Urlaub 2021

Reisen nach Kroatien trotz Corona: Was bei der Einreise gilt

Menschen tummeln sich an einem Strand bei der Küstenstadt Opatjia in Kroatien.
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Derartig voll waren die Strände in Kroatien seit Beginn der Corona-Pandemie nicht mehr. Die Regierung Kroatien möchte dies durch Lockerungen aber bald wieder ändern.

Kroatien bereit sich schon jetzt darauf vor, trotz Corona bald wieder viele Touristen zu begrüßen. Dazu wurden auch die Einreise-Regeln gelockert.

Der Tourismus spielt für die Wirtschaft Kroatiens eine große Rolle, da er rund 20 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmacht. Kein Wunder, dass die Regierung schnellstmöglich wieder Urlauber ins Land locken will. Dabei soll die Initiative „Stay Safe in Croatia“ helfen*. Das Label wird an Hotels und touristische Unterkünfte vergeben, die Gesundheits- und Hygienemaßnahmen umsetzen. Gleichzeitig sollen im Rahmen des Programms kostenlose Corona-Schnelltests angeboten werden. Aktuell ist die Corona-Lage in Kroatien aber noch kritisch. Aufgrund der hohen Infektionszahlen hat das Robert Koch-Institut das Land als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen, touristischen Reisen ab.

Einreise nach Kroatien: Diese Regeln gelten aktuell für Urlauber

Generell ist allen Staatsangehörigen der EU die Einreise nach Kroatien erlaubt. Jeder muss bei der Einreise für die Dauer des Aufenthalts seine Kontaktdaten hinterlegen. Um an der Grenze Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt das kroatische Innenministerium, die Registrierung vorab online durchzuführen.

Seit dem 1. April genügt bei der Einreise ein negativer PCR- oder ein Antigen-Schnelltest* – eine Quarantänepflicht besteht somit nicht mehr. In Selbstisolation müssen sich nur diejenigen begeben, die bei der Einreise noch kein Testergebnis vorlegen können.

Personen, die mit einer Impfbescheinigung nach weisen können, dass sie vor mehr als 14 Tagen ihre zweite Dosis erhalten haben, dürfen sogar ohne Corona-Test nach Kroatien einreisen. Wer einen Einzeldosis-Impfstoff erhalten hat – wie zum Beispiel Johnson & Johnson –, darf auch nur mit einer Impfdosis einreisen, solange diese zwei Wochen her ist. Auch wer nachweisen kann, dass er innerhalb der letzten sechs Monate von einer Covid-19-Erkrankung genesen ist, darf ohne Test einreisen. Der Nachweis muss älter als elf Tage sein. Kinder unter sieben Jahren sind von der Testpflicht befreit.

Auch interessant: Reisen nach Italien: Ist Urlaub trotz Corona möglich?

Kroatien-Urlaub: Das ist beim Transit durch Österreich und Slowenien zu beachten

Der Transit durch Österreich ist derzeit erlaubt, solange er ohne Zwischenstopp erfolgt. Kurzes Tanken oder ein Toilettengang werden laut adac.de allerdings geduldet. Durchreisende sind zudem von der Test- oder Quarantänepflicht in Österreich ausgenommen. Die elektronische Registrierung ist ebenfalls nicht notwendig.

Was Slowenien angeht, so ist deutschen Staatsangehörigen die Durchreise stets erlaubt, solange der Transit innerhalb von zwölf Stunden nach der Einreise erfolgt und sichergestellt ist, dass der Grenzübertritt in das Nachbarland erlaubt ist. Kurze Zwischenstopps – zum Tanken in etwa – sind laut Auswärtigem Amt nicht ausdrücklich verboten. Der ADAC berichtet zudem, dass laut der Deutschen Botschaft in Ljubljana die Landesgrenze zwischen Slowenien und Österreich nur über die Autobahnübergänge Karawankentunnel und Spielfeld sowie über die Grenzstellen Loibltunnel, Bad Radkersburg und Sicheldorf überquert werden dürfen. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Lesen Sie auch: In welchen Ländern Europas ist Camping trotz Corona-Pandemie möglich?

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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