Tierischer Streit

„Wir sind sonst sehr tierlieb ...“: Anwohner fühlen sich von Katze in Privatsphäre gestört

Eine Katze streunt durch Gärten und beobachtet Vögel. Für manche Anwohner ist das ein Grund für Aufregung. Im Netz kursiert ein empörter Zettel.

Ein Zuhause sollte eigentlich idyllisch und ruhig sein – wären da nicht die Nachbarinnen und Nachbarn. Immer wieder gibt es bei dem Miteinander in einer Gemeinschaft Reibereien und handfeste Streitigkeiten. Mal geht es um Papiermüll, der nicht ordentlich entsorgt wird, mal geht es um Kinderlärm oder um Streitigkeiten eines Pärchens. Häufig werden die meist negativen Aspekte geteilt – viele machen sich mit ausgehängten Zetteln Luft. Oft landen die dann im Internet und kursieren bei Instagram, Twitter und Co.

Katzen im Garten sind nicht in jeder Nachbarschaft willkommen. (Symbolbild)

„Privatsphäre gestört“: Eine Katze im Garten sorgt für Frust

Haustiere gehören für viele Menschen zu einem glücklichen Leben einfach dazu. Während vor allem Kleintiere, wie Hamster oder Kaninchen, oft in der Wohnung gehalten werden, kann das bei Katzen anders aussehen. Zu einer artgerechten Haltung gehört Freigang, sofern dieser irgendwie machbar ist, dazu. Dabei streunern Katzen dann in der Gegend herum und kehren in regelmäßigen Abständen nach Hause zurück. Was die Katzen in der Zwischenzeit erleben, wissen viele Besitzerinnen und Besitzer nicht. Ein Nachbar macht sich jetzt Luft, weil er sich durch eine Katze in seinem Garten gestört fühlt. Auf einem ausgehängten Zettel schreibt er, dass eine schwarz Katze durch seinen Garten laufen und manchmal von dort aus Vögel beobachten würde. „Wir fühlen uns in unserer Privatsphäre gestört und möchten das nicht. Darauf kann man Rücksicht nehmen“, heißt es auf dem Zettel weiter.

Auch ein Zuruf habe nichts gebracht, da die Katze nicht reagiert habe. Mit dem Zettel soll offenbar die Besitzerin oder der Besitzer ausfindig gemacht werden: „Falls sich jemand angesprochen fühlt, wir möchten nicht, dass unser Garten als Durchgangspfad genutzt wird“. Das solle der Katze anscheinend beigebracht werden, denn zukünftig soll die einen Bogen um das Grundstück machen. „Wir sind sonst sehr tierlieb...“, wird auf dem Aushang beteuert, das große Aber ist dem gesamten Text drumherum zu entnehmen. Im Internet sorgt der Zettel auf jeden Fall für Aufsehen.

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Frau gießt ihre Blumen. Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. ©  Westend61/Imago
Frau wässert Blumen mit Gartenschlauch. Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. ©  Westend61/Imago
Mann mäht seinen Rasen. Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © Shotshop/Imago
Kübelpflanzen auf einer Terrasse. Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © Shotshop/Imago
Mann gießt Jungpflanzen im Hochbeet. Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © imagebroker/Imago
Gartenbewässerung. Das Wasser sollte beim Gießen nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © Panthermedia/Imago
Frau bearbeitet ihr Blumenbeet. Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © Westend61/Imago
Blumenmeer. Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © Rolf Poss/Imago
Frau düngt ihren Salat mit Kompost. Zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihre Pflanzen düngen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © Redeleit-L./Imago
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © YAY Images/Imago

„Als nächstes müssen vermutlich die Regenwürmer weg“ – ein Twitter-User

Auf Twitter sorgt der Zettel für Furore, mehrere Leute haben den Zettel in Umlauf gebracht, geteilt und kommentiert. „Dummheit verbrieft. Als nächstes müssen vermutlich die Regenwürmer weg“, kommentiert ein Twitter-User und regt sich über das Verhalten der Anwohner auf. Andere machen sich über den Aushang lustig: „Wie allseits bekannt, reagieren Katzen folgsam auf jeden Hinweis, wie sie ihren Ausgang anlegen sollen“ oder „Die mögen wahrscheinlich nur Filzläuse“. Einige wenige zeigen sich verständnisvoll und kennen ähnliche Situationen. So kommentiert eine Twitter-Userin: „Kenne das Problem gut – bei mir sind es Vögel“. Katzen, Vögel oder andere Freigänger werden mit Aushängen nicht dazu gebracht, den eigenen Garten zu meiden. Zweifelhaft ist auch, ob sich die Besitzerin oder der Besitzer der schwarzen Katze auf den Brief meldet. (cbl)

Rubriklistenbild: © Andrea Haase/Imago

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