In letzter Sekunde

Vorstellungsgespräch verbockt? Das können Sie tun, um Ihre Bewerbung noch zu retten

Nach dem Vorstellungsgespräch beschleicht viele ein ungutes Gefühl - hab ich das Jobinterview verbockt? Doch eine Taktik verspricht Rettung in letzter Minute.
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Nach dem Vorstellungsgespräch beschleicht viele ein ungutes Gefühl - hab ich das Jobinterview verbockt? Doch eine Taktik verspricht Rettung in letzter Minute.

Ist das Vorstellungsgespräch erst einmal gelaufen, beschleicht viele das Gefühl, es ordentlich vermasselt zu haben. Doch ein simpler Trick kann die Bewerbung noch retten.

Bewerber stehen im Vorstellungsgespräch enorm unter Druck, schließlich werden sie von ihrem zukünftigen Chef oder dem Personaler genau beobachtet. Jede "falsch" beantwortete Frage kann einen da ins Aus manövrieren. Doch auch mit einer schlechten Antwort muss nicht gleich alles vermasselt sein - wenn Sie nach dem Vorstellungsgespräch richtig reagieren.

Mit einem simplen Trick retten Sie ein vermasseltes Vorstellungsgespräch

"Wenn Sie glauben, ein oder zwei Fragen vermasselt zu haben, können Sie Ihrem Gesprächspartner eine E-Mail schreiben, in der Sie sich für das Gespräch bedanken und Sie Ihr Interesse an dem Job bekunden", schreibt Jobberaterin Alison Green im amerikanischen Magazin The Cut

Beziehen Sie sich bei der Gelegenheit noch einmal auf die Frage, die Sie Ihrer Meinung nach vergeigt haben, etwa so: "Ich habe noch einmal über die Frage XY nachgedacht und glaube, ich habe sie falsch verstanden. Tatsächlich meinte ich..." 

Lesen Sie auch: Mit diesen zwölf Fragen beeindrucken Sie im Vorstellungsgespräch jeden Personaler.

Wenn Sie nach dem Vorstellungsgespräch vielmehr das Gefühl haben, dass Ihnen Ihre fehlende Erfahrung einen Strich durch die Rechnung macht, rät die Jobberaterin so zu argumentieren: "Ich gebe zu, dass ich wenig Erfahrung im Bereich X habe, aber ich denke, dass Ihnen mein beruflicher Hintergrund in Y sehr nützlich sein könnte, Z zu erreichen."

E-Mail nach Vorstellungsgespräch - für viele Experten ein Muss

Für Experten gehört eine Dankes-E-Mail nach dem Vorstellungsgespräch in jedem Fall dazu - auch, wenn es gut gelaufen ist. In diesem Artikel verrät HR-Managerin Sylvia Giltner auch, warum. 

Manche Bewerber verwandeln so eine Absage sogar noch in eine Zusage - wenn sie diese Frage stellen.

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Von Andrea Stettner

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was beim Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist natürlich, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken.
Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was für das Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken. Bleiben Sie zudem authentisch. Was allzu übertrieben wirkt, sollten Sie im Zweifel besser vermeiden. © IMAGO / Westend61
Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Vor dem Bewerbungsgespräch sollten Sie zudem genügend Zeit für die Körperpflege einplanen. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.  © IMAGO / YAY Images
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch.
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch. © IMAGO / Westend61
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen.
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand zum Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen. Wenn Ihnen zur Begrüßung hingegen jemand ein Mineralwasser oder einen Kaffee anbietet, dürfen Sie das gerne annehmen. Vergessen Sie dabei niemals, sich höflich zu bedanken.  © IMAGO / Westend61
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut. © IMAGO / Westend61
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein.
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein. Schließlich geht es darum, dass die künftigen Kollegen Sie besser kennenlernen. Und auch Sie sollten sich natürlich einen Eindruck verschaffen können, ob die neue Stelle zu Ihnen passt. © IMAGO / Westend61
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für viele Recruiter ist das ein No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.  © IMAGO / YAY Images
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. Sollten Sie trotzdem verspätet sein, brauchen Sie dafür eine sehr plausible Erklärung.  © IMAGO / Westend61
Finger weg vom Handy – das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken, könnte das durchaus unangenehm auffallen.
Finger weg vom Handy – das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken, könnte das durchaus unangenehm auffallen.  © IMAGO / Westend61
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.  © IMAGO / YAY Images

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