Dufte Hängepflanze

Schädlinge vertreiben: Schnecken meiden die Weihrauchpflanze

Mücken, Motten oder Mäuse – viele Plagegeister fürchten die Weihrauchpflanze. Allein deswegen hat sie ihren Platz auf Balkon oder Terrasse verdient.

Mit ihren oftmals weiß umrahmten grünen Blättern ist die Weihrauchpflanze hübsch, aber auch eher unscheinbar. Als Hängepflanze auf dem Balkon oder als Bodendecker im Gartenbeet ist die wuchsfreudige Pflanze aus vielerlei Gründen beliebt – unter anderem, da sie Schädlinge aus ihrer Umgebung vertreibt. Ideal für von Mücken ungestörte Sommerabende auf dem Balkon oder im Garten.

Schädlinge vertreiben: Schnecken hassen die Weihrauchpflanze

Die Weihrauchpflanze (Plectranthus) soll mit ihren ätherischen Ölen Mücken und andere Plagegeister vertreiben.

Die Weihrauchpflanze (Plectranthus coleoides) ist mit dem Echten Weihrauch (Boswellia), einem Baum, nicht verwandt. Eins hat sie jedoch mit dem Baum gemeinsam: Wie chip.de berichtet, vertreibt ihr würziger Geruch Schädlinge wie manche Insekten und soll sogar für Würmer, Schnecken und Mäuse so abstoßend sein, dass diese einen großen Bogen um die Weihrauchpflanze machen. Umgangssprachlich wird die Weihrauchpflanze auch „Mottenkönig“ genannt.

Schon bei leichter Berührung geben die Blätter einen intensiven Duft ab, den auch Katzen nicht mögen und auf den sie sogar mit einer Unverträglichkeit reagieren können.

Gärtner Stefan Hintriger verrät Focus Online, wie man die anspruchslose Pflanze am besten pflegt:

  • Da die Pflanze bis zu einem Meter lange Ranken entwickeln kann, sollte man für ihren Standort genug Platz einplanen.
  • Der Plectranthus bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort, an dem er einige Stunden pro Tag direkte Sonne bekommt.
  • Man sollte die Pflanze regelmäßig gießen bzw. nicht austrocknen lassen.
  • Im Sommer ist eine Düngergabe sinnvoll.

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Die Weihrauchpflanze ist pflegeleicht und lässt sich sogar als Zimmerpflanze halten, solange sie hell steht oder hängt, aber am besten nicht über 21 Grad Celsius. Da sie nicht winterhart ist, kann sie im Haus außerdem gut überwintert werden.

Auch andere Pflanzen vertreiben mit ihren ätherischen Ölen bzw. ihrem Geruch lästige Insekten, dazu zählen Kräuter wie Minze, Lavendel, Basilikum oder das aromatische Currykraut. Wem dies nicht genug ist, der kann versuchen, die Plagegeister mit Hausmitteln zu verjagen: Als Kerzen oder Duftöl eignen sich Eukalyptus, Zimt oder Zeder.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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