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Trotz Preisaufschlag in vielen Regionen: Wo Sie noch günstig Skiurlaub in Deutschland machen können

Skifahren wird in diesem Jahr teuer – dafür sorgen die gestiegenen Energiepreise. Trotzdem gibt es noch manche Skigebiete, an denen ein Urlaub günstig ist.

Skifans freuen sich darauf, sich in diesem Jahr wieder weitestgehend ohne Corona-Auflagen ins Schneegestöber zu stürzen – wenn da die erhöhten Preise für Skipässe nicht wären. Die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG hat den Preis für ein Tagesticket für Erwachsene von 52 Euro auf 57 Euro angehoben, was eine Steigerung von 9,6 Prozent ausmacht. „Grund für die Preissteigerung sind vor allem steigende Energie- und damit Betriebskosten sowie die Inflation. Um als Unternehmen wirtschaftlich zu arbeiten, müssen Ticketpreise daher jährlich neu betrachtet, bewertet und im Fall angepasst werden“, sagt Verena Tanzer, PR-Managerin der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG laut dem Portal Schneehöhen.

Auch in deutschen Skigebieten lässt sich in dieser Wintersaison noch sparen.

Teurer wird es auch im Skigebiet Garmisch Classic: Hier müssen Skifahrer nun 55 Euro für einen Skipass bezahlen, also rund zehn Prozent mehr. Besonders hoch ist mit fast 20 Prozent Steigerung aber der Preisaufschlag im Skigebiet am Jenner in Berchtesgaden. Dort liegen die Kosten für einen Tagesskipass bei 49 Euro statt 41 Euro. Da stellen sich Reisende zu Recht die Frage: Wo lässt sich in dieser Wintersaison überhaupt noch günstig ein Skiurlaub verbringen?

Zehn günstige Skigebiete in Deutschland – inklusive Unterkunft

Wer am Tag nicht mehr als 50 Euro für den Skiurlaub ausgeben will, hat in diesem Jahr schlechte Karten, wie eine Analyse des Ferienhaus-Buchungsportals Holidu offenbart. Dafür gibt es aber einige Skigebiete, an denen Sie pro Person und Tag zumindest unter 100 Euro für Unterkunft und Skipass bleiben – und somit im Vergleich zu den teuersten Regionen noch sehr günstig wegkommen.

PlatzSkigebietDurchschnittspreis (pro Person und Tag für Skipass und Unterkunft)
1.Kreuzberg (Bischofsheim an der Rhön)51 Euro
2.Wurmberg – Braunlage63 Euro
3.Grasgehren66 Euro
4.Mittagbahn – Immenstadt66 Euro
5.Großer Arber67 Euro
6. Fichtelberg – Oberwiesenthal70 Euro
7.Balderschwang – Hochschelpen/Riederberger Horn72 Euro
8.Rettenberg74 Euro
9.Todtnauberg75 Euro
10. Reit im Winkl76 Euro

Selbstbeteiligung oder mehr zahlen aufgrund des Alters: Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung

Ein Kreuz auf einem Friedhof
Wann greift die Reiserücktrittsversicherung? Bei Tod oder unerwarteter, schwerer Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Die Reiserücktrittsversicherung greift in der Regel auch, wenn eine unerwartete Impfunverträglichkeit auftritt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Arbeitsmarkt
Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © picture alliance / dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität können valide Gründe für einen Reiserücktritt sein. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einem Bruch von Prothesen oder einer unerwarteten Lockerung von Implantaten können Sie von der Reiserücktrittsversicherung Gebrauch machen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage können Sie von einer Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verschiebung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wenn die Urlaubsvertretung eines Selbständigen ausfällt, zum Beispiel wegen Krankheit, dürfen Sie von der Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch das gilt: Eine unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch ein unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark) sorgt dafür, dass die Reiserücktrittsversicherung greift. © dpa

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Die drei günstigsten Skigebiete in Deutschland im Überblick

Das beste Beispiel hierfür ist das Wintersportzentrum Kreuzberg inmitten des Naturparks Bayerische Rhön, welches das größte Skigebiet der Region ist – und in diesem Jahr das günstigste in Deutschland. Für einen Tagesskipass zahlen Skiurlauber nur 19 Euro und in der Hauptsaison kostet eine Unterkunft pro Person und Nacht im Durchschnitt 44 Euro. Auf Platz 2 der Analyse landet das norddeutsche Skigebiet „Wurmberg – Braunlage“. Hier können sich Skifans auf einer Gesamtlänge von 12 Pistenkilometern austoben – für durchschnittlich 63 Euro pro Tag inklusive Unterkunft. Der Skipass kostet hier 32 Euro. Ebenfalls preiswert ist das kleine Skigebiet Grasgehren im Oberallgäu mit 11 Kilometern Piste. Ein Tagesskipass ist hier für 32 Euro erhältlich, eine Unterkunft beträgt circa 33 Euro pro Person pro Tag.

Rubriklistenbild: © Bernd März/Imago

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