Ungefährlich

10 Tierchen in der Wohnung, die wirklich harmlos sind – Silberfischchen bis Tausendfüßer

Eine Bernstein-Waldschabe (Ectobius vittiventris) auf einem Stein
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Sieht aus wie eine Kakerlake, ist aber keine: Die harmlose Bernstein-Waldschabe ist im Gegensatz zum Schädling auch tagsüber aktiv.
Eine Hauswinkelspinne auf einem aufgeschlagenen Buch
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Hauswinkelspinnen sind zwar nützlich, aber in den eigenen vier Wänden kein gern gesehener Gast.
Eine Gemeine Florfliege (Chrysoperla carnea) auf einem Blatt
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Die Florfliege ist sogar ein Nützling: Nur etwa einen Zentimeter groß, aber eine Meisterin im Blattlausvertilgen.
Eine Gemeine Wespe (Vespula vulgaris) auf Brombeere
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Wespen sollte man sanft nach draußen geleiten – sie sind nur für Allergiker gefährlich
Ein Silberfischchen (Lepisma saccharina) auf Holz
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Das Silberfischchen liebt hohe Luftfeuchtigkeit und huscht bei Licht betrachtet schnell weg.
Ein Tausendfüßer auf einem Holzstück in der Nahaufnahme
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Solange der Tausendfüßler nicht in Massen auftritt: Den Lästling einfach nach draußen kehren.
Eine Grüne Stinkwanze (Palomena prasina), zwischen zwei Fingern
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Wenn Stinkwanzen sich bedroht fühlen, geben sie einen fauligen Geruch ab. Darum nicht zerdrücken!
Eine Gelbtafel mit Trauermücken
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Trauermücken sind schädlich für Zimmerpflanzen, aber nicht für den Menschen. Gelbtafeln helfen am besten.
Eine Menge Kellerasseln in Holzritze
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Wenn so viele Kellerasseln herumwimmeln, ist dies ein Hinweis auf eine (zu) hohe Luftfeuchtigkeit im Raum.

Sie sind lästig und manche ekeln sich sogar: Doch die Tierchen in der Bildergalerie, die in Wohnung oder Haus krabbeln, sind keine Schädlinge und harmlos.

Vor allem aus der Nähe sehen die meist winzigen ungewünschten Mitbewohner gruselig aus. Solange Insekten und Spinnen nicht in Scharen im Haus oder in der Wohnung auftreten, muss man sich in der Regel um seine Gesundheit keine Sorgen machen – daher gelten sie auch nicht als Schädlinge, sondern als Lästlinge. Es ist noch nicht nötig, den Kammerjäger zu rufen. Oft hilft es schon, die Tiere mit einem Blatt Papier und einem Glas einzufangen und an die frische Luft zu befördern.

Erst wenn die Tiere Überhand nehmen und auch in Futternöte kommen, tun sie sich manchmal an Vorräten oder Mobiliar gütlich. Trotzdem sollte man ihnen auch vorher schon Beachtung schenken, denn sie können ein Hinweis auf ein ungesundes Raumklima sein, beispielsweise liegt vielleicht ein Schimmelbefall vor, wenn Kellerasseln & Co. bei hoher Luftfeuchtigkeit beste Lebensbedingungen vorfinden.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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