Auf der Suche

Neun Orte, an denen man ein Silberfischchen-Nest finden kann – Gehen Sie auf die Suche?

Silberfischchen in Bad oder Schlafzimmer möchte niemand. Sie zu vertreiben ist einfacher, wenn man weiß, wo sich ihr Nest versteckt. Auf neun Orte sollten Sie einen Blick werfen.

Auch wenn Silberfischchen keine Schädlinge sind, so lösen sie doch bei den meisten Menschen Ekel aus. Gerade im Herbst und Winter findet man sie vermehrt in den eigenen vier Wänden, wo sie sich in eher feuchten Räumen wie Bädern und Schlafzimmern wohlfühlen. Es gibt zahlreiche Hausmittel, mit denen man die flinken Tierchen loswerden kann. Damit es aber gar nicht erst zu einem starken Auftreten kommt, kann man versuchen, ihr Nest zu finden.

Silberfischchen bekämpfen: Neun Orte, an denen das Nest sein kann

Zwei erwachsene Silberfischchen sind auffällig viele Tiere auf einmal.

In der Regel etwa 100, manchmal sogar bis zu 200 weiße, ovale, etwa einen Millimeter große Eier legt das Silberfischchen in seinem Nest. Die Eier färben sich im Laufe der Entwicklung rötlich. Eine unschöne Vorstellung, dass daraus nach einem Monat eine Menge Baby-Silberfischchen schlüpfen und sich in der Wohnung oder im Haus hungrig auf die Suche nach Zucker, Kartoffeln oder toten Insekten machen.

Wenn man also innerhalb kurzer Zeit mehrere Silberfischchen sichtet, ist es sinnvoll, zeitnah ihr Versteck zu finden. Wie im YouTube-Kanal Haus und Garten Profi erklärt, sollte man sich am besten im Dunkeln auf die Pirsch machen, nachdem man in dem Raum länger Ruhe bewahrt hat, sodass sich die Tiere sicher fühlen. Huschen die Tiere im Lichtstrahl weg, folgt man ihrem Weg und findet mit Glück das Gelege.

Lieblings-Verstecke von Silberfischchen

Zucker mag das Silberfischchen (Lepisma saccharina) sehr gern.

Da sich die Jungen bei 25 bis 30 Grad Celsius besonders gut entwickeln, stehen die Chancen gut, dass sich Silberfischchen an Orten mit diesen Temperaturen aufhalten. An diesen Stellen sollten Sie laut dem Portal Fischchen-experte.de nach dem Nest Ausschau halten:

  • Hinter Sockelleisten und unter dem Boden
  • Hinter lockeren Tapeten
  • Unter Blumentöpfen
  • In Rissen von Wänden
  • Unter Waschbecken, Badewannen oder Duschen
  • Unter Teppichen und Bettdecken
  • In Rohrleitungen und Abflüssen
  • Unter und hinter Möbeln
  • In Hohlräumen von Türen, Einbauschränken oder Rolladenkästen

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Im Altbau gestaltet sich eine solche Suche noch schwieriger. Wer das Nest entdeckt hat, oder zumindest eine Vorstellung, wo es liegen könnte – schließlich stemmt man nicht ohne weiteres das Parkett auf –, sollte die Tiere zunächst nah am Ursprungsort mit Hausmitteln oder Silberfischchen-Ködern bekämpfen. Als Nächstes behebt man die Ursache wie eine zu hohe Luftfeuchtigkeit oder Schimmel. Daraufhin dichtet man dieses und andere mögliche Verstecke ab, zum Beispiel Risse in Fugen.

10 Tierchen in der Wohnung, die wirklich harmlos sind – Silberfischchen bis Tausendfüßer

Eine Bernstein-Waldschabe (Ectobius vittiventris) auf einem Stein
Sieht aus wie eine Kakerlake, ist aber keine: Die harmlose Bernstein-Waldschabe ist im Gegensatz zum Schädling auch tagsüber aktiv. © blickwinkel/Imago
Eine Hauswinkelspinne auf einem aufgeschlagenen Buch
Hauswinkelspinnen sind zwar nützlich, aber in den eigenen vier Wänden kein gern gesehener Gast. © blickwinkel/Imago
Eine Gemeine Florfliege (Chrysoperla carnea) auf einem Blatt
Die Florfliege ist sogar ein Nützling: Nur etwa einen Zentimeter groß, aber eine Meisterin im Blattlausvertilgen. © imagebroker/Imago
Eine Gemeine Wespe (Vespula vulgaris) auf Brombeere
Wespen sollte man sanft nach draußen geleiten – sie sind nur für Allergiker gefährlich © imagebroker/Imago
Ein Silberfischchen (Lepisma saccharina) auf Holz
Das Silberfischchen liebt hohe Luftfeuchtigkeit und huscht bei Licht betrachtet schnell weg. © blickwinkel/Imago
Ein Tausendfüßer auf einem Holzstück in der Nahaufnahme
Solange der Tausendfüßler nicht in Massen auftritt: Den Lästling einfach nach draußen kehren. © Panthermedia/Imago
Eine Grüne Stinkwanze (Palomena prasina), zwischen zwei Fingern
Wenn Stinkwanzen sich bedroht fühlen, geben sie einen fauligen Geruch ab. Darum nicht zerdrücken! © blickwinkel/Imago
Eine Gelbtafel mit Trauermücken
Trauermücken sind schädlich für Zimmerpflanzen, aber nicht für den Menschen. Gelbtafeln helfen am besten. © Panthermedia/Imago
Eine Menge Kellerasseln in Holzritze
Wenn so viele Kellerasseln herumwimmeln, ist dies ein Hinweis auf eine (zu) hohe Luftfeuchtigkeit im Raum. © blickwinkel/Imago
Ein Gemeiner Ohrwurm (Forficula auricularia) auf einem Holzbrett
Ohrenkneifer oder Ohrwürmer sind für den Menschen vollkommen ungefährlich – sie krabbeln nachts auch nicht in die Ohren. © blickwinkel/Imago

Silberfischchen sind übrigens leicht mit Papierfischchen zu verwechseln, die sich bevorzugt von Pappe, Tapeten und Büchern ernähren.

Rubriklistenbild: © agefotostock/Imago

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