Tipps und Tricks

Vorstellungsgespräch: Diese vier Fragen sollten Sie als Bewerber stellen

Vorstellungsgespräch. „Haben Sie noch Fragen?“ - Auf diese Aufforderung sollten Bewerber gut vorbereitet sein.
+
„Haben Sie noch Fragen?“ - Auf diese Aufforderung am Ende des Jobinterviews sollten Bewerber gut vorbereitet sein.

Zum Ende eines Vorstellungsgespräches dürfen die Bewerber ihre Fragen stellen. Viele trauen sich das nicht. Dabei sind einige Fragen besonders wichtig – welche, das verraten wir hier.

Die meisten Bewerber* trauen sich am Ende des Bewerbungsgespräches nicht, Fragen zu stellen. Der Hauptgrund ist vermutlich Angst. Immerhin könnte man zu forsch wirken, zu naiv oder zu fordernd. Jeder Bewerber möchte im Vorstellungsgespräch glänzen und den Personaler von sich überzeugen. Dabei sind die aber von riskanten Fragen beeindruckt. Im Gespräch mit dem Magazin Business Insider verrät Atta Tarki, Gründer und Chef der Personalberatung ECA Partners, welche vier Fragen Sie selbstbewusst stellen sollten.

Vorstellungsgespräch-Frage: „Können Sie mir Beispiele von Leuten geben, die vorher diese Rolle besetzt haben und die eine schlechte Wahl waren? Und warum?“

Diese Frage hilft dem Bewerber nicht nur, mehr über die gewünschte Arbeitsweise zu erfahren, sondern auch über den neuen Chef. Hier sollten Bewerber genau schauen, ob die Forderungen an die Arbeitsweise erfüllt werden können. Aber auch die Art und Weise, wie der Personaler über ehemalige Mitarbeiter spricht, kann aufschlussreich sein. Besonders dann, wenn schlecht über diese gesprochen wird, ist das ein Indiz dafür, dass das Arbeitsklima unangenehm ist.

Vorstellungsgespräch-Frage: „Welche beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten bieten Sie an?“

Mit dieser Frage können Bewerber ihre Eigeninitiative zeigen. „Wenn mich jemand nach beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten fragt, verrät es mir über sie, dass sie die Erwartungen übertreffen wollen“, erläutert Tarki. Ein Bewerber, der sich weiterentwickeln möchte, um das Unternehmen nach vorne zu bringen, kann den Personaler also durchaus überzeugen.

Vorstellungsgespräch-Frage: „Wie viele Arbeitsstunden pro Woche erwartet ihr von einer Person in dieser Jobposition?“

Sofern diese Information nicht schon in der Stellenbeschreibung erläutert wurde, sollten Bewerber unbedingt danach fragen. Zum einen, um zu schauen, ob die geforderte Arbeitszeit mit dem persönlichen Lebensstil übereinstimmt. Manch einer hat Kinder, deren Betreuung auch mal flexibel gestaltet werden muss. Tarki empfiehlt, von Beginn an ehrlich und offen mit diesem Thema umzugehen.

Vorstellungsgespräch-Frage: „Wie oft gestattet die Firma seinen Mitarbeitern Gehaltserhöhungen?“

„Ich habe einmal einen Bewerber interviewt, der mutig genug war, um zu sagen: ‚Ich suche nach einem Job, der finanzielle Rentabilität bietet. Wie oft können Mitarbeiter eine Gehaltserhöhung verlangen und basierend auf welchen Faktoren?‘“, erklärt Tarki gegenüber Business Insider. Bewerber, die eine solche Frage stellen, beeindrucken. Immerhin stellen sie nicht viele, weshalb man als Bewerber in jedem Fall im Gedächtnis bleibt. (swa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Ehrliche Stellenanzeige amüsiert - doch der Hintergrund ist traurig
Ehrliche Stellenanzeige amüsiert - doch der Hintergrund ist traurig
Ehrliche Stellenanzeige amüsiert - doch der Hintergrund ist traurig