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So schlagen Sie Mücken mit einfachen Mitteln in die Flucht

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Um die Mückenplage im Garten und der Wohnung in Zaum zu halten, brauchen Sie Düfte und Pflanzen.

Mücken können Ihnen ziemlich den Sommerabend verderben. Damit Sie im Garten oder im Zimmer Ihre Ruhe haben, finden Sie hier Tipps, um die Biester zu vertreiben.

Da freut man sich auf den Sommer und warme Temperaturen - da vermiesen einem auch schon kleine, aber lästige Stechmücken den ruhigen Abend auf der Terrasse oder die erholsame Nacht im Bett. Nicht nur, dass sie mit ihrem Surren für eine schlechte Nachtruhe sorgen, obendrein wachen Sie am nächsten Tag mit roten Einstichstellen und geschwollenen Flecken auf. Da ist die Geduld schnell am Ende und Hausmittel müssen her, um die Plagegeister zu vertreiben. Wir haben einige Tipps für Sie.

Mücken vertreiben: So werden Sie sie im Garten und auf der Terrasse los

Besonders im Freien ist es schwierig Stechmücken von sich fernzuhalten. Doch es hilft schon, wenn Sie auf einige Punkte achten, mit denen Sie unattraktiver für die schwirrenden Insekten werden.

  • Tragen Sie - wenn erträglich - lange, helle Kleidung.
  • Waschen Sie Körperschweiß ab.
  • Tragen Sie keine starken Düfte oder Duschgels auf.
  • Halten Sie sich von Gewässern fern und vermeiden Sie Wasseransammlungen jeglicher Art, wie etwa Pfützen oder stehendes Wasser in der Regentonne.

Um die Plagegeister noch weiter von sich und Ihren Gästen fernzuhalten, sollten Sie ätherische Öle wie Eukalyptus, Anis oder Zedernholz aufstellen. Auch bei Lavendel, Minze oder Tomatenpflanzen rümpfen die Biester die Nase und machen sich von dannen. Deshalb lohnt es sich, diese im Garten anzupflanzen, oder in einem Topf aufs Fensterbrett zu stellen, damit die Stechmücken nicht durch einen offenen Spalt ins Haus schlüpfen. Oder Sie stellen einfach eine feuerfeste Schale auf, in der Sie ein paar zerdrückte Salbeiblätter legen und anzünden. Für Sie ist der Duft angenehm - die Mücken werden jedoch angewidert kehrtmachen.

Ameisen-Plage im Garten? Diese natürlichen Mittel helfen garantiert.

Pflanzen und Hausmittel: So vertreiben Sie Mücken im Zimmer

Der Klassiker des Mückenschutzes ist das Fliegengitter, welches Sie am Fensterrahmen anbringen. Dadurch wird es den kleinen Plagegeistern schwieriger gemacht, in Ihr Schlafzimmer zu gelangen. Übrigens werden Stechmücken nicht von Licht angezogen, wie oft fälschlicherweise angenommen wird. Stattdessen folgen sie Körpergerüchen und ausgeatmetem Kohlendioxid - und finden deshalb auch in der Dunkelheit durch Ihr geöffnetes Fenster. Denn gerade um den Kopf herum, stoßen die Biester auf viel Kohlendioxid.

Um die Mücken zu verwirren, kann es deshalb helfen einen Ventilator einzuschalten. Er wirbelt die Luft aus und macht es ihnen schwierig, die Quelle des Kohlenstoffdioxids zu finden. Zum hält eine Dusche kurz vor dem Zubettgehen wenigstens für kurze Zeit den Köperschweiß fern und verschont Sie deshalb eine Weile vor den Angriffen der Insekten.

Zudem können Sie auch - wie im Garten - ätherische Öle aufstellen, die die Mücken vertreiben. Es gibt auch eine große Auswahl an Duftkerzen, die diese Gerüche verströmen. Wenn Sie einmal das Zimmer durchlüften wollen, stellen Sie außerdem eine Schale voll Apfelessig, Lorbeeröl, Lavendelöl oder Zitronenessenz auf. So drehen die kleinen Tiere gleich wieder ab.

Lesen Sie außerdem, wie Sie ruckzuck mit Hausmitteln Fliegen aus der Wohnung vertreiben.

Was bringt der Mückenschutz an der Steckdose?

Sogenannte Mückenstecker vertreiben die Plagegeister mithilfe von Insektiziden aus dem Zimmer. Laut Stiftung Warentest sind viele der angebotenen Produkte tatsächlich wirkungsvoll, allerdings setzen sich Verbraucher damit oft Dämpfen aus, die Raumluft, Umwelt und Schleimhäute belasten. Vor allem von Kindern sollten Sie deshalb ferngehalten werden. Hausmittel stellen hier die bessere Alternative dar.

Kann eine App die Mücken in die Flucht schlagen?

Vielleicht haben Sie schon einmal festgestellt, dass es sogar Anwendungen zur Mückenabwehr im App-Store gibt. Diese Anti-Mücken-Apps generieren einen hohen Ton, der für Menschen nicht hörbar ist, aber Mückenweibchen, die zustechen wollen, vertreiben soll. Bei Stiftung Warentest fiel diese App allerdings glatt durch: Die Mückenweibchen reagierten überhaupt nicht auf den Ton und stochen einfach munter weiter. "Wer die Mücken mit dem iPhone erschlägt, hat mehr Erfolg", lautete das nüchterne Fazit.

Auch interessant: So vertreiben Sie Wespen ganz einfach.

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © pixabay/annawaldl
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © pixabay/annawaldl
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © pixabay/Counselling
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © pixabay/KIMDAEJEUNG
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen, kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © pixabay/annawaldl
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © pixabay/MIH83
Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © pixabay/Hans
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © pixabay/Gellinger
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © pixabay/Jing
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © pixabay/mjordano

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