Süßliches Wurzelgemüse

Regen und milde Temperaturen: Perfekt für die zweite Möhren-Ernte

Möhren gehören zwar zu den anspruchsvolleren Gemüsesorten, die man anbauen kann, dafür lohnt sich aber besonders eine zweite Aussaat im September.

Auch wenn der Sommer schon wieder auf dem Rückzug ist, heißt das nicht, dass Sie in Ihrem Garten kein Gemüse mehr ernten können. Denn die Erntezeit für Kürbis, Bohnen und Kohl beginnt gerade erst, aber auch für ein Sommergemüse ist es noch nicht zu spät. Möhren können Sie sogar jetzt erneut aussäen.

Regen und milde Temperaturen: Perfekt für die zweite Möhren-Ernte

Karotten können jetzt noch einmal ausgesät werden.

Nicht nur von Juni bis Juli können Möhren direkt ins Beet gesät werden – auch der September erweist sich mit seinen milden Temperaturen und regelmäßigem Niederschlag als sehr gut geeignet. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

  • Schaffen Sie genügend Platz im Beet und schneiden Sie gegebenenfalls angrenzende Pflanzen leicht zurück.
  • Wichtig ist es, die Erde aufzulockern, damit sich kräftige Wurzeln beim ebensolchen Gemüse ausbilden können.
  • Graben Sie Mulden von etwa fünf Zentimetern und geben Sie die Samen hinein und bedecken Sie diese mit Erde.
  • Damit die Samen besser keimen, sollten Sie die Fläche nun mithilfe von Brettern oder Karton abdecken. Bis sie keimen, dauert in der Regel zwischen sieben und zehn Tagen.
  • Wenn die Karotten gekeimt sind, müssen Sie die Pflanzenreihe unbedingt ausdünnen, damit sich das Gemüse gut entfalten kann. Dafür lassen Sie nur etwa alle zwei Zentimeter einen Keimling stehen und zupfen den Rest aus, wie Keimling berichtet.

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Kräuter von der Fensterbank: Zehn Sorten, die im Wasser wachsen

Bohnenkraut auf weißem Holz.
Bohnenkraut gehört zur Familie der Lippenblütengewächse.  © Liane Nothaft/Imago
Zitronenmelisse im Gartenbeet.
Nach drei bis vier Wochen bilden sich bei den abgeschnittenen Trieben der Melisse im Wasser neue Wurzeln. © Stock&people/Imago
Basilikumblätter in der Nahaufnahme.
Basilikum sollte vor der Blüte geschnitten und ins Wasser gestellt werden, damit er sich vermehrt.  © Michael Malorny/Imago
Thymian auf einem hellen Holzbrett.
Thymian gilt als Heilpflanze und wird bei Bronchitis verwendet. © Stock&people/Imago
Blühender Oregano.
Auch die Triebe des Oreganos kann man einfach ins Wasser geben und warten, bis sich Wurzeln bilden. © Hans Eder/Imago
Nahnaufnahme einer Steviapflanze.
Die Triebe der Steviapflanze sollten für die Vermehrung jung sein. © CSP_olivier26/Imago
Estragon, der auf dem Tisch zusammen mit einem Handtuch und Küchengarn liegt.
Der mit dem Wermut verwandte Estragon mag es ebenfalls warm und sonnig. © Rezeda Kostyleva/Imago
Frischer und getrockneter Salbei auf einer Holzplatte.
Salbei braucht einen hellen Ort zum Gedeihen. © Antonio/Imago
Minze in einem Wasserkrug.
Minze und Pfefferminze sorgen nicht nur für ein gutes Raumklima, die Pflanzen bilden sehr schnell Wurzeln.  © Borodin/Imago
Blühender Rosmarin in der Sonne.
Rosmarin breitet nach wenigen Wochen im Wasser die Wurzeln aus. © Frank Röder/Imago

Anfang Dezember können die Möhren dann geerntet werden. Lassen Sie sich nicht verunsichern, wenn die Karotten nicht direkt keimen, oder Sie dafür mehrere Anläufe benötigen. Das Gemüse ist bekannt dafür, im Anbau etwas komplizierter zu sein. Wenn Sie diese Fehler beim Anbau vermeiden, steht einer reichen Karotten-Ernte nichts im Wege.

Rubriklistenbild: © Francesco Morandini/Imago

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