Pflanzen als Nährstofflieferanten

Düngen im Herbst: Drei Tipps für prächtige Pflanzen im nächsten Jahr

Die Gründüngung ist einfach und gibt dem Boden auf natürliche Weise die Nährstoffe zurück, die er im nächsten Jahr für gesunde Gemüsepflanzen benötigt.

Im Laufe der Saison entzieht das Gemüse im Beet dem Boden eine Menge Nährstoffe. Damit Salat, Kartoffeln & Co. nächsten Jahr wieder kräftig wachsen können, ist es sinnvoll, der Erde die entzogenen Stoffe wieder zurückzugeben. Ganz unkompliziert funktioniert dies mit der Gründüngung, bei der man im Herbst Pflanzen sät, die den Boden mit Stickstoff und anderen Mineralien anreichern. Sie hat auch noch weitere Vorteile für den Garten.

Düngen im Herbst: Drei Tipps für kräftiges Gemüse im nächsten Jahr

Die Winterwicke (Zottelwicke) wird spätestens im Oktober für die Gründüngung ausgesät.

Vor allem wer Starkzehrer wie Zucchini, Tomaten oder Rhabarber angebaut hat oder wieder pflanzen möchte, sollte über eine Gründüngung nachdenken, um dem Gemüse einen guten Start ermöglichen. Der richtige Zeitpunkt hierfür ist der Spätsommer bzw. Herbst nach der Ernte.

Die Vorteile der Gründüngung sind laut Planetopia.de nicht nur die natürliche Anreicherung der Erde mit Humus, Nährstoffen und Spurenelementen wie Stickstoff, sondern auch eine Auflockerung des Bodens. Dadurch kann das Regenwasser besser ablaufen und Staunässe wird vermieden.

Tipp 1: Die Gründüngung richtig ausbringen

Wie Mein schöner Garten erklärt, geht man dabei folgendermaßen vor: Das Beet mit einer Harke auflockern und Unkraut entfernen. Dann das Saatgut für die Gründüngung gleichmäßig mit einem weiten Wurf ausstreuen, einharken und angießen.

Tipp 2: Geeignete Pflanzen für die Gründüngung

Folgende schnell wachsende Pflanzen sind für die Aussaat gut geeignet:

  • Lupinen
  • Wicken
  • Feldsalat
  • Ringelblumen
  • Phacelia (Bienenweide)
  • Winterroggen

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Tipp 3: Die Pflanzen in den Boden bringen

Sobald die Pflanzen nach einigen Wochen etwa zehn Zentimeter hoch sind, werden sie einfach mit der Furche in den Boden eingearbeitet. Sind die Pflanzen schon größer, müssen sie zuvor kleingeschnitten werden. Kleine Lebewesen wie Regenwürmer und Mikroorganismen zersetzen das Grün dann zu Nährstoffen. Frühestens drei Wochen später kann man dann Gemüse für das nächste Jahr aussäen.

Kaffeesatz als Natur-Dünger: 11 Pflanzen, die ihn lieben

Lachsfarbene Blüte einer Kamelie (Camellia japonica)
Im Gießwasser aufgelöst ist Kaffeesatz ein hervorragender Dünger für Kamelien. © imagebroker/Imago
Eine Rosenpflanze mit mehreren roten Kospen und eine kleine Gartenschaufel mit getrocknetem Kaffeesatz
Den getrockneten Kaffeesatz kann man auch direkt in den Boden rund um die Rosen einarbeiten. © Martin Bäuml Fotodesign/Imago
Eine weiß blühende Engelstrompete (Brugmansia sanguinea) im Kübel auf der Terrasse
Die Engelstrompete hat viele große Blüten und dementsprechend einen hohen Nährstoffbedarf. © Werner Otto/Imago
Zwei mehrere Meter hohe Rhododendronbüsche, die lila und pink blühen
Rhododendren benötigen wie auch Hortensien einen sauren Boden. Kaffeesäure ist daher als Dünger ideal. © Gottfried Czepluch/Imago
Ein kleiner rosa blühender Oleander im Kübel auf einer Terrasse
Eine Überdüngung ist beim Oleander unwahrscheinlich, daher: noch einen Kaffee, bitte. ©  allOver/Imago
Blätter des Frauenhaarfarns aus der Nähe
Auch Zimmerpflanzen wie Farne, zum Beispiel das Frauenhaar-Farn, freuen sich gelegentlich über eine Prise Kaffee. © blickwinkel/Imago
Eine Frauenhand pflückt Erdbeeren in eine Schüssel, im Beet liegen Gartenhandschuhe und eine Harke
Perfekte Resteverwertung: Der Kaffeesatz düngt die Erdbeeren nicht nur, er soll auch Schnecken abschrecken. © Westend61/Imago
Ein Kultur-Heidelbeer-Pflanze mit vielen blauen reifen Früchten
Die Heidelbeere mag sauren Boden und verträgt Kaffeesatz daher sehr gut. © blickwinkel/Imago
Eine Frau im gelben T-Shirt pflückt Brombeeren von einem Zweig mit reifen und unreifen Brombeeren.
Auch Beerensträucher wie die Brombeere bilden dank des Kaliums im Kaffeesatz aromatische Früchte. © Cavan Images/Imago
Auf einer Holzbank liegt eine große gelb-grüne Zucchini vor einer Zucchinipflanze
Zucchini wissen – ebenso wie ihre Verwandten, die Gurken –, während der Fruchtbildung eine Extraportion Kaffeesatz zu schätzen.  © Chromorange/Imago
Ein Mann kniet vor einer großen Tomatenpflanze mit mehreren noch grünen Ochsenherztomaten.
Da Tomaten Starkzehrer sind, benötigen sie genug Nährstoffe, um groß und aromatisch zu werden. ©  Westend61/Imago

Im Frühling kann man den Boden auch mit organischem Dünger wie Kompost oder Hornspänen auf die nächste Pflanzsaison vorbereiten.

Rubriklistenbild: © blickwinkel/Imago

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