Altlasten machen Umzug des Sportvereins teurer

Remscheider SV verkauft der Stadt sein Areal an der Neuenkamper Straße

Remscheid -AWe- Alles schien gerichtet beim Verkauf des Fußballplatzes Neuenkamp, jetzt taucht doch noch ein Problem auf. Denn die Zukunft der Sportstätte ist auch eng verknüpft mit der Immobilie von Noch-Eigentümer RSV am Fürberg. Für einen symbolischen Euro wird der Sportverein sein Areal an der Neuenkamper Straße in städtische Hand übergeben. Der RSV stimmte dem Deal zu, weil es Fördermittel für den Ausbau des eigenen Sportzentrums in Höhe von 1,35 Millionen Euro gibt.

Unterhalb des Vereinsrestaurants werden die Sportler einen Freiluft-Tennisplatz opfern und einen dringend benötigten Mehrzweckraum andocken. Um sicher zu sein, dass es beim Ausheben der Baugrube keine unliebsamen Überraschungen gibt, gab der RSV ein geologisches Gutachten in Auftrag. In sechs Meter Tiefe unter dem Court stießen die Berater auf Holzteile und Reste von Altöl. Damit wird es teuer, mit 150 000 bis 200 000 Euro wird die Entsorgung veranschlagt.

Diese Summe will und kann der Sportverein aber nicht aus der eigenen Kasse zahlen. Die Stadt müsse die Summe tragen, fordert der Vorstand um den Vorsitzenden Norbert Tix.

Dazu, versicherte Dezernent Thomas Neuhaus, sei die Verwaltung bereit. Denn analog zum Sportplatz Neuenkamp, auf dem ebenfalls Altlasten abgebaggert werden müssen, gäbe es für den Fürberg Mittel vom Land Nordrhein-Westfalen.

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