Bundeswehr hilft bei Kontaktnachverfolgung

2G: Stichprobenartige Kontrollen auf Wuppertaler Weihnachtsmärkten

Die Stadt will auf den Weihnachtsmärkten „stichprobenartig“ kontrollieren
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Die Stadt will auf den Weihnachtsmärkten stichprobenartig kontrollieren.

Die Weihnachtsmärkte öffnen und jetzt ist es offziell: hier gilt 2G. Die Stadt hat das Land außerdem um Unterstützung durch die Bundeswehr gebeten.

Wuppertal. Die Stadt Wuppertal hat am Mittwochmittag schließlich die Genehmigung vom Land Nordrhein-Westfalen erhalten, dass die Wuppertaler Weihnachtsmärkte nur für Genesene und Geimpfte zugänglich sein sollen. Außerdem sollen 15 Bundeswehrsoldaten wieder bei der Kontaktverfolgun helfen.

„Ab Morgen werden wir die 2G-Regelungen im besprochenen Rahmen anwenden“, teilte Stadtdirektor Johannes Slawig am Mittwochnachmittag mit. Das heißt, dass es auf den Weihnachtsmärkten stichprobenartige Kontrollen durch das Ordnungsamt und die Veranstalter geben wird. Auf dem Weihnachtsmarkt in Barmen zum Beispiel habe der Veranstalter vor, dafür Security-Personal zu beauftragen. Auch in Elberfeld wollen die Veranstalter stichprobenartig nach den Impf- und Genesungsnachweisen fragen.

Der Weihnachtsmarkt am Toelleturm wird wahrscheinlich nicht stattfinden. Der war eigentlich für das dritte Adventswochenende geplant. Dies ist besonders ärgerlich für die Schausteller, die sich um einen Stellplatz beworben hatten und denen erneut wichtige Einnahmen durch die Pandemie verloren gehen.

Stadtdirektor Slawig teilte außerdem mit, dass die Stadtverwaltung die Unterstützung durch die Bundeswehr zur Kontaktverfolgung beim Land beantragt habe. Ab Mitte kommender Woche sollen 15 Bundeswehrsoldaten dabei helfen, die Corona-Infektionsketten in der Stadt nachzuvollziehen. Wie schon während der vergangenen Infektionswellen, reichen die Kräfte des Gesundheitsamtes derzeit nicht aus.

Zuvor hatten die Corona-Hilfskräfte der Bundeswehr Wuppertal im Juni verlassen. Slawig sagte: „Die zeitweise bis zu 40 Soldaten haben nicht nur einen wichtigen Dienst getan, sondern waren stets freundlich und hilfsbereit. Ohne die engagierte Unterstützung der Bundeswehr wäre insbesondere in der dritten Welle der Pandemie die Kontaktnachverfolgung nicht leistbar gewesen.“

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