Sonderregelungen

Fliegen trotz Corona: Was Sie beachten sollten

Eine Frau mit Maske im Mittelgang eines Flugzeugs
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Reisen wird diesen Sommer wieder einfacher. Einige Regeln sollten Sie trotzdem nicht außer Acht lassen.

Reisen während der Pandemie wird dieses Jahr wieder einfacher – unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen. Das sollten Sie vor Ihrem Flug wissen.

Immer mehr Fluglinien steigern ihr Angebot diesen Sommer trotz anhaltender Corona-Pandemie*. Ryanair beispielsweise möchte von Juli bis September von 50 auf 80 Prozent der möglichen Verbindungen aufstocken. Das ist dank sinkender Inzidenzwerte, wachsender Impfquote und regelmäßigen Corona-Tests möglich geworden. Doch auch wenn Flugreisen dieses Jahr wieder einfacher werden, gibt es einiges, was Sie vor und während ihres Flugs beachten sollten. Das Wichtigste im Überblick.

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Vor dem Flug: Corona-Test einplanen

Ein negativer Corona-Test ist und bleibt Voraussetzung um an Bord des Fliegers gelassen zu werden. Deshalb haben viele Flughäfen in Deutschland nun Stationen eingerichtet, an denen man sich auf das Virus testen lassen kann. Die Testpflicht ist unabhängig vom Inzidenzwert und gilt auch bei Rückreise. Wenn Sie zurück nach Deutschland fliegen, müssen Sie schon beim Check-In einen negativen Test vorweisen. Ausgenommen sind Genesene und vollständig Geimpfte.

Als genesen gilt man, wenn man in den letzten sechs Monaten an Corona erkrankt ist. Das positive Testergebnis muss zur Zeit der Reise mindestens 28 Tage zurückliegen. Vollständig geimpft ist man dann, wenn die zweite Dosis mindestens 14 Tage her ist.

Maskenpflicht im Flughafen und während des gesamten Flugs

In allen deutschen Flughäfen müssen medizinische Schutzmasken getragen werden. Erlaubt sind OP-Masken, FFP2-Masken und Masken mit dem Standard KN95/N95 ohne Ausatemventil. Eine einfache Stoffmaske oder etwa ein Schal, der um Mund und Nase gewickelt wird reichen nicht aus. Gesichts-Visiere sind genauso wenig erlaubt. Menschen, die ein ärztliches Attest gegen das Tragen einer Maske haben, müssen zusätzlich einen negativen Corona-Test vorweisen. In allen Terminals sind außerdem die üblichen Corona-Abstandsregeln von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten.

Auch beim Boarding und während des Flugs gilt die Maskenpflicht. Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren. Die Maske darf selbstverständlich zum Essen und Trinken abgenommen werden.

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Sonderregelungen beim Fliegen aufgrund der Corona-Pandemie

Durch regelmäßige Kontrollen, ob beispielsweise die Hygienemaßnahmen eingehalten werden und ein aktueller, negativer Corona-Test vorliegt, kann es am Flughafen zu Verzögerungen kommen. Sie sollten deshalb etwas mehr Zeit einplanen, als üblicherweise.

Einzelne Behörden und Flughäfen schränken aktuell die Mitnahme von Handgepäckstücken ein. Dadurch soll die Wartezeit an Sicherheitskontrollen verringert werden und das Boarding und Deboarding beschleunigt werden. Vor Ihrer Reise sollten Sie sich also unbedingt erkundigen, ob diese Regelung auch Ihren Flug betrifft.

Fluglinien versuchen derzeit, Ihre Reise so sicher wie möglich zu gestalten. Die Maschinen werden deshalb regelmäßig gereinigt und desinfiziert. Außerdem nutzen Fluggesellschaften sogenannte Hepa-Filter, um die Aerosole aus der Luft zu filtern und so eine mögliche Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden. Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen liegt die Infektionsgefahr allerdings niemals bei null. Bei der Lufthansa wird deshalb die Bordverpflegung reduziert. Bei der Economy Class gibt es bei Flügen unter 50 Minuten beispielsweise keinen Getränkeservice mehr. Auf Langstreckenflügen gibt es weiterhin ein (vegetarisches) warmes Gericht und vollen Getränkeservice. (cw) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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