Süße Note

Chicorée schmeckt zu bitter? Mit Honig gegrillt ist das Wintergemüse milder

Chicorée ist ein gesundes Wintergemüse, aber vielen zu bitter. Wenn man ihn mit etwas Honig grillt, kann man auch Zweifler überzeugen.

Ob Fleisch oder Gemüse – gegrillt schmeckt fast alles noch besser und aromatischer. Röststoffe geben insbesondere Chicorée eine interessante Note. Dabei spielt es keine Rolle, ob man ihn auf dem Holzfofengrill oder in der Grillpfanne zubereitet. Wenn man Gerichte mit dem leicht bitteren Gemüse mit Honig verfeinert, wird es milder und kann auch Skeptiker überzeugen.

Chicorée grillen: Mit Honig schmeckt das Wintergemüse weniger bitter

Mit Honig gegrillt schmeckt man Bitterstoffe im Chicorée kaum noch heraus.

Das einen Freud ist des anderen Leid: In den neueren Züchtungen des Chicorées finden sich inzwischen weniger Bitterstoffe als früher, da diese zu größeren Teilen herausgezüchtet wurden. Dabei sind diese für unsere Gesundheit sehr förderlich. Wie Ökotrophologin Dagmar von Cramm in ihrem Blog erklärt, sind sie eine Wohltat für den Darm, da sie die Schleimhäute schützen, Giftstoffe besser abtransportieren oder das Immunsystem des Darms stärken.

Wer es trotzdem etwas milder mag, dem ist folgendes Rezept für gegrillten Chicorée mit Honig zu empfehlen. Für vier Personen benötigen Sie diese Zutaten:

  • 4 Chicorée
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 ½ EL Honig
  • Meersalz und Pfeffer

Für die Zubereitung den Chicorée waschen und putzen sowie halbieren. Olivenöl, Honig, etwas Salz und Pfeffer verrühren und auf die Schnittflächen des Chicorées streichen. Das Gemüse eine halbe Stunde ziehen lassen. Dann den Grill oder die Grillpfanne erhitzen und den Chicorée rundum etwa fünf bis zehn Minuten grillen.

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Wer Honig nicht so gern mag, kann diesen auch durch den süßlichen Balsamico-Essig oder Ahornsirup ersetzen. Vor allem in Salaten passt der Fruchtzucker aus Obstsorten wie Orangen oder Äpfeln perfekt zu dem herben Gemüse.

Wintergemüse: Zehn frostharte Sorten, die Sie auch noch bei Kälte ernten können

Eine angeschnittene Topinamburknolle auf einem Holzbrett und mehrere Knollen im Hintergrund
Ab Oktober ernten: Bei Topinambur handelt es sich um die Knollen einer Sonnenblumenart. © Westend61/Imago
Die weiße Blüte einer Lauchzwiebel in der Nahaufnahme
Der Altai-Lauch (Allium altaicum) ist der Winterheckzwiebel ähnlich und sehr robust. © imagebroker/Imago
Winterkresseblätter auf Knäckebrot, das mit Frischkäse bestrichen ist.
Barbarakraut oder Winterkresse. © imagebroker/Imago
Eine kräftige Feldsalatpflanze wächst in aufgelockerter Erde.
Das Praktische an Feldsalat: Er sät sich oft selbst aus und lässt sich dann wie Unkraut aus dem Rosenbeet ernten. © Shotshop/Imago
Eine Frau wäscht Grünkohlblätter in einem Küchenbecken
Ab Oktober beginnt die Ernte: Neue Grünkohlsorten benötigen nicht wie früher eine Kälteperiode, um zu schmecken. © Alice Dias Didszoleit/Imago
Weißkohl- und Rotkohlköpfe in Kisten an einem Marktstand
Wer Weiß- und Rotkohl nach November ernten möchte, sollte die Köpfe bei starkem Frost mit einem Vlies schützen. © CHROMORANGE/Imago
Frisch ausgegrabene Pastinakenwurzeln liegen auf der Erde
Pastinaken sehen unspektakulär aus, liefern aber bis in den Frühling süßlich-nussigen Nachschub.  © imagebroker/Imago
Ein Mann erntet Chicoree aus einem Erdhaufen.
Wächst im Dunkeln heran: Der Chicoree ist eine Kulturform der Zichorienwurzel (Wegwarte). © Belga/Imago
Eine Winterportulakpflanze mit Blüten
Winterportulak wird erst ab September ausgesät und ist auch mit Blüte essbar. © Nature Picture Library/Imago
Gelbe Steckrüben in einem Körbchen
Steckrüben sind ein unterschätztes Gemüse /Ernte? © Westend61/Imago

Auch beim Einkauf kann man einen höheren Gehalt an Bitterstoffen schon erkennen: Zeigt der Chicorée eher grünliche Blattspitzen, hat er beim Anbau mehr Licht bekommen und mehr des Pflanzenfarbstoffs Chlorophyll gebildet – infolgedessen ist er bitterer. Der Strunk enthält ebenfalls viele Bitterstoffe, diesen kann man daher herausschneiden.

Rubriklistenbild: © Addictive Stock/Imago

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