Es geht wieder los

Camping in Bayern: Diese Regeln müssen Urlauber jetzt beachten

Campingplatz am Starnberger See.
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Seit dem 21. Mai 2021 ist das Camping in Bayern wieder möglich.

Seit dem 21. Mai 2021 sind die Campingplätze in Bayern wieder offen. Wer sie nutzen möchte, muss aber einige Regeln bezüglich Corona beachten.

Der Tourismus nimmt nach dem langen Corona-Lockdown allmählich wieder Fahrt auf. Seit dem 21. Mai 2021 dürfen auch Campingplätze*, Hotels und Pensionen in Bayern öffnen. Wer nun hofft, dass die Urlaubsbuchung und Anfahrt wie gehabt vonstattengehen, liegt aber falsch. Corona ist immer noch ein Thema, mit dem sich beispielsweise die Campingplatzbetreiber auseinandersetzen müssen. Die Schutzmaßnahmen sollen eingehalten werden – und um das zu gewährleisten, sind auch die Besucher gefragt. Wer sich auf den Weg zu seinem Wunsch-Campingplatz macht, muss einige Dinge beachten.

Camping in Bayern: Spontane Touristen haben größere Vorteile

Zunächst einmal können Campingplatzbetreiber nicht garantieren, Besucher von nun an täglich zu empfangen. Das hat einen einfachen Grund: Gemäß eines Beschlusses des bayerischen Kabinetts vom 10. Mai 2021 dürfen Gäste nur anreisen, sofern die Inzidenz fünf Tage in Folge unter 100 bleibt. Anschließend müssen drei weitere Tage vergehen, bis die Plätze geöffnet werden können. Der Vorlauf beträgt also satte acht Tage. Die Situation bietet Vorteile für all jene Touristen, die spontan zu einem Campingurlaub aufbrechen können. Weit im Voraus zu planen ist jedoch im Anbetracht der Lage eher nicht zu empfehlen. Auf der anderen Seite sind viele Campingplätze in Bayern am 21. Mai schon vollkommen ausgebucht, berichtet der BR. Wer sofort in den Urlaub aufbrechen möchte, muss also etwas länger nach einer Bleibe suchen.

Lesen Sie auch: Irrtum vieler Urlauber: In diesen Fällen greift der Corona-Reiseschutz nicht.*

Video: Urlaub in Bayern – Tipps von Experten

Regeln für das Camping in Bayern

Sofern es Ihnen gelingt, einen Stellplatz auf einem bayerischen Campingplatz zu buchen, müssen Sie weitere Dinge beachten. Den Touristen ist es nämlich nicht erlaubt, das Gelände ohne Weiteres zu betreten. Folgende Regeln sollten Sie berücksichtigen, bevor Sie zu einem bayerischen Campingplatz fahren:

  • Die Besucher müssen einen negativen PCR- oder Schnelltest vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden ist. Alternativ können Sie den Test vor Ort unter Aufsicht vornehmen.
  • Während des Aufenthalts wird alle 48 Stunden ein weiterer Test verlangt.
  • Von dieser Testpflicht ausgenommen sind lediglich Kinder, die jünger als sechs Jahre alt sind, sowie Genesene und vollständig Geimpfte.

Auch interessant: Neustart der Kreuzfahrt-Saison: Erste Reisen ab Kiel bereits ausverkauft.

(soa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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