Schon gehört?

Sie hören im Flugzeug „Jim Wilson“? Was das Code-Wort der Crew bedeutet

Immer wieder kommt es vor, dass Flugzeuge auch Tote transportieren. Die Crew benutzt dann ein spezielles Code-Wort, um Passagiere nicht zu beunruhigen.

An Bord eines Flugzeuges sitzen Passagiere dicht aufeinander und auch die Crew verrichtet ihre Arbeit größtenteils in Hör- und Sichtweite der Mitreisenden. Daher haben Airline-Mitarbeiter eigene Code-Wörter erfunden, mit denen sie untereinander oder über Durchsagen kommunizieren können, ohne dass Passagiere beim Mithören unnötig beunruhigt werden.

„Jim Wilson“ an Bord? Flugzeug-Crew meint damit einen Toten

Haben Sie die Flugbegleiter an Bord schon einmal von einem gewissen „Jim Wilson“ sprechen hören? Dabei handelt es sich nicht unbedingt um einen Passagier, wie das britische Online-Portal The Sun vor einiger Zeit informierte: Mitarbeiter der Fluggesellschaft American Airlines verwenden den Namen als Code-Wort für einen Toten an Bord. Dem Bericht zufolge leitet sich der Begriff von dem Namen der Firma ab, welche die Kasten herstellen, mit denen die Leichen sicher transportiert werden.

Wenn Flugbegleiter untereinander sprechen, kommen manchmal Code-Wörter zum Einsatz.

Auch bei deutschen Airlines hat sich der Deckname für verstorbene Fluggäste teilweise durchgesetzt, wie ein Flugbegleiter dem Online-Portal Travelbook anonym verriet. „Wir nennen Tote tatsächlich so“, erklärte der Mitarbeiter. Allerdings würde das nur selten vorkommen.

Gut versorgt unterwegs: Das gehört in die Reiseapotheke

Verschiedene Medikamente, Verbandszeug und Sonnencreme liegen ausgebreitet auf einem Tuch.
Im Urlaub in wärmeren Gegenden ist es am schönsten, die meiste Zeit barfuß zu laufen. Da hat man sich leicht eine kleine Verletzung zugezogen. Denken Sie also unbedingt an den Verbandskasten. © Imago
Eine Frau gibt sich Augentropfen in die Augen.
Zu viel Zug von der Klimaanlage und schon droht eine Bindehautentzündung. Dem beugen Augentropfen vor. © Imago
400mg Filmtabletten von der Firma Zentiva.
Schmerztabletten helfen gegen Kopfweh und andere Leiden. © Bernd Feil/Imago
Weiße Tabletten in der Packung.
Etwas falsches am üppigen Buffet erwischt? Mit einem Mittel gegen Übelkeit vermeiden Sie unschöne Urlaubsmomente. © Sven Weber/Imago
Eine Frau hält sich mit einer Hand den Bauch und in der anderen Hand eine weiße Pille.
Das Gleiche gilt für Durchfallerkrankungen. Als Mittel gegen Durchfall sind vor allem Kohletabletten ratsam. Sie befördern durchfallerregende Keime aus dem Darm. © Andriy Popov/Imago
Ein Mann erhält eine Impfung in den rechten Oberarm.
Impfungen sind schon vor der Abreise wichtig. Gehen Sie auf Nummer sicher und nehmen Sie Ihren Impfpass mit auf die Reise. © Michael Bihlmayer/Imago
Eine Frau in Sandalen trägt an jeder Ferse ein Pflaster.
Blasenpflaster für unterwegs sind gerade dann sinnvoll, wenn Sie längere Touren und Wanderungen unternehmen. Es empfiehlt sich auch, ein kleines Päckchen Pflaster für Kratzer und Abschürfungen einzustecken. © Imago
Flüssige Medizin wird auf einen Löffel gegeben.
Halspastillen und Hustensaft sind ebenso wichtige Begleiter auf Reisen. Vor allem dann, wenn es im Urlaubsland kälter als erhofft ist. © Imago
Junge Frau trägt Sonnenschutz auf ihre Haut auf.
Kühlendes Spray und Mittel gegen Sonnenbrand gehören zu den Basics im Urlaub. © Petra Schneider-Schmelzer/Imago
Eine Mücke befindet sich der Haut.
Mittel gegen Juckreiz sind wichtig, ebenso ein Spray gegen Mücken und andere Insekten. © Imago
Taschentücher und ein Nasenspray befinden sich auf einem Tisch.
Ein Nasenspray verschafft bei Schnupfen  Erleichterung. © Sascha Steinach/Imago

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Heimliche Code-Wörter, welche die Crew für Verstorbene verwendet

Bekannter scheint da im deutschsprachigen Raum der Begriff „Hugo“ zu sein. „Von einem Hugo spricht man in Airline-Kreisen, wenn Passagiere als Leiche transportiert werden. Oder auch von Passagieren, die während des Fluges verstorben sind“, sagt der Berufspilot Patrick Biedenkapp laut Travelbook. Hugo sei eine Abkürzung für „human gone“, eingedeutscht wurde daraus „Heute unerwartet gestorbenes Objekt“ gemacht. Der Vorteil des Begriffes sei laut Biedenkapp, dass er weit weniger dramatisch klänge als „der Tote“. Abgesehen davon würden laut The Sun manche Airlines auch den Decknamen „HR“ verwenden. Dieser steht für „human remains“ (dt. sterbliche Überreste).

Rubriklistenbild: © Imago

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