Adventsmarkt

Von Uwe-Jens Ruhnau

Düsseldorf Welche Chancen hat der Drive-in-Weihnachtsmarkt in der Düsseldorfer Arena tatsächlich? Scheitert er an Corona-Fällen im Aufbauteam oder an Vorbehalten wegen möglicher Corona-Risiken? Zu diesen Fragen gab es in Düsseldorf am Wochenende unterschiedliche Diskussionen. Fakt ist: Die städtische Veranstaltungstochter D.Live hatte ihre neue Event-Idee am Donnerstag bestätigt und für Freitag den Vorverkaufsstart angekündigt.

Das Konzept: Autos können rund um die Arena an Weihnachtsmarktbuden stoppen, die Menschen dürfen nicht aussteigen, aber sich gastronomisch versorgen und weihnachtliche Waren kaufen. Kommenden Freitag sollte die Zwei-Kilometer-Strecke freigegeben werden. Ticketpreis pro Auto: 20 Euro.

Stadt Düsseldorf will neue Verordnungen abwarten

D.Live sorgte mit der Verkündung für eine Überraschung, auch in den Schaltzentralen von Stadt und Land. Denn eine Genehmigung, die D.Live-Chef Michael Brill als so gut wie sicher bezeichnete, ist noch nicht in Sicht. Jetzt steht erst die Abstimmung der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten an, die nach wie vor hohen Corona-Zahlen machen weitere Maßnahmen wahrscheinlich. Bis zum Auslaufen der aktuellen Corona-Schutzverordnung Ende November, so ist auf Rathausfluren zu hören, dürfte es nichts werden mit dem Arena-Weihnachtsmarkt.

Parallel sagte D.Live am Freitag den Vorverkauf ab. Begründung: Es gebe Corona-Fälle im beauftragten Aufbauteam des Marktes. D.Live-Chef Michael Brill will versuchen, ein Ersatzteam für den Aufbau zu beschaffen. Für ihn ist der Drive-in-Markt mit dem Autokino vergleichbar, welches auch jetzt laut Corona-Schutzverordnung möglich wäre.

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