Kühlschrank oder nicht?

Gemüse ins Gemüsefach? Tomaten und Auberginen auf keinen Fall

Beim Gemüsefach ist der Name nicht automatisch Programm: Viele Gemüsesorten sollten Sie besser nicht im Kühlschrank lagern.

In Zeiten von Inflation ist es wichtiger denn je, Gemüse richtig zu lagern, damit es möglichst lange genießbar ist und man es nicht entsorgen muss. Doch nicht jedes Gemüse sollte automatisch ins Gemüsefach.

Gemüse ins Gemüsefach? Das kann ein schwerer Fehler sein

Nicht jedes Gemüse gehört auch in den Kühlschrank.

Kühl ist gut, weil niedrige Temperaturen bekannterweise konservieren? Diese Logik trifft nicht bei Gemüse zu, jedenfalls nicht bei einigen Sorten. Folgendes Gemüse gehört weder in den Kühlschrank noch ins Gemüsefach:

Tomaten sind empfindlich gegenüber Kälte und sollten daher nie ins Gemüsefach wandern. Sie verlieren an Aroma und schmecken dann schnell mehlig. Gerade, wenn sich im Gemüsefach Kondenswasser sammelt, bildet sich schneller Schimmel. Lagert man Möhren hier, so werden sie schneller schrumpelig, während Auberginen wie Tomaten an Aroma verlieren. Paprika ist ebenfalls kälteempfindlich.

Lagern Sie Avocados im Kühlschrank, so können Sie auf diese Weise den Reifeprozess verlangsamen.

Ins Gemüsefach hingegen dürfen Gemüsesorten, die Kälte gut vertragen und die fast ausschließlich aus Wasser bestehen. Zu diesen Sorten gehören:

  • Blattsalate
  • Frühlingszwiebeln
  • Blumenkohl
  • Radieschen
  • Bohnen
  • Spargel
  • Spinat
  • Mangold
  • Pak Choi

Herbst im Garten: 10 Arbeiten, die noch vor dem Winter anstehen – Rasen, Gartenschlauch, Laub

Blätter in einer Regenrinne.
Im Herbst sollten Sie unbedingt die Regenrinnen von Laub befreien. © Fernando Barozza/Imago
Mehrere Gartenschläuche auf einer Wiese.
Auch der (entleerte) Gartenschlauch überwintert besser im Warmen.  © Ferenc Kósa/Imago
Eine Seerose in einem Teich.
Wenn Sie einen Gartenteich haben, sollten Sie Technik wie Teichpumpe und Filteranlage ausschalten, reinigen und im Warmen lagern. © Imago
Ein Eisfreihalter in einem zugefrorenen Teich.
Eisfreihalter im Teich lassen das Wasser nie komplett zufrieren und ermöglichen, dass Fische auch in niedrigen Gewässern immer genügend Sauerstoff haben.  © Stock&people/Imago
Hände, die Laub in eine volle Laubtonne geben.
Laub sammeln Sie am besten nach dem ersten Frost ein.  © Harald-Biebel/Imago
Ein leicht verrosteteter Wasserhahn.
Auch die Wasserleitung zum Außenwasserhahn sollten Sie von innen absperren und den Hahn öffnen, damit kein Schaden entsteht. © Jimbophoto/Imago
Ein Mann, der eine Pflanze gießt.
Gießkannen sollten Sie vor dem ersten Frost entleeren und außerdem kopfüber aufbewahren, damit es nicht hineinschneien kann. © Angel Santana Garcia/Imago
Ein Apfelbaum wird beschnitten.
Im Oktober sollten Sie Obstgehölze noch einmal schneiden, damit diese Kraft für das Frühjahr sammeln.  © Ute Grabowsky/Imago
Endiviensalat in einem Gewächshaus.
Nutzt man ein Gewächshaus für mediterrane Pflanzen, so ist eine Isolierung vonnöten. © Stock&people/Imago
Rasen in der Sonne.
Der Rasen sollte im Herbst noch einmal gemäht werden. © George Mdivanian/Imago

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Noch länger halten sich Gemüsesorten mit einem hohen Wasseranteil, wenn man sie in ein feuchtes Küchentuch einwickelt.

Rubriklistenbild: © wsf-sh/Imago

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