Dezember-Temperaturen

Wintereinbruch in NRW: Hier könnte in Kürze der erste Schnee fallen

Schlittenfahren im Sauerland
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Ganz so viel Schnee wird am Wochenende wohl auch im Sauerland nicht fallen. Aber NRW erwartet die ersten Flocken.

Statt Schnee gibt es in NRW bisher eher Regen und Frost, nun soll es auch noch windig werden. Doch schon in Kürze könnte sich das ändern.

Update, Dienstag (7. Dezember), 13.25 Uhr: NRW – Die Temperaturen sinken, es ist knackig kalt, und alle warten auf den ersten richtigen Schnee. Doch bis Schneemänner gebaut werden und wir mit dem Schlitten den Hang hinunter rodeln können, wird es noch einmal ordentlich ungemütlich draußen: Für Dienstagnacht hat der DWD eine Wetterwarnung ausgesprochen – es soll windig werden.

Ab 20 Uhr, warnt der Wetterdienst bis morgens 6 Uhr im ganzen Ruhrgebiet vor stärkeren Windböen. Betroffene Städte sind unter anderem

  • Bochum
  • Gelsenkirchen
  • Essen
  • Herne
  • Duisburg
  • Dortmund
  • Hamm

Zudem soll es in der kommenden Nacht gebietsweise auch glatt werden: gefrierender Regen und Glatteis kann vom Wetterdienst nicht ausgeschlossen werden. Dann aber soll endlich von Westen her leichter Schneefall einsetzen.

Erstmeldung, Montag (6. Dezember), 22.45 Uhr: Die Feiertage rücken immer näher und damit steigen auch die Hoffnungen auf weiße Weihnachten in NRW.* Allerdings sieht es momentan eher nach regnerischen Weihnachten aus. RUHR24* kennt die Details zu den Aussichten.

BundeslandNRW
Fläche34.098 km²
Bevölkerung17,93 Millionen (2019)
HauptstadtDüsseldorf

Trübes Winter-Wetter in NRW: Schnee bleibt nicht überall

Eine weiße Landschaft haben sich vermutlich viele Personen in NRW* anders vorgestellt. Winterberg hat zwar die Ski- und Rodelsaison bereits eröffnet.* Doch nicht nur dort ist Schnee aktuell eher Mangelware. Im Ruhrgebiet hüllt anstelle der Flocken dicker Nebel die Umgebungen aktuell in eine helle Decke.

Wer in NRW auf das typische Winter-Wetter* wartet, könnte aber bereits in der kommenden Nacht mit einigen Schneeflocken belohnt werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) weist darauf hin, dass es dann im „äußersten Osten durchweg Schnee“ geben soll. Auch in tiefer gelegenen Städten kann der von Westen kommende Niederschlag in Form von Flocken fallen. Da die Temperaturen allerdings im Laufe des Tages unterhalb von 400 Metern auf bis zu 7 Grad Celsius ansteigen, ist davon auszugehen, dass der Schnee nicht lange liegen bleibt.

Vorsicht ist dabei auf den Straßen geboten. Bis Dienstagmorgen (7. Dezember) um 8 Uhr gilt eine Warnung vom DWD vor Frost auf den Straßen von Hamm, Dortmund, Essen, Bochum, Gelsenkirchen, Duisburg und Herne. Personen, die einen Spaziergang im weißen Winter-Wunderland machen möchten oder Rodeln wollen, sollten ins Bergland des bevölkerungsreichsten Bundeslandes reisen. Dort soll es am Dienstag (7. Dezember) weiter schneien und bei Temperaturen von 0 bis -4 Grad ist die Chance groß, dass der Schnee nicht direkt schmilzt.

Winter-Wetter in den Hochlagen von NRW - Experten warnen vor Glätte und Sturmböen

Doch Achtung: Die Experten warnen bei dem Winter-Wetter dort neben „stürmischen Böen“* auch vor örtlicher „Glätte durch Schnee und überfrierende Nässe.“ Daher sollte man für einen Ausflug nicht nur auf die passende Winterkleidung achten, sondern auch vorsichtig fahren.

Der Mittwoch (8. Dezember) soll „weitgehend niederschlagsfrei“ bleiben. Die Temperaturen bleiben in den tiefer gelegenen Orten wieder bei 4 bis 7 Grad, in höheren Lagen gibt es maximal 1 Grad Celsius.

In Winterberg soll es in den kommenden Tagen schneien.

Für das Bergland erwartet der Deutsche Wetterdienst spätestens am späten Donnerstag (9. Dezember) wieder Schnee, allerdings flacht der Wind ab und soll nur noch schwach bis mäßig wehen. Tiefstwerte von bis zu -4 Grad sorgen für Glättegefahr. Wer dann im höheren Bergland mit dem Auto unterwegs ist, sollte besonders vorsichtig fahren.

Video: Extrem-Wetter in NRW - Regen statt Schnee zu Weihnachten?

Diese Verteilung des Winter-Wetters könnte auch schon ein Vorbote für die Feiertage sein. Nach aktuellen Einschätzungen von Wetter-Experten soll es Schnee zu Weihnachten wahrscheinlich nur in höheren Lagen geben. In Städten, wie Dortmund,* Köln und Bonn liegt die Wahrscheinlichkeit demnach momentan bei 0 Prozent.

Allerdings sind Prognosen, die so weit in der Zukunft liegen, nicht exakt und können sich in der nächsten Zeit noch ändern. Dass das Wetter wie aktuell im Dezember mit bis zu 7 Grad Celsius und viel Regen nicht gerade winterlich ist, kann eine Auswirkung der Klimakrise sein. Durch verschiedene Faktoren, wie zu viele Abgase in der Luft, steigen die Temperaturen schneller in die Höhe. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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