Zalando

Firma schenkt Mitarbeitern eine Woche Extra-Urlaub – als Anerkennung für Leistung in Corona-Pandemie

Gisela Burckhardt, Expertin für die globale Bekleidungsindustrie, sieht in Sachen Arbeitsbedingungen bei Zalando noch erhebliche Defizite. (Symbolbild/Archivbild)
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Zalando gilt inzwischen als Kandidat für den deutschen Leitindex Dax.

Beim Online-Händler Zalando sollen die Mitarbeiter zusätzliche Urlaubstage erhalten. Damit soll die Leistung während der Corona-Pandemie anerkannt werden.

In der Coronakrise* war und ist es für viele Beschäftigte alles andere als einfach. Umso mehr dürften sich Mitarbeiter des Online-Modehändlers Zalando über folgende Maßnahme gefreut haben: Wie Spiegel Online unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Reuters schrieb, schenkt der Online-Modehändler seinen Beschäftigten eine zusätzliche Woche Urlaub. Also zusätzlich zum Jahresurlaub.

Zalando schenkt Mitarbeitern eine Woche zusätzlichen Urlaub

Der Konzern verordne sich eine gemeinsame Auszeit, heißt es in dem Bericht auf Spiegel.de. Vom 2. bis 6. August werde es für alle Beschäftigten eine zusätzliche Urlaubswoche geben, habe Personalchefin Astrid Arndt in einem Blogpost an die mehr als 14.500 Mitarbeiter angekündigt. Die erstmalige „kollektive Pause“ solle dazu dienen, die „Leistung und die Herausforderungen“ der zurückliegenden Monate anzuerkennen und solle „Kraft und Energie“ für die nächste Zeit geben. 

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Der Online-Modehändler profitiert Spiegel Online zufolge wie die Konkurrenten AboutYou aus Hamburg sowie Asos und Boohoo aus Großbritannien davon, dass immer mehr Menschen Klamotten online kaufen. Allerdings sei das Wachstum in so kurzer Zeit auch mit hohen Arbeitsbelastungen verbunden gewesen, heißt es weiter auf Spiegel.de. Zalando habe jedem Mitarbeiter für den Einsatz in der Coronakrise im vergangenen Jahr einen Bonus in Höhe von 500 Euro gezahlt.

Corona-Bonus vom Arbeitgeber - Regelung hierzulande verlängert

Auch andere Arbeitgeber zahlten ihren Beschäftigten bereits einen Corona-Bonus. Hierzulande sieht die Regelung in der Coronakrise vor, dass Arbeitnehmer bis zu 1.500 Euro als steuerfreien Corona-Bonus von ihrem Arbeitgeber erhalten können. Die Regelung war zunächst bis zum 30. Juni 2021 befristet, ist aber inzwischen bis zum 31. März 2022 verlängert worden. Mehr über den steuerfreien Corona-Bonus erfahren Sie hier. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent ist Erfahrung wichtiger als gute Abschlussnoten. © dpa
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Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie. © dpa
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Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent). © pixabay
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent).
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent). © iStockphoto / AndreyPopov
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Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus. © dpa
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Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media. © pexels

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