Vorstellungsgespräch

Diese Frage ist 90 Prozent aller Bewerber unangenehm

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Wenn im Vorstellungsgespräch diese Frage gestellt wird, möchten die meisten im Erdboden versinken.

Wer einen Job bei der Deutschen Börse will, muss sich gut auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten. Doch eine Frage bringt fast alle Kandidaten ins Grübeln.

Die Deutsche Börse gehört zu den begehrtesten Arbeitgebern Deutschlands. Das DAX-30-Unternehmen zählte im vergangenen Jahr rund 15.000 Bewerbungen - allein für die Standorte Frankfurt, Prag sowie Luxemburg. Wer hier einen Job ergattern will, der muss sich im Vorstellungsgespräch von seiner besten Seite zeigen.

Vorstellungsgespräch: Diese Frage bringt fast alle Bewerber ins Grübeln

Doch selbst die klügsten und aufgeräumtesten Bewerber sollen bei einer Frage gehörig ins Grübeln geraten - dabei gehört sie eigentlich zum Standardrepertoire eines jeden Personalers. 

Die Frage: "Was sind Ihre Schwächen?" 

"Man bekommt oft den Eindruck, die Bewerber denken sich jetzt etwas aus", verrät die Personalreferentin Renee Horneber gegenüber Businessinsider. Und das, obwohl sie darauf eigentlich bestens vorbereitet sein sollten. Laut Horneber irritiert diese Frage dennoch rund 90 Prozent aller Bewerber.

Mehr dazu: Diese Fehler sind im Bewerbungsgespräch fatal.

Frage nach den Schwächen ehrlich beantworten

Dabei lohnt es sich, über seine Schwächen Gedanken zu machen, wie ihre Kollegin Jessica Erk, Head of Unit Apprenticeship & Recruiting Germany ergänzt: "Es ist sehr schön, wenn jemand seine Schwächen kennt und auch weiß, woran er arbeitet. Diese Frage ist natürlich in der Bewertung nicht das ausschlaggebende Kriterium, aber sie sagt viel darüber aus, wie reflektiert jemand ist und wie viel Entwicklungspotenzial er bei sich sieht."

Die Art, wie ein Bewerber mit der Frage nach seinen Schwächen umgeht, verrät den Personalprofis, wie die Bewerber später arbeiten: Jemand der direkt antwortet, ist vermutlich zielstrebiger als ein Kandidat, der lange um den heißen Brei herumredet. Ist er sich seiner Probleme bewusst, kann er auch daran arbeiten.

Bei der Frage nach den Schwächen ist es in erster Linie wichtig, ehrlich darauf zu antworten, und dem Personaler zu zeigen, dass man bereits daran arbeitet. Nennen Sie im Vorstellungsgespräch ruhig ein Beispiel, welche Fortschritte Sie schon erzielt haben. Das zeigt ihrem Gesprächspartner, dass er in Zukunft auf Sie bauen kann.

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Von Andrea Stettner

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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