Was steckt dahinter?

Etikett "Nicht waschen": Darum können Sie Kleidung mit diesem Symbol dennoch in die Maschine geben

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Auf dem Pflege-Etikett gibt der Hersteller an, ob ein Kleidungsstück gewaschen werden kann oder nicht. Aber entspricht das immer der Wahrheit?

Bei empfindlichen Stoffen raten viele Hersteller per Etikett von einer Wäsche in der Maschine ab. Aber ist das wirklich unvorteilhaft für die Kleidung?

Samt, Wolle, Kaschmir: Diese Stoffe gelten unter anderem als sehr empfindlich und sollten laut Herstellern besser nicht in die Maschinenwäsche gegeben werden. Ersichtlich ist dies am Pflegeetikett durch einen diagonal durchkreuzten Zuber. Stattdessen geben viele Verbraucher ihre empfindliche Kleidung in die Reinigung - aber was genau wird dort gemacht, was man nicht auch selbst bewerkstelligen könnte?

Wie werden empfindliche Kleidungsstücke in der Reinigung gewaschen?

Wer sich diese Frage auch schon einmal gestellt hat, bekommt auf dem Forum Frag Mutti eine Antwort: "Was machen die in der Reinigung? Antwort: Die (Anm. der Red.: die Wäsche) kommt in die Waschmaschine oder in den Bottich!" Die empfindlichen Textilien müssten wie üblich gewaschen werden, da abstauben nicht ausreichend ist, erklärt eine Nutzerin. 

Aber wie genau unterscheidet sich die Wäsche in der Reinigung nun zur eigenen? Wie die Userin erklärt, wäre nicht das Wasser das Problem, sondern das Waschmittel: "In der Reinigung werden solche Kleidungsstücke mit Weichspüler gewaschen." 

Das heißt also, statt dem Waschmittel einen Weichspüler ins Fach geben und die Kleidung im Schonwaschgang reinigen oder im Bottich leicht ausdrücken: "Ich habe einige Jahre in einer Reinigung gearbeitet, darum weiß ich das und würde es auch weiterhin so machen, wenn ich so empfindliche Sachen hätte", schließt die Autorin des Posts.

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Warum ist das Waschen auf dem Etikett verboten?

Das Waschen von Kaschmir und Co. in der Waschmaschine scheint also mit dem nötigen Know-How kein Problem zu sein. Wieso weisen Hersteller auf dem Etikett dennoch immer darauf hin, das Kleidungsstück in die Reinigung zu bringen? Auch dafür hat ein Nutzer einen einleuchtenden Grund: "Die Pflegeetiketten dienen nicht nur der Orientierung des Verbrauchers, sondern auch der Absicherung des Herstellers gegenüber Reklamationen von Verbraucherseite. Kann der Hersteller nachweisen, dass die Pflegehinweise nicht beachtet wurden, entfällt die Gewährleistung."

Insgesamt zeigen sich viele Nutzer dankbar für den Tipp der Fachfrau: "Gut, das mal von einer Fachfrau bestätigt zu bekommen. Ich hab' auch schon viele Sachen gewaschen, die nicht gewaschen werden sollten." Ebenso sieht es dieser User: "Ehrlich gesagt schaue ich manchmal gar nicht auf das Etikett."

Wer sich trotzdem unsicher ist, kann das empfindliche Kleidungsstück trotzdem in die Reinigung bringen oder es erst einmal mit einer Handwäsche probieren.

Video: So bügeln Sie Ihre Hemden im Trockner

Lesen Sie auch: Das bedeuten die Bügelsymbole auf dem Pflege-Etikett wirklich.

Diese Wasch-Tipps von Oma haben ausgedient

Sie kennen bestimmt auch einige Wäsche-Tipps von Ihrer Großmutter - wie hilfreich sind sie?
Sie kennen bestimmt auch einige Wäsche-Tipps von Ihrer Großmutter - wie hilfreich sind sie?  © pixabay
Hausmittel Nummer 1: Weißer Essig entfernt Obstflecken. Weißer Essig bringt leider nur wenig gegen hartnäckige Flecken von Obst oder Beeren. Versuchen Sie es lieber mit Bleichmittel.
Hausmittel Nummer 1: Weißer Essig entfernt Obstflecken. Weißer Essig bringt leider nur wenig gegen hartnäckige Flecken von Obst oder Beeren. Versuchen Sie es lieber mit Bleichmittel.  © pixabay
Hausmittel Nummer 2: Frische Blutflecken auf der Kleidung werden so schnell wie möglich mit kaltem Wasser ausgespült.  Diesen Tipp sollten Sie laut dem Experten unbedingt beherzigen. Zusätzlich zum kalten Wasser können Sie Spülmittel oder Seife hinzugeben. Verwenden Sie jedoch niemals heißes Wasser: Die Wärme lässt den Eiweißanteil im Blut gerinnen und so wird der Fleck erst recht hartnäckig.
Hausmittel Nummer 2: Frische Blutflecken auf der Kleidung werden so schnell wie möglich mit kaltem Wasser ausgespült. Diesen Tipp sollten Sie laut dem Experten unbedingt beherzigen. Zusätzlich zum kalten Wasser können Sie Spülmittel oder Seife hinzugeben. Verwenden Sie jedoch niemals heißes Wasser: Die Wärme lässt den Eiweißanteil im Blut gerinnen und so wird der Fleck erst recht hartnäckig.  © pixabay
Hausmittel Nummer 3: Schwarztee auf der Kleidung wird mit dem Glasreiniger entfernt. Davon ist abzuraten: Wenn der Fleck noch frisch ist, hilft es bereits den Stoff mit Wasser einzuweichen. Anstatt Glasreiniger sollte ein Spezialfleckenentferner verwendet werden.
Hausmittel Nummer 3: Schwarztee auf der Kleidung wird mit dem Glasreiniger entfernt. Davon ist abzuraten: Wenn der Fleck noch frisch ist, hilft es bereits den Stoff mit Wasser einzuweichen. Anstatt Glasreiniger sollte ein Spezialfleckenentferner verwendet werden.  © pixabay
Hausmittel Nummer 4: Senfflecken gehen mit Sodawasser weg. Dieser Trick funktioniert nur, wenn die Flecken noch ganz frisch sind. Bei eingetrockneten Flecken helfen Fleckenvorbehandlungsmittel oder flüssiges Waschmittel.
Hausmittel Nummer 4: Senfflecken gehen mit Sodawasser weg. Dieser Trick funktioniert nur, wenn die Flecken noch ganz frisch sind. Bei eingetrockneten Flecken helfen Fleckenvorbehandlungsmittel oder flüssiges Waschmittel.  © pixabay
Hausmittel Nummer 5: Glanzflecken werden mit Essigwasser ausgebürstet. Vergessen Sie das Essigwasser und feuchten Sie die Bürste einfach leicht an. Den Glanzfleck aufrauen und dann ab in die Wäsche mit der Kleidung.
Hausmittel Nummer 5: Glanzflecken werden mit Essigwasser ausgebürstet. Vergessen Sie das Essigwasser und feuchten Sie die Bürste einfach leicht an. Den Glanzfleck aufrauen und dann ab in die Wäsche mit der Kleidung.  © pixabay
Hausmittel Nummer 6: Wachsflecken entfernen, indem man Löschpapier darüberlegt und darüber bügelt. Bei dieser Methode verschlimmert sich der Fleck nur - entfernen Sie das Wachs lieber zuerst mit der Hand und behandeln ihn dann mit einem Wachsfleckenentferner. Anschließend waschen Sie das Kleidungsstück bei höchst möglicher Temperatur in der Waschmaschine.
Hausmittel Nummer 6: Wachsflecken entfernen, indem man Löschpapier darüberlegt und darüber bügelt. Bei dieser Methode verschlimmert sich der Fleck nur - entfernen Sie das Wachs lieber zuerst mit der Hand und behandeln ihn dann mit einem Wachsfleckenentferner. Anschließend waschen Sie das Kleidungsstück bei höchst möglicher Temperatur in der Waschmaschine.  © pixabay
Hausmittel Nummer 7: Kugelschreiberflecken lassen sich mit Parfüm lösen. Das stimmt! Der Alkohol im Parfüm ist ein gutes Lösungsmittel. Beträufeln Sie den Kugelschreiberfleck damit, reiben Sie ihn ein und stecken Sie das Kleidungsstück in die Wäsche.
Hausmittel Nummer 7: Kugelschreiberflecken lassen sich mit Parfüm lösen. Das stimmt! Der Alkohol im Parfüm ist ein gutes Lösungsmittel. Beträufeln Sie den Kugelschreiberfleck damit, reiben Sie ihn ein und stecken Sie das Kleidungsstück in die Wäsche.  © pixabay
Hausmittel Nummer 8: Verwende Essig im letzten Spülgang anstatt Weichspüler. Auf diesen Tipp sollten Sie verzichten: Zwar hilft der Essig beim Reinigen der Wäsche, doch er kann auch zu einem großen Schaden an der Waschmaschine führen, da er Kunststoff- und Metallteile angreift. Also bleiben Sie lieber beim Weichspüler.
Hausmittel Nummer 8: Verwende Essig im letzten Spülgang anstatt Weichspüler. Auf diesen Tipp sollten Sie verzichten: Zwar hilft der Essig beim Reinigen der Wäsche, doch er kann auch zu einem großen Schaden an der Waschmaschine führen, da er Kunststoff- und Metallteile angreift. Also bleiben Sie lieber beim Weichspüler.  © pixabay
Sie kennen bestimmt auch einige Wäsche-Tipps von Ihrer Großmutter - wie hilfreich sind sie?
Sie kennen bestimmt auch einige Wäsche-Tipps von Ihrer Großmutter - wie hilfreich sind sie?  © pixabay

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