Aus einem Trafoturm wird ein Vogelhaus

Dr. Martin Woike von der NRW-Stiftung (r.) überreichte die Förderzusage an den Projektplaner Uwe Rabe. Foto: Susanne Schaper
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Dr. Martin Woike von der NRW-Stiftung (r.) überreichte die Förderzusage an den Projektplaner Uwe Rabe.

Zuhause für Mauersegler, Eulen & Co.

Von Susanne Schaper

Haan Schon vor etlichen Jahren wurde der alte Trafoturm der RWE an der Ellscheider Straße stillgelegt. Im Jahr 2017 übernahm die Arbeitsgemeinschaft Natur und Umwelt (AGNU) den Turm von den Stadtwerken Haan, um das denkmalgeschützte Gebäude für den Artenschutz für gebäudebewohnende Tierarten zu nutzen. Täglich arbeiten fünf bis sieben ehrenamtliche Helfer nach Feierabend am Turm und renovieren diesen nach einem Konzept, das Uwe Rabe nach einer Weiterbildung an der Biologischen Station entwickelte.

Mit dem Artenschutzturm Elp bekommt Haan ein Anschauungsbeispiel dafür, wie gebäudebewohnende Tierarten wie Eulen, Falken, Mauersegler, Schwalben, Fledermäuse, Dohlen, Haussperling, Star und Hausrotschwanz in von Menschen bewohnten Siedlungen durch geeignete Nistmöglichkeiten unterstützt werden können.

Erste Erfolge am Artenschutzturm ließen nicht lange auf sich warten. Bereits im zweiten Jahr brüten dort Turmfalken. Rund 14 000 Euro veranschlagt die AGNU nun für die Renovierung des Turms. Geld, das durch eigene Arbeitsleistung, Sponsorengelder und vor allem durch die finanzielle Förderung aus Mitteln der NRW-Stiftung zusammen kommen soll. Nun überreichte Dr. Martin Woike, Vorstandsmitglied des Fördervereins der NRW-Stiftung einen Förderbescheid der Stiftung über 9 500 Euro.

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