Sanierung gegenüber der Stadthalle

Alter Brunnen wird neu in Szene gesetzt

Passantin Karin Dorka ruht sich gerne am Brunnen in der kleinen Grünanlage aus. Foto: Andreas Fischer
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Passantin Karin Dorka ruht sich gerne am Brunnen in der kleinen Grünanlage aus.

Wuppertal. Die Grünanlage Bahnhofstraße / Kölner Straße wird neu gestaltet.

Von Bastian Küllenberg

Das beschloss die Bezirksvertretung Elberfeld in ihrer Sitzung am 21. April einstimmig. Bezirksbürgermeister Thomas Kring (SPD) sprach der Verwaltung ein „dickes Lob“ aus, dass dieses Thema schnell aufgegriffen wurde. Die Neugestaltung werde den Ort insgesamt aufwerten, so Kring.

Die Anlage gegenüber der Stadthalle befinde sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand und werde der repräsentativen Lage nicht mehr gerecht, so die Einschätzung aus dem Grünflächenamt. Nach dem Beschluss der BV soll sie für insgesamt 85 000 Euro erneuert werden.

Das zentrale Element der kleinen Grünanlage ist der Wand-Zierbrunnen aus dem Jahr 1914. Dieser war von 2016 bis 2018 durch das Engagement des Bürgervereins Elberfelder Südstadt restauriert worden. Zukünftig soll der Bereich um den Brunnen stärker zur Geltung kommen. Dazu ist es geplant, rechts und links vom Brunnen Bänke aufzustellen und so einen Ort zum Verweilen zu schaffen. Gerahmt werden die Sitzbänke von zwei schlanken Bäumen mit hohen Baumkronen.

Auf diese Weise könne der Brunnen besser in Szene gesetzt werden, freut sich Ralph Hagemeyer, der langjährige Vorsitzende des Südstädter Bürgervereins. Beim Gang über die Kölner Straße ergebe sich künftig ein freier Blick auf den Brunnen, aber auch von der Stadthalle aus falle die Grünanlage besser ins Auge. Die Planer haben sich weitreichende Gedanken gemacht, findet Hagemeyer. Die Grünanlage werde so schön gestaltet, wie man es „nicht zu hoffen gewagt“ hatte.

Außerdem sieht die Planung eine Neugestaltung der Wege vor. Statt der bisherigen rechtwinklig ineinanderlaufenden Wege, soll es zukünftig einen runden Weg geben, der in einem Bogen durch die Grünfläche verläuft. Er soll unter sechs Prozent Gefälle besitzen und damit barrierefrei sein.

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