Waschmaschine richtig nutzen

Strom sparen beim Waschen: Mit der richtigen Taste bares Geld sparen

Stromsparen fängt schon beim Wäschewaschen an. Achten Sie bei der Waschmaschine auf die richtigen Einstellungen – das senkt die Energiekosten.

Mit energieeffizienten Geräten und dem richtigen Verhalten können Verbraucher richtig viel Strom sparen – und damit auch jede Menge Geld. Allein das Wäsche waschen mit der Waschmaschine bietet einiges an Potential, um Energie einzusparen. Wie das geht‘s zeigen wir im Folgenden.

Strom sparen beim Waschen: Tipps, wie Sie Ihre Waschmaschine richtig nutzen

Wer seine Waschmaschine richtig einstellt und unnötige Waschgänge weglässt, kann viel Strom und damit Geld sparen.
  1. Niedrige Temperaturen wählen: „Konsequent die Waschmaschine vollbeladen und bei möglichst niedrigerer Temperatur waschen. Dies reduziert den Stromverbrauch um 50 bis 60 kWh“, informiert das Öko-Institut auf seiner Internetseite. Kein Wunder, schließlich verbraucht die Waschmaschine für das Aufheizen des Wassers am meisten Energie. Wer statt des 60-Grad-Programms eine 40-Grad-Wäsche startet, spart 45 Prozent Strom ein. Kostenersparnis im Jahr: etwa 15 Euro laut Öko-Institut. Für normal verschmutzte Buntwäsche genügen ohnehin bereits 30° C, für weiße Wäsche 40° C.
  2. Eco-Taste nutzen: Mit der Eco-Taste dauern die Waschgänge zwar länger als im Normalwaschgang, doch die niedrigeren Temperaturen machen das ganz schnell wieder wett – und das bei gleicher Reinigungsleistung. Stromkosten-Ersparnis laut chip.de: 45 Euro im Jahr.
  3. Sparen Sie sich die Vorwäsche: Wer verschmutzte Kleidung sauber bekommen möchte, kann die „Vorwäsche“-Taste an seiner Waschmaschine wählen. Dafür geben Sie zusätzliches Waschmittel in das rechte Waschmittelfach. Die Wäsche wird dann vor dem eigentlichen Hauptwaschgang rund 20 Minuten vorgewaschen. Das kostet natürlich zusätzlichen Strom. Die Vorwäsche ist aber ohnehin nur bei sehr verschmutzter Kleidung, wie Garten- oder Arbeitskleidung notwendig. Für normal verschmutze Kleidung genügt in der Regel der Hauptwaschgang und ggf. ein Fleckenmittel oder Gallseife. Wer zuvor zweimal die Woche mit Vorwäsche gewaschen hat und jetzt darauf verzichtet, spart laut chip.de immerhin 10 Euro im Jahr.
  4. 90-Grad-Wäsche maximal einmal im Monat: Heutzutage ist die „Kochwäsche“ bei 90 Grad gar nicht mehr nötig. Bettwäsche und Handtücher werden auch bei 60 Grad hygienisch sauber, oft genügen sogar 40 Grad. Damit die Waschmaschine wieder keimfrei und der Biofilm im Inneren entfernt wird, empfiehlt das Forum Waschen mindestens einmal im Monat bei mindestens 60 Grad mit einem Vollwaschmittel zu waschen.

Diese Wasch-Tipps von Oma haben ausgedient

Frau legt Wäsche in Waschmaschine. Sie kennen bestimmt auch einige Wäsche-Tipps von Ihrer Großmutter - wie hilfreich sind sie?
Sie kennen bestimmt auch einige Hausmittel zum Wäsche waschen, die Ihnen Ihre Großmutter ans Herz gelegt hat. Aber wie nützlich sind diese Wäsche-Tipps wirklich? © Shotshop/Imago
Kirschen. Hausmittel Nummer 1: Weißer Essig entfernt Obstflecken. Versuchen Sie es lieber mit Bleichmittel.
Hausmittel Nummer 1: Weißer Essig entfernt Obstflecken. Weißer Essig bringt leider nur wenig gegen hartnäckige Flecken von Obst oder Beeren. Versuchen Sie es lieber mit Bleichmittel. © Jakub Porzycki/Imago
Wäscheständer. Hausmittel Nummer 2: Frische Blutflecken auf der Kleidung werden so schnell wie möglich mit kaltem Wasser ausgespült. Diesen Tipp sollten Sie unbedingt beherzigen.
Hausmittel Nummer 2: Frische Blutflecken auf der Kleidung werden so schnell wie möglich mit kaltem Wasser ausgespült. Diesen Tipp sollten Sie laut dem Experten unbedingt beherzigen. Zusätzlich zum kalten Wasser können Sie Spülmittel oder Seife hinzugeben. Verwenden Sie jedoch niemals heißes Wasser: Die Wärme lässt den Eiweißanteil im Blut gerinnen und so wird der Fleck erst recht hartnäckig. © Joko/Imgo
Ein Teebeutel in einer Tasse Tee. Hausmittel Nummer 3: Schwarztee auf der Kleidung wird mit dem Glasreiniger entfernt. Davon ist abzuraten.
Hausmittel Nummer 3: Schwarztee auf der Kleidung wird mit dem Glasreiniger entfernt. Davon ist abzuraten: Wenn der Fleck noch frisch ist, hilft es bereits den Stoff mit Wasser einzuweichen. Anstatt Glasreiniger sollte ein Spezialfleckenentferner verwendet werden. © Petra Schneider/Imago
Hotdog mit Senf. Hausmittel Nummer 4: Senfflecken gehen mit Sodawasser weg. Dieser Trick funktioniert nur, wenn die Flecken noch ganz frisch sind.
Hausmittel Nummer 4: Senfflecken gehen mit Sodawasser weg. Dieser Trick funktioniert nur, wenn die Flecken noch ganz frisch sind. Bei eingetrockneten Flecken helfen Fleckenvorbehandlungsmittel oder flüssiges Waschmittel. © Shotshop/Imago
Eine Frau bügelt. Hausmittel Nummer 5: Glanzflecken werden mit Essigwasser ausgebürstet. Feuchten Sie die Bürste einfach nur mit Wasser leicht an.
Hausmittel Nummer 5: Glanzflecken werden mit Essigwasser ausgebürstet.Vergessen Sie das Essigwasser und feuchten Sie die Bürste einfach leicht an. Den Glanzfleck aufrauen und dann ab in die Wäsche mit der Kleidung. © Shotshop/Imago
Erloschene Kerzen. Hausmittel Nummer 6: Wachsflecken entfernen, indem man Löschpapier darüberlegt und darüber bügelt. Bei dieser Methode verschlimmert sich der Fleck nur.
Hausmittel Nummer 6: Wachsflecken entfernen, indem man Löschpapier darüberlegt und darüber bügelt. Bei dieser Methode verschlimmert sich der Fleck nur - entfernen Sie das Wachs lieber zuerst mit der Hand und behandeln ihn dann mit einem Wachsfleckenentferner. Anschließend waschen Sie das Kleidungsstück bei höchst möglicher Temperatur in der Waschmaschine. ©  YAY Images/Imago
Kugelschreiber. Hausmittel Nummer 7: Kugelschreiberflecken lassen sich mit Parfüm lösen. Das stimmt!
Hausmittel Nummer 7: Kugelschreiberflecken lassen sich mit Parfüm lösen. Das stimmt! Der Alkohol im Parfüm ist ein gutes Lösungsmittel. Beträufeln Sie den Kugelschreiberfleck damit, reiben Sie ihn ein und stecken Sie das Kleidungsstück in die Wäsche. © YAY Images/Imago
Wäschekorb vor einer Waschmaschine. Hausmittel Nummer 8: Verwende Essig im letzten Spülgang anstatt Weichspüler. Auf diesen Tipp sollten Sie verzichten.
Hausmittel Nummer 8: Verwende Essig im letzten Spülgang anstatt Weichspüler. Auf diesen Tipp sollten Sie verzichten: Zwar hilft der Essig beim Reinigen der Wäsche... © Kirchner-Media/Imago
Defekte Waschmaschine steht auf einem Gehweg. Essig kann zu einem großen Schaden an der Waschmaschine führen, da er Kunststoff- und Metallteile angreift.
... doch Essig kann auch zu einem großen Schaden an der Waschmaschine führen, da er Kunststoff- und Metallteile angreift. Also bleiben Sie lieber beim Weichspüler. © Frank Sorge/Imago

Auch mit anderen Haushaltsgeräten lässt sich jede Menge Strom sparen. Wer etwa seinen Kühlschrank am falschen Ort aufstellt oder die Temperatur unnötig hoch einstellt, dem kann das Kühlgerät eine unnötig hohe Stromrechnung beschweren. Mit den richtigen Einstellungen sparen Sie sich diese Kosten. (as)

Rubriklistenbild: © Pete Muller/Imago

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