In Topf oder Beet

Hortensien überwintern: Ohne Winterschutz erlebt die Hortensie keine Frühlingsblüte

Hortensien lassen sich gut überwintern, sei es im Topf oder im Beet. So schützen Sie den Halbstrauch im Winter vor Frost und sichern die volle Blüte.

Hortensien werden inzwischen nicht nur im Garten-Beet kultiviert. Viele Blumenliebhaber halten sich den Halbstrauch gerne im Kübel auf der Terrasse oder sogar als Zimmerpflanze. Moderne Züchtungen sind deshalb nicht mehr unbedingt winterhart. Dazu zählen vor allem die Bauern-Hortensie (Hydrangea macrophylla) sowie die Teller-Hortensie (Hydrangea serrata). Selbst alte Gartensorten des Halbstrauchs sind nicht hundertprozentig winterhart. In eiskalten Nächten drohen die Triebspitzen samt Blüten zu erfrieren. Deshalb sollten Hortensien, egal ob im Topf oder Beet, einen guten Kälteschutz im Winter erhalten. Das gilt besonders für kalte Regionen. Andernfalls droht im nächsten Jahr die Blüte ganz auszufallen.

Hortensien blühen in den Sommermonaten wunderschön. Im Topf lassen sie sich gut über den Winter bringen.

Hortensien im Topf überwintern

Bei Hortensien im Kübel umwickeln Sie den Topf mit Luftpolsterfolie und einer Kokosmatte. Anschließend bedecken Sie den Wurzelbereich mit einer Schicht Laub. Derart geschützt stellen Sie die Hortensie an einen schattigen Platz an der Hauswand, der gut von Wind und Regen abgeschirmt ist. Ein windiger Standort ist für Hortensien generell nicht ideal. Damit auch von unten keine Kälte an den Wurzelballen gelangen kann, empfiehlt es sich, den Topf auf eine Holz- oder Styroporplatte zu stellen. In der Wohnung sollten Sie Topf-Hortensien dagegen keinesfalls überwintern. „Hortensien benötigen Frost oder zumindest Kälte, um in die wichtige Ruhephase einzutreten und im kommenden Jahr reich zu blühen“, informiert das Portal Plantura.

10 winterharte Kübelpflanzen, die Ihren Balkon noch viel schöner machen

Buchsbäume im Kübel nebeneinander.
Da der Buchsbaum (Buxus sempervirens) immergrün ist, stellt er eine beliebte Kübelpflanze im Winter dar.  © Cora Niele/Imago
Eine weiß blühende Schneeforsythie (Abeliophyllum distichum).
Jüngere Schneeforsythien benötigen im Winter noch eine leichte Abdeckung.  © Hans-Roland Mueller/Imago
Eine rot blühende Skimmie.
Die Skimmie beeindruckt im Winter mit ihren roten Beeren. © Stock&people/Imago
Roter Fächerahorn im Herbst.
Einen sonnigen Platz mag der hübsche Fächerahorn am liebsten.  © Gottfried Czepluch/Imago
Eine weiß blühende Säckelblume.
Da sie nur bedingt winterhart ist, benötigt die Säckelblume einen leichten Schutz vor Schnee und Eis. © Stock&people/Imago
Bergkiefer in der Sonne.
Kompakte Sorten des Bergkiefers können wunderbar im Kübel gehalten werden.  © Herbert Berger/Imago
Lilafarbene Früchte des Liebesperlenstrauches.
So hübsch sie auch sein mögen – die Früchte des winterharten Liebesperlenstrauches sind ungenießbar.  © Norman Krauß/Imago
Schwarze Apfelbeeren an einem Baum.
Die Schwarze Apfelbeere ist besonders reich an Vitamin C. Die Sorte „Viking“ ist besonders gut als Kübelpflanze geeignet. © Hans-Roland Muelle/Imago
Eine rosa blühende Zwergkirsche.
Obwohl die Zwergkirsche Wärme mag, kommt sie auch gut mit niedrigen Temperaturen zurecht. Besser ist jedoch, wenn man sie zusätzlich leicht abdeckt. © Stock&people/Imago
Eine rot-grüne Glanzmispel.
Die Glanzmispel „Red Robin“ ist schön, aber nur bedingt winterhart, weshalb man sie bei starkem Frost besser leicht abdeckt. © Hans-Roland Mueller/Imago

Hortensien im Beet überwintern

Selbst Beet-Hortensien brauchen in kalten Regionen einen guten Winterschutz. Wer möchte, bereitet Hortensien bis Juli mit einem kaliumreichen Dünger auf den Winter vor – das Mineral steigert die Frosttoleranz. Wird es dann langsam kälter, schützt eine Schicht Laub und Reisig den Wurzelbereich vor der eisigen Kälte. Herrschen in Winter sehr strenge Fröste, sollten Sie die Krone zusätzlich mit einem Gartenvlies umwickeln, rät das Portal Mein schöner Garten. So kann die Hortensie gut überwintern. Den Winterschutz sollten Sie allerdings mit steigenden Temperaturen – etwa ab den Eisheiligen – wieder entfernen, um Pilzbefall zu vermeiden.

Verblühte Dolden der Bauern- und Teller-Hortensien sollten Sie im Herbst übrigens nicht abschneiden. Die vertrockneten Blüten schützen die bereits angelegten Blütenstände zusätzlich vor Frost und Schnee. Andere Hortensien brauchen dagegen im Herbst einen Rückschnitt.

Rubriklistenbild: © MiS/Imago

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare