Bedarf: 670 neue Wohnungen pro Jahr

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Die Städte werben mit Baugebieten um Bürger – in Remscheid ist die „Knusthöhe“ direkt an der A 1 ein Thema. Foto: Michael Sieber

Wachsende Prognose für Wuppertal. Menschen brauchen mehr Platz.

Wuppertal. Wuppertal wächst seit einigen Jahren wieder. Das stärkt das Selbstbewusstsein der Stadt, aber die zusätzlichen Menschen brauchen Platz zum Wohnen. Das Land geht von einem Bedarf von 15 860 zusätzlichen Wohnungen bis 2040 aus.

Diese Prognose stellt erhöhte Anforderungen an die Stadt. Marc Walter, Abteilungsleiter im Bereich Bauen und Wohnen, erklärt: „Bisher hieß es, wir hätten einen Bedarf von 400 neuen Wohnungen im Jahr. Aber da ging man noch von einer Schrumpfung der Stadt aus. Jetzt brauchen wir 690 neue Wohnungen im Jahr.“

Diese Zahl wurde zuletzt bei weitem nicht erreicht: 2016 entstanden 466 Wohneinheiten (Häuser und Wohnungen), 2017 waren es 211 und im Jahr 2018 insgesamt 396.

Zum steigenden Wohnraumbedarf trägt laut Marc Walter nicht nur das Bevölkerungswachstum bei. Sondern auch der wachsende Wohnanspruch der Menschen: „Mitte der 90er Jahre wohnten wir auf durchschnittlich 35 Quadratmeter pro Person, heute sind es 45.“

Zudem lebten immer mehr Menschen allein in Single-Wohnungen – und jeder brauche Bad und Küche. kati

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