Als Erster draußen sein

Flugbegleiterin erklärt, warum Drängler beim Ausstieg „Idioten“ sind

Jeder kennt es: Sobald das Flugzeug gelandet ist, springen schon die ersten Passagiere auf, um möglichst als Erstes die Maschine zu verlassen. Eine Flugbegleiterin ist genervt davon.

Immer wieder empfehlen Flugbegleiter und Reise-Experten, dass Passagiere während des gesamten Fluges angeschnallt bleiben sollten – außer zum Beispiel sie stehen auf, um auf die Toilette zu gehen. Das gilt auch für die Phase nach der Landung, wenn die Maschine zum richtigen Gate rollt. Aber wie oft halten sich wirklich die Passagiere daran? Wer schon oft geflogen ist, wird wissen: In fast jedem Flug springen die ersten Menschen schon auf, sobald die Landung absolviert ist. Eine Flugbegleiterin erklärt nun, warum sie von diesem Verhalten extrem genervt ist.

„Wozu die Eile?“: Flugbegleiter hat kein Verständnis für Drängler

„Wenn Sie zu den Menschen gehören, die nach der Landung aufstehen, bevor die Türen des Flugzeugs geöffnet werden, sind Sie ein Idiot“, schreibt eine Flugbegleiterin anonym in einem Beitrag auf dem britischen Online-Portal The Sun. Sie könne gar nicht genug betonen, dass die betroffenen Personen nirgendwo so schnell hinkommen werden. „Wenn vor Ihnen noch Leute im Gang stehen, werden Sie dort einfach wieder aufgehalten, wozu also die Eile?“ Es sei in Ordnung nach vorne zu gehen, wenn die Reihen davor frei sind – ohnehin sei es viel effizienter und geordneter, wenn Passagiere Reihe für Reihe das Flugzeug verlassen. Wer sich nach vorne drängelt, würde sich aber nicht viel Zeit sparen, weil man am Flughafen an der Passkontrolle sowieso wieder auf die gleichen Menschen stoßen würde.

Beim Verlassen des Flugzeugs wollen viele die Ersten sein.

Personen, die nicht auf einem Gangplatz sitzen, hätten außerdem keine andere Wahl, als darauf zu warten, bis der Sitznachbar aufgestanden ist. Bis dahin müssten sie unter den Gepäckfächern in die Hocke gehen, da nicht genug Platz ist, um aufrecht zu stehen: „Am Ende haben Sie Schmerzen im Nacken und in den Knien, anstatt nur in einem von beiden, was für mich nicht gerade nach einem Kompromiss klingt“, so die Flugbegleiterin.

Aus Sicherheitsgründen: Warum Passagiere nicht frühzeitig aufstehen sollten

Es gibt aber einen noch viel wichtigeren Grund, warum sie davon abrät, nach der Landung sofort aufzustehen und sich nach vorne zu drängeln. Wer aufsteht, solange die Maschine noch rollt, setzt sich einer Verletzungsgefahr aus: „Das ist so, als würde man den Sicherheitsgurt abnehmen und versuchen, sich im Auto fortzubewegen, nur weil man von der Autobahn abgekommen ist. Das Fahrzeug ist noch in Bewegung, und es kann immer noch sehr gefährlich sein.“ Tatsächlich würden sich mehr Menschen verletzen, während das Flugzeug am Boden steht, als während es sich in der Luft befindet – und das läge oft daran, dass sie nicht angeschnallt seien.

Atemberaubend und exotisch: Die zehn schönsten Fernreiseziele der Welt

Pura Ulun Danu Tempel am Bratansee in Bali
Bali ist seit einigen Jahren ein Traumziel vieler Fernreisender: Es warten nicht nur traumhafte Sandstrände, sondern auch eine prachtvolle Natur und majestätische Tempel auf Weltenbummler – darunter der Wassertempel Pura Ulun Danu Bratan. Ein Highlight sind außerdem die Reisterrassen von Tegalalang bei Ubud.  © agefotostock/Imago
Anse Lazio, Seychellen
Die Seychellen sind ein klassisches Fernreiseziel für all diejenigen, die gerne bei Sonnenschein die Seele baumeln lassen wollen – und das inmitten von atemberaubender Natur. Zu den schönsten Stränden gehören Anse Source d’Argent oder Anse Lazio (s. Foto). Die Unterwasserwelt der Seychellen bietet sich wunderbar zum Schnorcheln oder Tauchen an.  © Jürgen Feuerer/Imago
Monument Valley an der Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Arizona und Utah.
Die USA sind fast zu groß, um sie nur einmal als Fernreiseziel zu erwähnen: zwischen der Skyline in New York bis hin zum Walk of Fame in Los Angeles liegen fast 4.500 Kilometer voller Nationalparks, die Sie entdecken können. Außerdem erwarten Sie zahlreiche Metropolen wie San Francisco, Las Vegas oder Miami.  © Panthermedia/Imago
Tempel Wat Benachamabophit in Bangkok in Thailand
Thailand ist ein Top-Urlaubsziel für Reisende, die dem kalten Winterwetter in Europa entfliehen wollen. In den Urlaubsregionen Phuket, Koh Samui oder Krabi tummeln sich zahlreiche Sonnenhungrige, doch auch kulturell ist einiges geboten: Zum Beispiel die Tempel Wat Benachamabophit in Bangkok (s. Foto) oder Wat Rong Khun ganz im Norden des Landes.  © Cavan Images/Imago
Peyto Lake im Banff Nationalpark in Kanada
Natur pur winkt Urlaubern in der Wildnis von Kanada: Zwischen Bergen und Meer kommen Outdoorfans voll auf ihre Kosten – von Fahrradfahren über Wandern bis hin zu Kajakfahren. Besonders in der westlichen Provinz British Columbia befinden sich atemberaubende Nationalparks mit Fjorden, unberührten Gewässern und riesigen Wäldern.  © Galyna Andrushko/Imago
Vertrocknete Akazienbäume in der Sossusvlei in Namibia.
Eindrucksvolle Wüstenlandschaften und eine unglaubliche Artenvielfalt erwarten Sie auf einer Reise nach Namibia. Im Etosha Nationalpark treffen Sie hautnah auf die Wildtiere Afrikas, darunter Elefanten, Löwen, Geparden und Nashörner. Im Nordwesten des Landes ist der „Versteinerte Wald“ ein absolutes Muss: Hier befinden sich fossile Bäume, die zwischen 240 und 300 Millionen Jahre alt sind.  © Panthermedia/Imago
Blauer Oldtimer am El Parque Jose Marti in der Stadt Cienfuegos auf Kuba
Schicke Oldtimer und farbenfrohe Kolonialbauten – daran denken viele Urlauber, wenn es um Kuba geht. Die Karibikinsel hat aber viel mehr zu bieten: Neben der malerischen Altstadt von Havanna gibt es mehrere beeindruckende Nationalparks, darunter das Valle de Viñales im Westen Kubas oder die Sierra Maestra im Südosten. Wer einfach nur entspannen möchte, kann es sich aber auch an einem der zahlreichen Sandstrände bequem machen – besonders bekannt ist der Urlaubsort Varadero. © Christian Offenberg/Imago
Der Fjord Milford Sound in Neuseeland
Neuseeland hat landschaftlich eine Menge zu bieten: Üppige Regenwälder, prächtige Berglandschaften und majestätische Fjorde finden Sie hier genauso wie idyllische Strände und sanfte Hügellandschaften. Ein Must-see für viele Reisende ist das Filmset Hobbiton aus der „Herr der Ringe“-Trilogie, welches das zu Hause der Hobbits darstellt.  © agefotostock/Imago
Aussichtspunkt an der Chureito Pagoda vor dem Vulkan Fuji.
Eine spannende Mischung aus Tradition und Moderne bietet Japan: Die pulsierende Hauptstadt Tokio beeindruckt mit Wolkenkratzern und einer einzigartigen Popkultur, während in der Kaiserstadt Kyoto mit ihrer Vielzahl an Tempeln und Schreinen an die faszinierende Geschichte des Landes erinnert. Auch für Outdoor-Urlauber wird es nicht langweilig: Aufgrund der verschiedenen Klimazonen des Landes gibt es Möglichkeiten zum Wandern, Baden und Skifahren.  © Nicholas Hang/Imago
Uluru oder Ayers Rock in Australien
Abwechslung pur gibt es auch in „Down Under“: Bei einer Wanderung durch die Nationalparks erleben Sie die majestätische Flora und Fauna Australiens – doch auch Badestrände und Tauch-Spots sind geboten. Das bekannteste Beispiel hierfür ist das Great Barrier Reef. In den Metropolen Sydney und Melbourne dürfen Sie sich hingegen über architektonische Glanzstücke freuen.  © Marco Brivio/Imago

Zwar habe sie Verständnis dafür, dass Passagiere sich nach einem langen Flug die Beine vertreten wollen – insbesondere, wenn man groß ist oder nur wenig Beinfreiheit hatte. Im Endeffekt würde es aber allen Passagieren zum Vorteil gereichen, wenn jeder auf einen geordneten Ausstieg achten würde. Wer dennoch unbedingt der erste sein möchte, der das Flugzeug verlässt, der sollte sich laut der Flugbegleiterin einen Platz auf der linken Seite der Maschine suchen – am besten weit vorne, bei kleineren Flugzeugen auch hinten. Das ist üblicherweise die Seite, von der Passagiere aus dem Flieger aussteigen.

Rubriklistenbild: © Marius Schwarz/Imago

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