Preissteigerungen nach Corona

Wo lässt sich in den Herbstferien noch relativ günstig Urlaub machen?

In den Herbstferien geht es für viele wieder in den Urlaub: Besonders sonnige Ziele beliebt. Doch die Preise sind im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit weiterhin hoch.

Noch einmal ordentlich Sonne tanken, bevor die kalte Jahreszeit Einzug hält: Das ist der Plan vieler deutscher Urlauber, wie eine Analyse von Check24 zeigt. In den Herbstferien treibt es Reisende demnach vor allem in die Türkei und nach Spanien – zwei Länder, in denen auch nach dem Hochsommer noch angenehme Temperaturen herrschen. Fernreisen gewinnen jetzt ebenfalls wieder an Attraktivität. Besonders die Dominikanische Republik, die Malediven und Mauritius verzeichnen einen Zuwachs bei den Buchungszahlen im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019.

Viele deutsche Urlauber zieht es im Herbst noch einmal in die Türkei.

Pauschalreisen im Herbst teurer als vor Corona – beliebteste Urlaubsziele sind Spanien und die Türkei

„Die Nachfrage nach Pauschalreisen bleibt nach Corona weiter sehr stark“, sagt Martin Zier, Geschäftsführer Pauschalreise bei Check24. Das sorgt dafür, dass das Preisniveau in sehr vielen beliebten Destinationen ansteigt. Die größte Preissteigerung gibt es in Italien, wo Reisende mit knapp 27 Prozent höheren Kosten rechnen müssen. Ebenfalls teuer geworden sind die Malediven (+24 Prozent) und Ägypten (+22 Prozent). Generell sind die Preise für Pauschalreisen in den meisten Ländern im Vergleich zu 2019 gestiegen:

Reisedestinationen (nach Beliebtheit)durchschnittlicher Personentagpreis 2019durchschnittlicher Personentagpreis 2022Preissteigerung in Prozent
Türkei74 Euro86 Euro+ 17 Prozent
Spanien87 Euro101 Euro+ 16 Prozent
Griechenland90 Euro100 Euro+ 12 Prozent
Ägypten89 Euro109 Euro+ 22 Prozent
Dominikanische Republik117 Euro136 Euro+ 16 Prozent
Portugal90 Euro104 Euro+ 15 Prozent
Tunesien62 Euro73 Euro+ 18 Prozent
Vereinigte Arabische Emirate146 Euro168 Euro+ 16 Prozent
Zypern104 Euro117 Euro+ 13 Prozent
Italien85 Euro108 Euro+ 27 Prozent
Malediven199 Euro246 Euro+ 24 Prozent
Thailand96 Euro101 Euro+ 6 Prozent
Mexiko131 Euro145 Euro+ 11 Prozent
Mauritius191 Euro204 Euro+ 7 Prozent
Malta80 Euro97 Euro+ 20 Prozent

Quelle: Check24

Wer die Türkei als Urlaubsort in den Herbstferien auserkoren hat, kommt bei Kusadasi und Didyma an der Ägäisküste am günstigsten weg: Hier zahlen Reisende einen Personentagpreis von 72 Euro. Am beliebtesten sind allerdings die Regionen Side und Alanya sowie Belek. Ebenfalls günstig ist Tunesien mit einem Preis von 73 Euro. „Die Lieblingsinsel der Deutschen in den Herbstferien bleibt Mallorca, gefolgt von den griechischen Inseln Kreta und Rhodos. Der Preisanstieg gegenüber 2019 ist bei den griechischen Inseln nicht so stark wie in anderen Regionen“, sagt Martin Zier.

Griechische Badestrände, die Sie unbedingt erleben müssen

Balos Bucht
Schillerndes blau-grünes Wasser erwartet Sie an diesem traumhaften Strand im Westen Kretas, nahe des Orts Kissamos. Die Balos Bucht zeichnet sich durch seinen weißen Muschel- und Korallensand aus, der äußerst fein ist und in der Sonne wunderschön schimmert. Die vorgelagerte Insel Gramvousa, auf der sich eine venezianische Burg befindet, verwandelt das Ganze in eine lebhafte Landschaft. © Imago
Sarti Strand
Ebenfalls auf der Halbinsel Chilkidiki findet sich der Sarti Strand, welcher an dem gleichnamigen Fischerdörfchen liegt. Mittlerweile ist aus dem verträumten Ort ein beschauliches Feriendomizil geworden. Vom Strand aus haben Sie einen unvergleichlichen Blick auf die geheimnisvolle Mönchsrepublik Athos - außerdem bietet der sandige Entspannungsort traumhafte Sonnenaufgänge, die Sie auf keinen Fall verpassen dürfen. © Imago
Portokali Strand
Portokali Strand © Netfalls/Imago
Myrtos Beach
Azurblaues, kristallklares Wasser und ein Wahnsinnsausblick - das ist der Myrtos Beach auf der 730 Quadratkilometer großen Insel Kefalonia. Hier können Sie Ihre Zehen in einen weißen Strand aus feinsten Kieselsteinen tauchen - umgeben von einer malerischen Kulisse aus Klippen. © Imago
Navagio Strand
Dieser Strand hat echtes „Fluch der Karibik“-Flair: Der Navagio Strand auf der Ionischen Insel Zakynthos wird auch als Schmugglerbucht bezeichnet. Besonders auffällig sind die bis zu zweihundert Meter hohen Felswände, die den kleinen Strand einrahmen. Das idyllische Fleckchen ist nur mit dem Boot zu erreichen. © Imago
Nicht nur ein beliebtes Strandziel, sondern auch Fotomotiv ist der Sarakiniko Beach im Norden der ägäischen Insel Milos. Grund dafür sind die weißen Felsen, die über viele Jahrhunderte hinweg vom Meer glatt gespült wurden und an eine mystische Mondlandschaft erinnern. Besonders das Blau des Himmels hebt den überirdischen Kontrast hervor.
Nicht nur ein beliebtes Strandziel, sondern auch Fotomotiv ist der Sarakiniko Beach im Norden der ägäischen Insel Milos. Grund dafür sind die weißen Felsen, die über viele Jahrhunderte hinweg vom Meer glatt gespült wurden und an eine mystische Mondlandschaft erinnern. Besonders das Blau des Himmels hebt den überirdischen Kontrast hervor. © Mouzenidis
Falls Sie sich in der Stadt Pylos aufhalten, ist ein Abstecher zur naheliegenden Bucht Voidokilia ein absolutes Muss. Mit ihrer fast perfekten Halbkreisform hat sie sich den Namen "Ochsenbauchbucht" eingeheimst und ist damit ein wahres Naturspektakel – außerdem besticht das Wasser aufgrund der geschützten Lage und einer schmalen Öffnung durch angenehme Temperaturen.
Falls Sie sich in der Stadt Pylos aufhalten, ist ein Abstecher zur naheliegenden Bucht Voidokilia ein absolutes Muss. Mit ihrer fast perfekten Halbkreisform hat sie sich den Namen "Ochsenbauchbucht" eingeheimst und ist damit ein wahres Naturspektakel – außerdem besticht das Wasser aufgrund der geschützten Lage und einer schmalen Öffnung durch angenehme Temperaturen. © Mouzenidis
Das Besondere am Egremni Strand auf der Insel Lefkada im Ionischen Meer: Um ihn zu erreichen müssen Sie satte 347 Stufen vom Parkplatz hinuntersteigen – doch der Aufwand lohnt sich: Die steilen, weißen Klippen und das blaue Meer bilden einen wundervollen Kontrast. Besonders der Sonnenuntergang zeigt die Landschaft in ihrer schönsten Form, wenn die warmen Strahlen die Klippen in ein oranges Licht färben.
Das Besondere am Egremni Strand auf der Insel Lefkada im Ionischen Meer: Um ihn zu erreichen müssen Sie satte 347 Stufen vom Parkplatz hinuntersteigen – doch der Aufwand lohnt sich: Die steilen, weißen Klippen und das blaue Meer bilden einen wundervollen Kontrast. Besonders der Sonnenuntergang zeigt die Landschaft in ihrer schönsten Form, wenn die warmen Strahlen die Klippen in ein oranges Licht färben. © Mouzenidis
Aus Legenden ist der Lalaria Strand auf der Insel Skiathos gemacht: Die besondere Felsformation bildet eine natürliche Brücke zwischen Land und Meer, in deren Mitte sich ein großes Loch befindet, welches Tripia Petra genannt wird. Angeblich erhält jemand, der das Loch zweimal durchschwimmt, seine Jugend zurück.
Aus Legenden ist der Lalaria Strand auf der Insel Skiathos gemacht: Die besondere Felsformation bildet eine natürliche Brücke zwischen Land und Meer, in deren Mitte sich ein großes Loch befindet, welches Tripia Petra genannt wird. Angeblich erhält jemand, der das Loch zweimal durchschwimmt, seine Jugend zurück. © Mouzenidis
Zurück an der Westküste von Sithonia befindet sich der Spathies Strand. Er lässt sich grob in eine Lagune mit mehreren kleinen Stränden und einen großen Strand, der südlich davon liegt, unterteilen. In der Lagune müssen Sie sich nicht vor heftigen Windböen fürchten – sie ist von Klippen umgeben und somit der perfekte Ort für einen entspannenden Nachmittag am Meer.
Zurück an der Westküste von Sithonia befindet sich der Spathies Strand. Er lässt sich grob in eine Lagune mit mehreren kleinen Stränden und einen großen Strand, der südlich davon liegt, unterteilen. In der Lagune müssen Sie sich nicht vor heftigen Windböen fürchten – sie ist von Klippen umgeben und somit der perfekte Ort für einen entspannenden Nachmittag am Meer. © Mouzenidis

Mietwagen sind in den Herbstferien günstiger als noch im Sommer

Um eine Trauminsel auf eigene Faust zu erkunden, leihen sich viele Urlauber vor Ort ein Mietauto. In diesem Jahr sind die Preise dafür regelrecht explodiert, weil viele Mietwagenanbieter ihre Kontingente über die Corona-Zeit reduziert haben. Mittlerweile hat sich die Lage wieder etwas beruhigt: Wer Ende August ein Leihauto gebucht hat, ist im Schnitt um 19 Prozent günstiger weggekommen als noch bei einer Buchung drei Monate zuvor. In Kroatien ist der Preis gar um 44 Prozent gesunken. In den Herbstferien kostet hier ein Mietwagen pro Tag nur noch 24 Euro. Ebenfalls günstig sind Fahrzeuge in Griechenland (27 Euro pro Tag) und auf Malta (24 Euro pro Tag). „Aktuell werden mehr Fahrzeuge geliefert, wodurch das Angebot größer wird. Daher sinken nun die Preise, trotz anhaltend hoher Nachfrage in der Nachsaison“, sagt Dr. Andreas Schiffelholz von Check24.

Rubriklistenbild: © Inna Talan/Imago

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