Milliardenprojekt

Wiener Hauptbahnhof pünktlich eröffnet

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Eine der größten Baustellen in Europa: der Wiener Hauptbahnhof ist pünktlich eröffnet worden.

Pünktlich und ohne Überschreitung der veranschlagten Kosten von einer Milliarde Euro ist der Wiener Hauptbahnhof eröffnet worden.

In den vergangenen fünf Jahren war das Projekt eine der größten innerstädtischen Baustellen in Europa.

Ähnlich wie beim umstrittenen Bahnprojekt Stuttgart 21 wurden durch die Umgestaltung des Geländes erhebliche Flächen für Wohnen, Einkaufen und Arbeiten frei. Auf dem Areal von knapp 60 Hektar entstehe in der schnell wachsenden Kommune ein Stadtteil, in dem 30.000 Menschen wohnen und arbeiten sollen, teilten die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) am Freitag mit.

Der Hauptbahnhof ersetzt den bisherigen Südbahnhof. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember werden dort die ersten Fernzüge halten. Ein Jahr später wird auch erstmals der Wiener Flughafen Schwechat per Fernzug erreichbar.

Im Gegensatz zu Stuttgart 21 gilt die Kommunikation des Unternehmens mit den Bürgern vor und während der Bauphase als vorbildlich. So gewann die ÖBB 2012 den Deutschen PR-Preis. Der ÖBB sei es gelungen, das Vertrauen der Bevölkerung in das Projekt zu gewinnen, hieß es. Die Aufgabe schien allerdings auch einfacher als in Stuttgart. „Es gibt in Wien nur wenige, die dem alten Südbahnhof hinterhertrauern“, sagte ein ÖBB-Sprecher.

dpa

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