Checkliste

Notfallplan für den Blackout: Was bei einem Stromausfall als Erstes zu tun ist

Ob es sich bei einem Stromausfall um einen großflächigen Blackout handelt, ist oft schwer zu erkennen. In jedem Fall sollte man jedoch wissen, was zu tun ist.

Ein Blackout kann viele Ursachen haben, seien es Unwetter, eine Überlastung des Stromnetzes oder gezielte Angriffe auf die Netzinfrastruktur. Doch woran erkenne ich einen richtigen Blackout – und was ist im Ernstfall zu tun?

Stromausfall – was jetzt? Erst einmal die Sicherungen checken.

Was ist ein Blackout?

Bei einem Blackout kommt es zu einem überregionalen Stromausfall. Um diesen zu beheben, kann es längere Zeit dauern, bis der Strom wieder funktioniert – im Extremfall sogar mehrere Tage. Das Problem: Nicht nur Licht oder Herd funktionieren in dieser Zeit nicht. Auch die Wasserversorgung, Telekommunikation oder Geldversorgung können dadurch eingeschränkt sein. Auch Supermärkte oder Tankstellen bleiben dann geschlossen.

Um sich auf einen solchen Blackout und andere Krisensituationen gut vorzubereiten, empfiehlt die Bundesregierung, immer einen Notvorrat an Lebensmitteln und Getränken für mindestens zehn Tage im Haus zu haben. Bei einem längeren Stromausfall sind zudem noch weitere Utensilien ratsam, wie etwa Taschenlampen, Kerzen oder Campingkocher.

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Woran erkenne ich, dass es sich um einen Blackout handelt?

Ob es sich bei einem Stromausfall tatsächlich um einen überregionalen Blackout handelt, ist oft nur schwer zu erkennen. Ein erster Hinweis darauf kann sein, dass nicht nur im gesamten Haus das Licht ausgeht, sondern auch in der Nachbarschaft und auf der Straße. Zudem hat man bei einem echten Blackout weder Handyempfang noch können Radio-Sender empfangen werden. In großen Städten dürfte zudem der Sternenhimmel in voller Pracht zu sehen sein, was im Normalfall aufgrund der Lichtverschmutzung nicht möglich ist. „Ob es sich tatsächlich um ein Blackout handelt, weiß man erst mit Gewissheit, wenn der Übertragungsnetzbetreiber oder die zuständigen Behörden ein solches feststellen und dies via Medien kommunizieren“, erklärt Katastrophenmanager Siegfried Jachs vom österreichischen Staatlichen Krisen- und Katastrophenschutzmanagements (SKKM) in einem Interview.

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Checkliste: Was ist bei einem Stromausfall zu tun?

Sie bemerken, dass der Strom weg ist – und nun? Erst einmal heißt es, Ruhe bewahren. Dann empfiehlt es sich nach folgender Checkliste vorzugehen:

  • Bei Dunkelheit: Suchen Sie eine Taschenlampe.
  • Klären Sie zunächst ab, ob der Stromausfall nur Ihre Wohnung betrifft oder auch die Nachbarschaft und die nähere Umgebung (s.o.). Überprüfen Sie auch den Sicherungskasten – ist vielleicht nur eine Sicherung herausgesprungen?
  • Sollte der Stromausfall weitreichender sein, sollten Sie bei Ihren elektronischen Geräten wie Computer, Fernsehen oder Spülmaschine entweder den Netzstecker ziehen oder am Sicherungskasten die Hauptsicherung ausschalten. Das schützt Ihre Geräte vor Spannungsspitzen, wenn die Stromversorgung wiederhergestellt wird, welche die Geräte beschädigen können.
  • Bei einem richtigen Blackout sollten Sie noch schnell die Chance nutzen, um Wasservorräte anzulegen: Füllen Sie Wasserkanister und die Badewanne mit Leitungswasser. Der Druck sollte dafür noch ausreichen.
  • Schalten Sie Ihr batteriebetriebenes Notfallradio ein und suchen Sie nach Radiosendern, um weitere Informationen zu erhalten.

Wintergemüse: Zehn frostharte Sorten, die Sie auch noch bei Kälte ernten können

Eine angeschnittene Topinamburknolle auf einem Holzbrett und mehrere Knollen im Hintergrund
Ab Oktober ernten: Bei Topinambur handelt es sich um die Knollen einer Sonnenblumenart. © Westend61/Imago
Die weiße Blüte einer Lauchzwiebel in der Nahaufnahme
Der Altai-Lauch (Allium altaicum) ist der Winterheckzwiebel ähnlich und sehr robust. © imagebroker/Imago
Winterkresseblätter auf Knäckebrot, das mit Frischkäse bestrichen ist.
Barbarakraut oder Winterkresse. © imagebroker/Imago
Eine kräftige Feldsalatpflanze wächst in aufgelockerter Erde.
Das Praktische an Feldsalat: Er sät sich oft selbst aus und lässt sich dann wie Unkraut aus dem Rosenbeet ernten. © Shotshop/Imago
Eine Frau wäscht Grünkohlblätter in einem Küchenbecken
Ab Oktober beginnt die Ernte: Neue Grünkohlsorten benötigen nicht wie früher eine Kälteperiode, um zu schmecken. © Alice Dias Didszoleit/Imago
Weißkohl- und Rotkohlköpfe in Kisten an einem Marktstand
Wer Weiß- und Rotkohl nach November ernten möchte, sollte die Köpfe bei starkem Frost mit einem Vlies schützen. © CHROMORANGE/Imago
Frisch ausgegrabene Pastinakenwurzeln liegen auf der Erde
Pastinaken sehen unspektakulär aus, liefern aber bis in den Frühling süßlich-nussigen Nachschub.  © imagebroker/Imago
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Wächst im Dunkeln heran: Der Chicoree ist eine Kulturform der Zichorienwurzel (Wegwarte). © Belga/Imago
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Gelbe Steckrüben in einem Körbchen
Steckrüben sind ein unterschätztes Gemüse /Ernte? © Westend61/Imago

Wenn Sie unterwegs sind und einen Blackout bemerken, begeben Sie sich am besten so schnell wie möglich nach Hause. Wer Kinder hat, sollte sie von der Schule oder Kindertagesstätte abholen. Überlegen Sie auch, ob eventuell weitere Familienangehörige, Nachbarn oder Freunde auf Ihre Hilfe angewiesen sind. Gerade auf ältere Mitmenschen, die vielleicht sogar bettlägrig sind, sollte man nun besonders achten und nach ihnen sehen.

Übrigens, nicht nur Vorräte sind in Krisenzeiten ratsam. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt auch einen Notfallrucksack zu packen, um die wichtigsten Dinge und Dokumente immer griffbereit zu haben.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Michael Bihlmayer

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