Krank auf Reisen

Positiver Coronatest im Urlaub? Was Sie jetzt beachten müssen – öffentliche Verkehrsmittel sind tabu

Wer im Urlaub positiv auf Corona getestet wird, der steht vor einigen Herausforderungen. Wie Sie sich richtig verhalten, erfahren Sie hier.

Es sollte eigentlich die große Auszeit vom Alltag werden, einfach mal erholen und auf andere Gedanken kommen. Und dann wird der Corona-Test im Ausland plötzlich positiv. Das bringt den Urlaub auf jeden Fall durcheinander und stellt auch vor viele offene Fragen. Wie aber verhalten Sie sich richtig?

Positiver Coronatest im Ausland: So sollten Sie sich verhalten

Wenn Sie einen positiven Coronatest in den Händen halten, dann bedeutet das erst einmal, dass Sie sich jetzt informieren sollten, wie Sie sich am besten verhalten. Haben Sie ein positives Testergebnis bei einem Selbsttest erhalten, dann sollten Sie sich sofort in Selbstisolation begeben. Das rät das Bundesministerium für Gesundheit. Grundsätzlich gelten jedoch die Quarantäne-Regeln des jeweiligen Landes, da gibt es einige Unterschiede, die die Dauer der Quarantäne und den Ort betreffen.

Bei einigen Ländern ist bei Einreise ein Coronatest notwendig, das ist zum Beispiel in Thailand der Fall. Sollte dieser Coronatest dann positiv ausfallen, sind die staatlichen Behörden informiert und das System läuft an. Sollten Sie in anderen Ländern an offiziellen Stelle einen Antigen-Schnelltest erhalten und nur eine E-Mail-Adresse angegeben haben, dann kann eine mögliche Rückverfolgung für die Behörden schwierig werden. Das berichtet die Welt unter Berufung auf einen Reiseexperten.

Im Ausland: Positiver Coronatest – das sollten Sie beachten

Grundsätzlich sollten Sie die jeweiligen Regeln des Landes beachten, die Isolierung ist in Eigenverantwortung durchzuführen. Allgemein gilt: Sie dürfen die öffentlichen Verkehrsmittel nicht mehr benutzen. Das heißt eine Rückreise mit Linienflugzeug, Bussen oder Bahnen entfällt. Das Bundesministerium für Gesundheit teilt mit, dass es aber kein generelles Rückreiseverbot für infizierte Menschen gibt.

Ein positiver Corona-Test im Urlaub stellt Sie vor Herausforderungen. Mit Bus und Bahn dürfen Sie nicht mehr fahren. (Symbolbild)

Rückreise mit dem eigenen PKW: Corona-Infizierte können ausreisen

Wenn Sie mit dem eigenen PKW unterwegs sind, dann können Sie eigenständig die Abreise antreten. Sollten Sie bei etwaigen Grenzkontrollen kontrolliert werden, dann kann es passieren, dass Ihre Daten an die zuständigen Behörden weitergeleitet werden.

Positiver Coronatest im Österreich-Urlaub

Entwickeln Sie Corona-Symptome während Sie in Österreich im Urlaub sind, dann können Sie sich an die regionale Gesundheitshotline wenden. Dann wird im Einzelfall geschaut, welche Maßnahme am besten getroffen werden sollte. Grundsätzlich machen Sie mit einer sofortigen Selbstisolation dann aber erst einmal nichts falsch. Erhalten Sie einen positiven Antigen-Schnelltest, dann müssen Sie sich in sofortige Quarantäne begeben, bis ein PCR-Test schließlich Klarheit über den Infektionsstatus gibt. Eine Quarantäne endet automatisch nach fünf Tagen, wenn Sie ab dem dritten Tag keine Symptome mehr zeigen.

Gut versorgt unterwegs: Das gehört in die Reiseapotheke

Verschiedene Medikamente, Verbandszeug und Sonnencreme liegen ausgebreitet auf einem Tuch.
Im Urlaub in wärmeren Gegenden ist es am schönsten, die meiste Zeit barfuß zu laufen. Da hat man sich leicht eine kleine Verletzung zugezogen. Denken Sie also unbedingt an den Verbandskasten. © Imago
Eine Frau gibt sich Augentropfen in die Augen.
Zu viel Zug von der Klimaanlage und schon droht eine Bindehautentzündung. Dem beugen Augentropfen vor. © Imago
400mg Filmtabletten von der Firma Zentiva.
Schmerztabletten helfen gegen Kopfweh und andere Leiden. © Bernd Feil/Imago
Weiße Tabletten in der Packung.
Etwas falsches am üppigen Buffet erwischt? Mit einem Mittel gegen Übelkeit vermeiden Sie unschöne Urlaubsmomente. © Sven Weber/Imago
Eine Frau hält sich mit einer Hand den Bauch und in der anderen Hand eine weiße Pille.
Das Gleiche gilt für Durchfallerkrankungen. Als Mittel gegen Durchfall sind vor allem Kohletabletten ratsam. Sie befördern durchfallerregende Keime aus dem Darm. © Andriy Popov/Imago
Ein Mann erhält eine Impfung in den rechten Oberarm.
Impfungen sind schon vor der Abreise wichtig. Gehen Sie auf Nummer sicher und nehmen Sie Ihren Impfpass mit auf die Reise. © Michael Bihlmayer/Imago
Eine Frau in Sandalen trägt an jeder Ferse ein Pflaster.
Blasenpflaster für unterwegs sind gerade dann sinnvoll, wenn Sie längere Touren und Wanderungen unternehmen. Es empfiehlt sich auch, ein kleines Päckchen Pflaster für Kratzer und Abschürfungen einzustecken. © Imago
Flüssige Medizin wird auf einen Löffel gegeben.
Halspastillen und Hustensaft sind ebenso wichtige Begleiter auf Reisen. Vor allem dann, wenn es im Urlaubsland kälter als erhofft ist. © Imago
Junge Frau trägt Sonnenschutz auf ihre Haut auf.
Kühlendes Spray und Mittel gegen Sonnenbrand gehören zu den Basics im Urlaub. © Petra Schneider-Schmelzer/Imago
Eine Mücke befindet sich der Haut.
Mittel gegen Juckreiz sind wichtig, ebenso ein Spray gegen Mücken und andere Insekten. © Imago
Taschentücher und ein Nasenspray befinden sich auf einem Tisch.
Ein Nasenspray verschafft bei Schnupfen  Erleichterung. © Sascha Steinach/Imago

Eine Abreise mit Flugzeug, Bussen oder Bahnen ist nicht gestattet. Eine individuelle Abreise mit dem eigenen PKW kann nach Rücksprache mit einem Arzt oder einer Ärztin erfolgen. Das geht aus Informationen der Tourismusseite Österreich hervor. Welche jeweiligen Kosten auf Sie zukommen, ist pauschal nicht zu sagen, das hängt von der Kranken- und Reiseversicherung bzw. vom Pauschalreiseanbieter ab.

Positiver Coronatest im Griechenland-Urlaub – Quarantäne im Hotel

Sollten Sie einen positiven Coronatest im Urlaub in Griechenland erhalten, so wird von behördlicher Seite eine fünftägige Quarantäne angeordnet. Diese ist in der Regel in Ihrem Hotelzimmer abzuwarten. Sollten Sie individuell angereist sein, dann wird ein Aufenthaltsort von den zuständigen Behörden zugewiesen. Eine Ausreise mit dem Flugzeug ist nicht gestattet.

Rubriklistenbild: © Frank Hoermann, Sven Simon/Imago

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