Alte Synagoge bietet zwei Führungen an

Die Begegnungsstätte Alte Synagoge Archivfoto: Stefan Fries
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Die Begegnungsstätte Alte Synagoge Archivfoto: Stefan Fries

Wuppertal Die Begegnungsstätte Alte Synagoge bietet in dieser Woche zwei Führungen an. Am Mittwoch, 15. Juli, 16 Uhr, heißt es „Auf den Schatten gebaut“. So nannte Peter Busmann, der Architekt der Begegnungsstätte, sein Buch über die Wuppertaler Gedenkstätte. Das Gebäude und sein Außengelände stellen unter architektonischen und künstlerischen Gesichtspunkten ganz sicher eine Besonderheit in der Wuppertaler Stadtlandschaft dar. Ulrike Schrader, Leiterin der Begegnungsstätte, wird den Teilnehmern trotz der aktuellen Baustelle die interessantesten und auch die versteckten Hinweise zeigen, die der Gedenkstätten-Bau auf die Geschichte gibt, die an der Genügsamkeitstraße behandelt wird. Der Eintritt ist frei, der Einlass erfolgt über die Krugmannsgasse. Am Sonntag, 19. Juli, 15 Uhr, lautet der Titel „Staatlicher Terror und Kirchenkampf“. Michael Okroy, Stadtführer, führt vom Rathaus Barmen bis zum Alten Markt und zeigt die Schauplätze der nationalsozialistischen Machtdurchsetzung. Treffpunkt ist am Eingang des Rathauses in Barmen, Johannes-Rau-Platz. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro pro Person. Das Geld sollte möglichst passend mitgebracht werden. Für beide Führungen stellt die Begegnungsstätte Alte Synagoge den Teilnehmern ein Audiosystem zur Verfügung, das auch an eigene Kopfhörer angeschlossen werden kann. Der Einsatz des Systems erfolgt, damit die Verständlichkeit auch bei großem Abstand gewährleistet ist.

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