Die richtige Planung

Gemüse und Kräuter zur Selbstversorgung: Mit dem Küchengarten kein Problem

Mit nur wenig Fläche die ganze Familie versorgen, klingt utopisch? Nicht, wenn Sie einen gezielten Küchengarten anlegen. Diese Tipps sollten Sie beachten.

München – In Zeiten von Inflation und weltpolitischer Unruhen ist es nicht verkehrt, unabhängig vom Versorgungsnetz zu sein. Neben Solarzellen und einem Grundvorrat an Konserven und Trinkwasser ist aber auch ein eigenes Gemüsebeet von Vorteil. Im sogenannten Küchengarten werden nach Herzenslust Kräuter und Gemüse angebaut. Doch ein paar wichtige Punkte gibt es zu beachten.

Gemüse und Kräuter zur Selbstversorgung: In vier Schritten Küchengarten anlegen

In den letzten Jahren stieg der Trend, eigenes Gemüse im Garten anzubauen. (Symbolbild)

Schnell wachsendes Gemüse ist besonders bei Garten-Neulingen beliebt, denn Erfolge lassen sich schnell verzeichnen. Doch so ganz ohne Pflanzplan gelingt eine üppige Ernte in einem Küchengarten oft nicht. Folgendes gilt es zu beachten:

  • Bei kleineren Küchengärten eignen sich dekorative Zäune als Abtrennung zum Rasen bzw. zum restlichen Grundstück. Wer Platz hat, kann auch über eine Sitzgelegenheit zwischen den Beeten nachdenken. So kann man dem Gemüse beim Wachsen zusehen.
  • Ob Holz, Naturstein, Weidengeflecht oder Beton – bei den Beeteinfassungen scheiden sich die gestalterischen Geister. Doch auch Schnittlauch und Petersilie eignen sich als Beeteinfassungen. Bei Gemüsebeeten ergeben Hecken aus Buchsbaum oder anderen immergrünen Pflanzen ein besonders schönes Bild.
  • Der Boden ist entscheidend für einen erfolgreichen Küchengarten: Gemüse und Kräuter benötigen zum Gedeihen einen nährstoffreichen, lemigen Boden sowie Wasser, Wärme und Sonnenschein. Ideal ist hier ein offenes Grundstück mit genügend Sonne. Hohe Bäume sind hingegen hinderlich.
  • Überlassen Sie nichts dem Zufall: Nur wer Beetnachbarn sorgfältig auswählt, kann auf Dauer einen guten Ertrag erzielen. Beachten Sie etwa, dass mediterrane Kräuter wie Lavendel, Rosmarin und Basilikum andere Ansprüche haben als Schnittlauch und Gartenpetersilie.

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Pflanzt man Dill neben Gurken und Karotten, verbessert dies die Keimfähigkeit. Basilikum und Gurken ergeben ebenfalls ein gutes Paar, weil das Kraut Insekten anlockt, die Gurkenblüten bestäuben. Neben Kohlgemüse passt perfekt Rosmarin, da er Schädlinge beim Gemüse abhält.

Weitere gute Pflanzpartner sind Karotten und Lauch, Knoblauch und Tomaten, Gurken und Karotten sowie Kohl, Tomate und Sellerie. Kohl verhindert bei Tomaten eine Blattfleckenkrankheit, während das Gemüse bei Sellerie gegen Rost wirkt.

Rubriklistenbild: © 27exp/Imago

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