Gelbes Blütenmeer

Sonnenhut anbauen: Fünf Tipps für eine üppige Blüte

Der Gewöhnliche Sonnenhut ist eigentlich anspruchslos. Mit ein paar Tricks kann man seine Blüte jedoch verstärken und die Blühdauer verlängern.

München – Ein Name, zwei Gattungen: Der Gelbe oder Gewöhnliche Sonnenhut (Rudbeckia fulgida) unterscheidet sich meist schon in der Blütenfarbe vom Purpur-Sonnenhut der Gattung Echinacea. Letzterer ist aber an noch einem prägnanteren Merkmal erkennbar, seinem stark nach oben gewölbten Blütenboden. Die Blüten des Gelben Sonnenhuts ziehen nicht nur Bienen und Schmetterlinge magisch an, auch für das menschliche Auge ist die Pflanze ein Blickfang. Wer in Sachen Standort und Pflege alles richtig macht, wird mit einer Blüte bis in den Herbst belohnt.

Sonnenhut anbauen – Tipp Nr. 1: Volle Sonne

Der Leuchtende Sonnenhut (Rudbeckia fulgida) ist eine von rund 20 blühfreudigen Sonnenhut-Arten. (Symbolbild)

Da ist der Name Programm: Der Sonnenhut bevorzugt sonnige Standorte, um schön zu blühen, sechs Stunden Sonne am Tag sind ideal. Halbschatten nimmt er aber auch an. Der Boden sollte durchlässig und nährstoffreich sein.

Sonnenhut anbauen – Tipp Nr. 2: Rückschnitt im Frühjahr oder Herbst

Den Sonnenhut im Frühjahr bodennah zu stutzen, ermöglicht ihm einen kräftigen, schnelleren Austrieb. Bei jüngeren Pflanzen sollten Sie ein paar Zentimeter mehr stehen lassen. Ein Rückschnitt ist auch im Herbst nach der Blüte möglich, aber wer dies erst im Frühjahr tut, lässt Insekten und anderen Tieren die Möglichkeit, in dem trockenen Stroh eine Rückzugsmöglichkeit im Winter zu finden. Verwenden Sie hierfür eine desinfizierte Gartenschere, um keine Krankheitserreger zu übertragen.

Sonnenhut anbauen – Tipp Nr. 3: Regelmäßig gießen

Auch wenn der Sonnenhut auch mal einen etwas trockeneren Boden verträgt, fördern Sie mit regelmäßigem Gießen die Blühdauer im Herbst, die bis in den Oktober dauern kann. Staunässe wiederum mag er gar nicht.

Sonnenhut anbauen – Tipp Nr. 4: Kompost und Dünger

Vor dem neuen Austrieb und noch einmal im Juni verträgt der Sonnenhut gut eine Nährstoffgabe mit Blumendünger oder organischem Dünger, dies ermöglicht der Pflanze mehr Wachstum und Blütenbildung. Ab August sollte nicht mehr gedüngt werden.

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Sonnenhut anbauen – Tipp Nr. 5: Teilung der Pflanze

Aus eins mach zwei: Während Blumen wie die Pfingstrose für längere Zeit leicht mal die Blüte verweigern, wenn man ihrem Wurzelstock zu Nahe kommt, wirkt es auf den Sonnenhut alle vier bis fünf Jahre wie eine Verjüngungskur, wenn man die Staude teilt. Dies sollte mit einem scharfen Spaten geschehen. Der beste Zeitpunkt hierfür ist das Frühjahr. Noch förderlicher für die Blüte ist es, für die geteilten Pflanzen dann einen ganz neuen Standort zu wählen.

Rubriklistenbild: © blickwinkel/Imago

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