Prognose für 2022

Pilze sammeln: Lässt sich jetzt schon eine Prognose abgeben?

Da ist die Spargelsaison gerade beendet, steht auch schon das nächste saisonale Gemüse in den Startlöchern: Bereits im Juli beginnt die Pilzsaison.

München – Für viele ist das Pilze sammeln nicht nur Nahrungsbeschaffung, sondern vielmehr eine gute Gelegenheit, ausgiebig Zeit im Wald zu verbringen. Und dieses Jahr können Sammler voraussichtlich schon früher den Korb bereithalten: Dank genügend Niederschlag sprießen vielerorts schon reichlich Schwammerl.

Pilze sammeln: Wird dieses Jahr ein gutes Pilzjahr?

Bereits ab Juli beginnt vielerorts die Pilzsaison. (Symbolbild)

Auch wenn in der Regel September bis Oktober als Hauptsaison für Pilze zählen, so sollten Pilzliebhaberinnen und Pilzliebhaber auch schon ab Juli in den Wald. Folgende Bedingungen tragen dazu bei, dass Pilze bereits im Sommer zu finden sind:

  • Viel Niederschlag
  • Hohe Luftfeuchtigkeit
  • Der Boden ist nicht zu ausgetrocknet.
  • Als Faustregel gilt: Dort wo es geregnet hat, sprießen im Wald nach ein bis zwei Wochen die Pilze aus dem Boden.

Laut dem Norddeutschen Rundfunk („NDR“) wachsen Pilze das ganze Jahr über. Pfifferlinge sind für gewöhnlich ab Juli zu finden, während Steinpilze von August bis Oktober aus dem Boden schießen. Sowohl in Laub- als auch Nadelwäldern findet man die meisten Pilzsorten. Anfänger sollten die Suche im Nadelwald beginnen, da es dort vor weniger Arten gibt: Pfifferlinge, Steinpilze, Marone, Butterpilze, Sandpilze und Schneeritterlinge kommen dort zudem sehr häufig vor. Auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Mykologie können Interessierte regionale Pilzberaterinnen und -berater kontaktieren und auch Pilzwanderungen buchen.

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Sind Sie sich unsicher, ob der Pilz, der in Ihrem Korb gelandet ist, auch wirklich essbar ist, können Pilz-Apps bei der Bestimmung helfen. Doch im Zweifelsfall gilt: Die Pilze, die Sie nicht zu 100 Prozent genau zuordnen konnten, besser liegen lassen und zu Zuchtware greifen. Denn im schlimmsten Falle drohen lebensgefährliche Vergiftungen, da es zu jedem essbaren Pilz auch ein giftiges Gegenstück gibt! Bei eigens angepflanzten Pilzen im Garten haben Sie stattdessen volle Gewissheit.

Rubriklistenbild: © S. Derder/Imago

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