Er ist kaum erkennbar

Giftfische an Nord- & Ostsee: Hüten Sie sich vor dem „Petermännchen“ 

„Petermännchen“ sind Giftfische, deren Stiche sehr schmerzhaft sein können. Auch an Küsten in Deutschland sowie am Mittelmeer sind sie im Gewässer zu finden.

Im Sommer träumen viele Menschen vom Strandurlaub. Dabei machen sich wohl nur wenige von ihnen Gedanken darüber, was alles im Meer lauern könnte. Das typische, aber zugleich sehr unrealistische Horrorszenario ist die Begegnung mit einem Hai – vor allem in Gewässern in Europa müssen wir uns darüber eigentlich keine Sorgen machen. Ohnehin sind es meist eher kleinere Fische, die Strandbesuchern die gute Zeit vermiesen können. Das „Petermännchen“ ist einer dieser Übeltäter. Das Giftinformationszentrum-Nord warnte schon vor einigen Jahren vor diesem Giftfisch und es kommt immer wieder zu Fällen, in denen Menschen gestochen werden – und die Stiche sind äußerst schmerzhaft. Petermännchen sind neben Nord- und Ostsee auch im Mittelmeer und im nördlichen Atlantik heimisch. „Immer wieder kommt es an den norddeutschen Küsten zu Vergiftungen mit dem Petermännchen. Entweder tritt man im flachen Wasser auf den Fisch oder Angler verletzten sich beim Ablösen des Fisches vom Angelhaken“, erklärt Prof. Dr. Andreas Schaper vom Giftinformationszentrum-Nord im GEO Magazin.

Darum sind Petermännchen so tückisch

Ein Petermännchen ist im Wasser kaum erkennbar, da es sich eingräbt.

Das Petermännchen gehört der Ordnung der Barsche an. Sie verfügen über giftige Dornen und Stachel, um sich zu schützen. Im Durchschnitt werden die Giftfische zwischen 15 und 50 Zentimeter lang. Größere Exemplare sollten somit einfacher erkennbar sein, doch die Fische graben sich zum Beutefang im Sand ein, wodurch sie kaum zu sehen sind. Dadurch kommt es vor, dass Wattwanderer oder Schwimmer gestochen werden, wenn sie einem Petermännchen zu nahe kommen. Das sind die Folgen eines Stichs:

  • Intensive Schmerzen an der Einstichstelle, die zudem ausstrahlen können.
  • Schwellungen, Rötungen und Bewegungseinschränkungen. Auch die Schwellung kann sich ausbreiten.
  • Schwindel, Übelkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen treten auf.
  • Die Schmerzen klingen in der Regel innerhalb von 24 Stunden ab, aber Symptome können noch Tage bis Wochen nach dem Stich auftreten. Es können Komplikationen und Langzeitfolgen auftreten.

Diese griechischen Strände müssen Sie unbedingt gesehen haben

Balos Bucht
Schillerndes blau-grünes Wasser erwartet Sie an diesem traumhaften Strand im Westen Kretas, nahe des Orts Kissamos. Die Balos Bucht zeichnet sich durch seinen weißen Muschel- und Korallensand aus, der äußerst fein ist und in der Sonne wunderschön schimmert. Die vorgelagerte Insel Gramvousa, auf der sich eine venezianische Burg befindet, verwandelt das Ganze in eine lebhafte Landschaft. © Imago
Sarti Strand
Ebenfalls auf der Halbinsel Chilkidiki findet sich der Sarti Strand, welcher an dem gleichnamigen Fischerdörfchen liegt. Mittlerweile ist aus dem verträumten Ort ein beschauliches Feriendomizil geworden. Vom Strand aus haben Sie einen unvergleichlichen Blick auf die geheimnisvolle Mönchsrepublik Athos - außerdem bietet der sandige Entspannungsort traumhafte Sonnenaufgänge, die Sie auf keinen Fall verpassen dürfen. © Imago
Portokali Strand
Portokali Strand © Netfalls/Imago
Myrtos Beach
Azurblaues, kristallklares Wasser und ein Wahnsinnsausblick - das ist der Myrtos Beach auf der 730 Quadratkilometer großen Insel Kefalonia. Hier können Sie Ihre Zehen in einen weißen Strand aus feinsten Kieselsteinen tauchen - umgeben von einer malerischen Kulisse aus Klippen. © Imago
Navagio Strand
Dieser Strand hat echtes „Fluch der Karibik“-Flair: Der Navagio Strand auf der Ionischen Insel Zakynthos wird auch als Schmugglerbucht bezeichnet. Besonders auffällig sind die bis zu zweihundert Meter hohen Felswände, die den kleinen Strand einrahmen. Das idyllische Fleckchen ist nur mit dem Boot zu erreichen. © Imago
Nicht nur ein beliebtes Strandziel, sondern auch Fotomotiv ist der Sarakiniko Beach im Norden der ägäischen Insel Milos. Grund dafür sind die weißen Felsen, die über viele Jahrhunderte hinweg vom Meer glatt gespült wurden und an eine mystische Mondlandschaft erinnern. Besonders das Blau des Himmels hebt den überirdischen Kontrast hervor.
Nicht nur ein beliebtes Strandziel, sondern auch Fotomotiv ist der Sarakiniko Beach im Norden der ägäischen Insel Milos. Grund dafür sind die weißen Felsen, die über viele Jahrhunderte hinweg vom Meer glatt gespült wurden und an eine mystische Mondlandschaft erinnern. Besonders das Blau des Himmels hebt den überirdischen Kontrast hervor. © Mouzenidis
Falls Sie sich in der Stadt Pylos aufhalten, ist ein Abstecher zur naheliegenden Bucht Voidokilia ein absolutes Muss. Mit ihrer fast perfekten Halbkreisform hat sie sich den Namen "Ochsenbauchbucht" eingeheimst und ist damit ein wahres Naturspektakel – außerdem besticht das Wasser aufgrund der geschützten Lage und einer schmalen Öffnung durch angenehme Temperaturen.
Falls Sie sich in der Stadt Pylos aufhalten, ist ein Abstecher zur naheliegenden Bucht Voidokilia ein absolutes Muss. Mit ihrer fast perfekten Halbkreisform hat sie sich den Namen "Ochsenbauchbucht" eingeheimst und ist damit ein wahres Naturspektakel – außerdem besticht das Wasser aufgrund der geschützten Lage und einer schmalen Öffnung durch angenehme Temperaturen. © Mouzenidis
Das Besondere am Egremni Strand auf der Insel Lefkada im Ionischen Meer: Um ihn zu erreichen müssen Sie satte 347 Stufen vom Parkplatz hinuntersteigen – doch der Aufwand lohnt sich: Die steilen, weißen Klippen und das blaue Meer bilden einen wundervollen Kontrast. Besonders der Sonnenuntergang zeigt die Landschaft in ihrer schönsten Form, wenn die warmen Strahlen die Klippen in ein oranges Licht färben.
Das Besondere am Egremni Strand auf der Insel Lefkada im Ionischen Meer: Um ihn zu erreichen müssen Sie satte 347 Stufen vom Parkplatz hinuntersteigen – doch der Aufwand lohnt sich: Die steilen, weißen Klippen und das blaue Meer bilden einen wundervollen Kontrast. Besonders der Sonnenuntergang zeigt die Landschaft in ihrer schönsten Form, wenn die warmen Strahlen die Klippen in ein oranges Licht färben. © Mouzenidis
Aus Legenden ist der Lalaria Strand auf der Insel Skiathos gemacht: Die besondere Felsformation bildet eine natürliche Brücke zwischen Land und Meer, in deren Mitte sich ein großes Loch befindet, welches Tripia Petra genannt wird. Angeblich erhält jemand, der das Loch zweimal durchschwimmt, seine Jugend zurück.
Aus Legenden ist der Lalaria Strand auf der Insel Skiathos gemacht: Die besondere Felsformation bildet eine natürliche Brücke zwischen Land und Meer, in deren Mitte sich ein großes Loch befindet, welches Tripia Petra genannt wird. Angeblich erhält jemand, der das Loch zweimal durchschwimmt, seine Jugend zurück. © Mouzenidis
Zurück an der Westküste von Sithonia befindet sich der Spathies Strand. Er lässt sich grob in eine Lagune mit mehreren kleinen Stränden und einen großen Strand, der südlich davon liegt, unterteilen. In der Lagune müssen Sie sich nicht vor heftigen Windböen fürchten – sie ist von Klippen umgeben und somit der perfekte Ort für einen entspannenden Nachmittag am Meer.
Zurück an der Westküste von Sithonia befindet sich der Spathies Strand. Er lässt sich grob in eine Lagune mit mehreren kleinen Stränden und einen großen Strand, der südlich davon liegt, unterteilen. In der Lagune müssen Sie sich nicht vor heftigen Windböen fürchten – sie ist von Klippen umgeben und somit der perfekte Ort für einen entspannenden Nachmittag am Meer. © Mouzenidis

So verhalten Sie sich nach einem Stich durch das Petermännchen

Wer gestochen wird, sollte möglichst Ruhe bewahren, den Stachel vorsichtig entfernen und die Einstichstelle desinfizieren. Außerdem sollte die Wunde möglichst schnell erwärmt werden, da das Gift des Petermännchens aus hitzeempfindlichen Eiweißen besteht. Da es meistens die Füße sind, die gestochen werden, sollten diese in etwa 40 Grad warmes Wasser gelegt werden – ein paar Minuten reichen aus. Anschließend kann die Wunde gekühlt werden, um die Schmerzen zu lindern. Ein Arztbesuch ist trotzdem zu empfehlen. Damit es gar nicht so weit kommt, können Sie beim Betreten des Wassers Badeschuhe anziehen.

Rubriklistenbild: © Jfibu/Imago

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare