Erschreckend

Wenn Sie dieses Programm nutzen, kann der Chef sogar Ihre E-Mail-Entwürfe live mitlesen

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Es ist erschreckend, wie viele Möglichkeiten sich Arbeitgebern bieten, ihre Mitarbeiter zu überwachen.

Es klingt erschreckend: Ein ehemaliger Mitarbeiter einer Softwarefirma bestätigte, dass bei der Verwendung ihres Programms der Chef sogar Ihre E-Mail-Entwürfe lesen kann.

Und dabei handelt es sich um nichts anderes als die G Suite von Google. Dies ist ein kostenpflichtiges Paket, dass verschiedene Programme wie Google Mail, Google Tabellen, Google Drive oder den Google Kalender enthält. Der ehemalige Mitarbeiter Micheal Shelton berichtete in einem Blog-Beitrag, welche Informationen Chefs sich ziehen können und wie lückenhaft die Verschlüsselung der Daten teilweise ist.

Vorsicht: In diesem Programm können Arbeitgeber ihre Mitarbeiter überwachen

Dabei kommt es laut Shelton darauf an, welche Version der G Suite benutzt wird. Je nachdem hat der Chef nämlich einen umfangreicheren Zugriff auf die Daten. Die drei Kern-Versionen sind die G Suite Basic, G Suite Business und die G Suite Enterprise. Die größten Möglichkeiten bieten sich Arbeitgebern demnach mit der G Suite Enterprise, die mit mehr Speicherkapazität und einer größeren Auswahl an Analyse- und Organisations-Tools aufwartet. Danach folgt die Business-Version und am wenigsten Möglichkeiten zur Überwachung bietet die Basic-Version.

Aber was genau ist unter Überwachungsmöglichkeiten zu verstehen? Shelton erklärt in seinem Blog-Beitrag: "Es ist wichtig zu beachten, dass Ihr Administrator Zugriff auf alle Daten hat, die Sie in diesem Konto speichern, einschließlich Ihrer E-Mail-Adresse." Sogar auf E-Mail-Entwürfe hätte der Arbeitgeber Zugriff, wenn er wollte und könnte sie quasi live mitlesen.

Zudem könne der Chef beziehungsweise der Administrator in der G Suite sehen, wer welche Dokumente bearbeitet oder auch nur angesehen hat, und sich sogar Push-Benachrichtigungen für ein bestimmtes Mitarbeiterverhalten einrichten.

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Lückenhafte Verschlüsselung bei Google kann Mitarbeitern zum Verhängnis werden

Das Problem mit der Überwachung geht aber nicht nur vom Arbeitgeber, sondern auch von Google selbst aus, wie Shelton meint: "Dokumente in Ihrer G Suite-Domain sind nicht vollständig verschlüsselt, was bedeutet, dass Google über alles verfügt, was zum Lesen Ihrer Daten erforderlich ist." In bestimmten Fällen könne der Internet-Riese die Daten sogar an Regierungsbeamte weitergeben, wenn er gesetzlich dazu verpflichtet ist.

Mitarbeitern bleiben bei der Verwendung der G Suite nicht viele Möglichkeiten zur Gegenwehr. Deshalb sollten Angestellte im Hinterkopf behalten, dass E-Mails, selbst wenn sie nicht abgesendet oder gelöscht wurden, eingesehen werden können und dementsprechend vorsichtig handeln.

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Die fünf bestbezahlten Berufe, für die Sie kein Studium brauchen

Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden.
Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden. © pixabay
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt. 
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt.  © pixabay
Platz 4: Bankkaufmann/-frau. Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat.
Platz 4: Bankkaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat. © pexels
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung.
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung. © pixab ay
Platz 2: Pilot/-in - Einstiegsgehalt: 2.900 bis 5.000 Euro brutto. Wie werde ich eigentlich Pilot oder Pilotin? Abitur reicht zunächst. Sie sollten jedoch gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch mitbringen. Die anschließende Ausbildung dauert drei Jahre. Die Krux: Vor der Ausbildung winkt ein umfangreicher  Eignungstest - und Sie bekommen währenddessen kein Geld.
Platz 2: Pilot/-in - Einstiegsgehalt: 2.900 bis 6.500 Euro brutto. Wie werde ich eigentlich Pilot oder Pilotin? Abitur reicht zunächst. Sie sollten jedoch gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch mitbringen. Die anschließende Ausbildung dauert drei Jahre. Die Krux: Vor der Ausbildung winkt ein umfangreicher Eignungstest - und Sie bekommen währenddessen kein Geld. © dpa
Platz 1: Fluglotse/-lotsin - Einstiegsgehalt: etwa 6.000 bis 8.000 Euro brutto. Eine gute Wahl, wenn Sie auch ohne Studium richtig gut verdienen wollen. Fachabitur reicht für diesen verantwortungsvollen Beruf meist nicht, ein gutes Abitur ist nötig. Auch hier müssen Abiturienten erst einen mehrstufigen Eignungstest bestehen - auch einen medizinischen. Anders als Piloten verdienen Fluglotsen während ihrer dreijährigen Ausbildung bereits rund 900 Euro brutto.
Platz 1: Fluglotse/-lotsin - Einstiegsgehalt: etwa 6.000 bis 8.000 Euro brutto. Eine gute Wahl, wenn Sie auch ohne Studium richtig gut verdienen wollen. Fachabitur reicht für diesen verantwortungsvollen Beruf meist nicht, ein gutes Abitur ist nötig. Auch hier müssen Abiturienten erst einen mehrstufigen Eignungstest bestehen - auch einen medizinischen. Anders als Piloten verdienen Fluglotsen während ihrer dreijährigen Ausbildung bereits rund 900 Euro brutto. © dpa

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