Flugwarnkugeln und Vogelschutzmarkierungen

Autobahn gesperrt für Arbeiten mit Heli

Für die Arbeiten an der Hochspannungsleitung setzt das Unternehmen einen Hubschrauber ein. Foto: Amprion Hilden
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Für die Arbeiten an der Hochspannungsleitung setzt das Unternehmen einen Hubschrauber ein.

Die Firma Amprion kontrolliert Stromleitungen.

Hilden. Um Flugwarnkugeln und Vogelschutzmarkierungen an der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung zwischen der Anschlussstelle Heiligenhaus/Hetterscheidt und dem Hildener Kalstert ausführen zu können, setzt der Netzbetreiber Amprion einen Helikopter ein. Außerdem muss die A 46 dafür zeitweise komplett gesperrt werden. Das sollten vor allem Urlaubsreisende im Auge behalten.

Insgesamt 66 Flugwarnkugeln und rund 150 Vogelschutzmarkierungen montiert Amprion an dem sogenannten Erdseil, dem obersten Leiterseil der Höchstspannungsfreileitung. Dafür ist der Helikopter zwischen Montag, 29. Juni, und Freitag, 10. Juli, im Einsatz. „Die Montagearbeiten finden durchgängig, also auch am ersten Wochenende im Juli, statt. Gearbeitet wird jeweils bis etwa 18 Uhr“, erklärt Amprion-Sprecherin Anne Frentrup.

Für die Arbeiten an der Hochspannungsleitung werden auch einige Straßen komplett gesperrt. Am Samstag, 4. Juli, ist beispielsweise die westliche Abfahrt Heiligenhaus/Hetterscheidt der A 44 aus Richtung Essen gesperrt, zudem die Pinner Straße in Heiligenhaus in Richtung Velbert.

A 46 bei Haan ist am Sonntag in den Morgenstunden gesperrt

Die für unsere Region relevantere Sperrung findet jedoch erst am Sonntag, 5. Juli, statt. Von 4 bis 9 Uhr morgens ist die A 46 zwischen Haan-Ost und Haan-West in beide Richtungen komplett gesperrt. Umleitungen sind ausgeschildert. Von 10 bis 14 Uhr ist an diesem auch die A 44 zwischen Heiligenhaus und Hetterscheidt in beide Richtungen dich. Zwischen Mettmann und Haan kann es darüber hinaus zu kurzzeitigen Straßensperrungen kommen.

Durch die Montage der weiß-orangen Flugwarnkugeln stellt Amprion sicher, dass die Leiterseile aus der Luft gut zu erkennen sind – beispielsweise wenn ein Helikopter bei einem Unfall auf der Autobahn landen muss. Zudem sollen schwarzweiße Stäbe an der Leitung befestigt werden. „So können anfliegende Vögel die Seile früher erkennen. Studien zeigen, dass aufgrund der Vogelschutzmarkierungen das Kollisionsrisiko für Vögel um bis zu 90 Prozent sinkt“, berichtet Frentrup.

Die 380-Kilovolt-Höchstspannungsfreileitung stammt laut Amprion aus den 1960er Jahren und leistet einen wichtigen Beitrag für die Versorgungssicherheit im Ruhrgebiet und im Rheinland. Um sie fit für die Zukunft zu machen, sind mehrere Baufirmen im Auftrag der Firma Amprion seit April zwischen den Umspannanlagen Mettmann und Leverkusen-Opladen tätig. Sie erneuern bis voraussichtlich Ende Juli 2021 die Leiterseile der 380-kV-Stromkreise, regulieren die Beseilung der unteren 220-kV-Stromkreise nach, tauschen deren Isolatorenketten aus und sanieren den Maststahl, so Anne Frentrup.

Für Fragen zu dem Projekt hat Amprion werktags von 8 bis 20 Uhr eine Hotline unter der Telefonnummer 0800/58952474 geschaltet. (tobi)

Hintergrund

Die Höchstspannungsfreileitung von Amprion verläuft von Mettmann in Richtung Süden westlich an Wuppertal-Vohwinkel, östlich an Haan und Hilden und westlich an Langenfeld (Rheinland) vorbei.

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