

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