Landgericht Wuppertal

Arzthelferin hat Rezepte gefälscht

Der Prozess hat am Landgericht Wuppertal begonnen. Der Schaden soll sich auf rund 80 000 Euro belaufen. Foto: Leon Hohmann
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Der Prozess hat am Landgericht Wuppertal begonnen. Der Schaden soll sich auf rund 80 000 Euro belaufen.

Wuppertal. Vor dem Landgericht Wuppertal muss sich eine Arzthelferin (36) wegen Betrugs verantworten.

Sie soll von 2015 bis 2019 mehr als 500 Rezepte gefälscht und sich damit Blutzucker-Teststreifen für Diabetes-Patienten beschafft haben, die sie gewinnbringend verkaufte. Schaden für die Krankenkassen: 80 000 Euro. Laut Anklage wandte sie mehrere Methoden an, um in der Hausarztpraxis, in der sie arbeitete, an Rezepte zu kommen.

Entweder druckte sie echte Rezepte mehrfach aus und fälschte dann die Unterschrift eines Arztes. Oder sie stellte die Rezepte neu aus, legte sie den Medizinern zur Unterschrift vor, ohne dass diese die Fälschung bemerkten, oder sie fälschte auch die Unterschrift. Die Rezepte soll die Angeklagte dann - teils mehrere gleichzeitig - in 89 Apotheken in Wuppertal und Umgebung eingelöst und so kostenlos Blutzucker-Teststreifen erhalten haben. Die Teststreifen soll sie anschließend übe Ebay verkauft haben. Für den Prozess sind weitere Verhandlungstage angesetzt; ein Urteil wird erst Ende März erwartet. -kati-

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