Freibad

Abriss macht Weg für Neubau frei

Freibad Mählersbeck in Wuppertal war seit 2020 wegen technischer Mängel geschlossen.

Von Marvin Rosenhoff

Wuppertal. Die Abrissarbeiten am Freibad Mählersbeck sind angelaufen. Seit diesem Monat sind Baufirmen damit beschäftigt, Gebäude und Beckenanlage des über 100 Jahre alten Freibads mit schwerem Gerät auseinanderzunehmen. „Mir geht das Herz auf, wenn ich sehe, dass es endlich losgeht“, freut sich Wuppertals Bäderamtsleiter Michael Kieckbusch.

Das Freibad Mählersbeck ist das einzige Wuppertaler Freibad in städtischer Hand. Im August 2020 wurde es aufgrund technischer Mängel geschlossen.

Bad und Außenanlage werden komplett neu gebaut

Nach dem Abriss, der laut Bauprojektleiter Matthias Schulte im kommenden September abgeschlossen sein soll, wird das Bad vollständig neu gebaut. Auch die Außenanlage wird umgestaltet. Wenn alles nach Plan läuft, soll das Freibad dann im Sommer 2024 wiedereröffnet werden. „An dem vorgesehenen Zeitrahmen hat sich nichts geändert, auch nicht an den veranschlagten Kosten“, so Michael Kieckbusch.

Zuletzt hatten sich die Kosten für Abriss und Neubau des Freibads noch einmal von 13,9 Millionen auf 16,7 Millionen Euro erhöht. Wichtiger Grund für die Teuerung: Statt mit Gas soll die Wärmeerzeugung im Bad zukünftig vollständig aus erneuerbaren Energien bestritten werden.

Auch der Zeitplan für die Eröffnung des Freibads wurde zwischenzeitlich nach hinten verschoben. Die Stadt hatte dafür vor allem die Schadstoffbelastung in den Bausubstanzen verantwortlich gemacht.

„Wir wollten etwa das Schwimmerbecken ursprünglich stehen lassen“, erklärt Ute Schweppe vom Gebäudemanagement der Stadt. „Es hat sich dann allerdings herausgestellt, dass wir die Verschalung des Beckens doch abtragen müssen, weil sie PCB enthält.“

Wann nach dem Abriss mit dem Neubau des Freibads begonnen wird, darauf wollte sich Projektleiter Matthias Schulte noch nicht festlegen. „Ich rechne damit, dass wir im Herbst die Baugenehmigung erhalten werden“, so Schulte. „Erst danach können wir mit den Ausschreibungen für den Bau beginnen.“ Bis zur Auftragsvergabe würden dann noch einmal etwa drei Monate vergehen. „Aber ob wir dann direkt starten können, ist natürlich auch vom Wetter abhängig.“

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